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Türkischer Präsident nennt Brexit "Beginn einer neuen Ära"
26/06/2016

Ankara - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union als "Beginn einer neuen Ära" [ ... ]


Mehr als anderthalb Millionen Unterschriften für zweites EU-Referendum
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Angriff mit Sprengstoff und Schusswaffen auf Hotel in Mogadischu
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Mogadischu - Ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist am Samstagnachmittag das Ziel einer Attacke mit Sprengstoff und Schusswaffen ge [ ... ]


Ein politischer Neuling als Favorit für Islands höchstes Staatsamt
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Weltweit

Moskau verärgert über Festnahmen von Russen nach Krawallen bei EM in Frankreich

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Paris - Die Krawalle bei der Fußball-EM in Frankreich sorgen für Verstimmungen zwischen Paris und Moskau. Russlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte am Mittwoch die Festnahme Dutzender russischer Fans als "absolut inakzeptabel", das Außenministerium in Moskau bestellte den französischen Botschafter ein. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) übte hingegen den Schulterschluss mit Frankreich: Er habe "volles Vertrauen in die französischen Sicherheitsbehörden und Polizisten", sagte er in Paris.

43 russische Fußballfans waren am Dienstag auf dem Weg nach Lille zum nächsten EM-Spiel festgenommen worden. Ihr Bus wurde angehalten, dann wurden sie nach Marseille zurückgebracht. Später kamen elf der 43 Festgenommenen wieder frei, alle anderen blieben in Gewahrsam und sollten weiter befragt werden.

Lawrow kritisierte die Festnahmen als nicht hinnehmbar. Die französischen Behörden hätten außerdem ihre Pflicht verletzt, die russische Botschaft oder das Konsulat zu informieren. Die russischen Diplomaten hätten von den Festnahmen erst aus sozialen Netzwerken erfahren. Lawrow warnte davor, "die Augen davor zu verschließen", dass es auch Provokationen von Fans anderer Nationen gegeben habe.

alt

Das russische Außenministerium erklärte, bei dem Gespräch mit dem französischen Botschafter Jean-Maurice Ripert sei deutlich gemacht worden, dass ein "weiteres Schüren von anti-russischer Stimmung" die "Atmosphäre der russisch-französischen Beziehungen deutlich belasten" könne.

Am Montag hatte Frankreichs Sportminister Patrick Kanner Russland mangelnde Kooperationsbereitschaft vorgeworfen. Bis zu 200 russische Hooligans seien bei der EM in Frankreich, die eigentlich nie hätten ausreisen dürfen.

De Maizière sagte Frankreich "volle Unterstützung" zu. Nach einer Kabinettsitzung im Elysée-Palast hob er hervor, Deutschland und Frankreich arbeiteten "aufs Engste" zusammen, um Ausschreitungen von Hooligans und andere Gewalttaten bei der Europameisterschaft zu verhindern. So habe Deutschland den französischen Behörden die Namen sogenannter Gefährder übermittelt.

Der Bundesinnenminister verurteilte zudem die Gewalt bei der EM, an der vor allem russische und englische Hooligans beteiligt waren. Allerdings hätten auch Deutsche am Austragungsort Lille "mit dem Zeigen rechtsextremer Symbole den Fußball missbraucht für ihre extremen politischen Auffassungen und für Gewaltanwendung". "Wir werden das nicht dulden", fügte der Minister hinzu. Er traf in Paris auch zur EM entsandte deutsche Polizeibeamte.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums teilte mit, Deutschland habe 250 Personendaten von Gewalttätern im Sport an Frankreich übermittelt und zunächst etwa zwei Dutzend mutmaßlichen Hooligans die Ausreise untersagt. Regierungssprecher Steffen Seibert kritisierte, von Hooligans werde ein "widerwärtiger Gewaltkult" gepflegt.

Rund um die EM-Partie Russland gegen England hatten sich Fußballfans und Hooligans am Samstag in Marseille heftige Straßenschlachten geliefert. Auch im Stadion selbst gab es nach dem Abpfiff Angriffe. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt, die meisten von ihnen waren Briten. Die Gewalt ging offenbar vornehmlich von organisierten russischen Hooligans aus.

Wegen der Ausschreitungen im Stadion wurde Russland vom europäischen Fußballverband Uefa scharf gerügt - die Mannschaft ist nun nur noch unter Vorbehalt bei der EM dabei und muss das Turnier bei erneuten Krawallen russischer Hooligans verlassen. Das gilt aber nur für Vorkommnisse innerhalb eines Stadions.

Weil die nächsten EM-Spiele Russlands und Englands örtlich und zeitlich nah beieinander liegen, wuchs die Furcht vor neuen Krawallen. In Lille, wo am Mittwochnachmittag das Spiel Russland gegen die Slowakei stattfand, rüsteten sich die Sicherheitskräfte. Am Dienstag sowie in der Nacht zu Mittwoch gab es wegen kleinerer Auseinandersetzungen sieben Festnahmen. AFP

 

Britische Zeitung "The Sun" stärkt mit Brexit-Kampagne Lager für EU-Austritt

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London - Mit einer Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU hat die britische Boulevardzeitung "The Sun" dem Brexit-Lager starken Auftrieb gegeben. "Wir müssen uns selbst vom diktatorischen Brüssel befreien", schrieb die meistgelesene britische Tageszeitung am Dienstag auf der Titelseite und zuvor auf ihrer Internetseite. Jüngsten Umfragen zufolge lag das Lager der Befürworter eines EU-Austritts anderthalb Wochen vor dem Referendum vorn.

"Wir werden die wichtigste politische Entscheidung unseres Lebens treffen", schrieb die "Sun" an ihre 4,5 Millionen Leser. Sie fordere jeden Wähler dazu auf, beim EU-Referendum am 23. Juni mit "LEAVE" (verlassen) zu stimmen. Ihre Kampagne nannte die Zeitung "BeLEAVE in Britain", eine Wortneuschöpfung, die den Glauben der Briten an ihr Land ohne die EU stärken soll.

Dass die europaskeptische konservative Zeitung zum Brexit aufruft, ist angesichts der jüngsten Berichterstattung keine Überraschung. Die "Sun" war es auch, die für eine Titelgeschichte Anfang März mit der Schlagzeile "Queen unterstützt Brexit" gerügt worden war. Darin berichtete die britische Tageszeitung unter Berufung auf anonyme Quellen über zwei EU-kritische Bemerkungen der Königin.

Gleichwohl ist die "Sun", die zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehört, nun die erste große nationale Zeitung, die öffentlich eine Wahlempfehlung abgibt. Damit erhöht sie massiv den Druck auf Premierminister David Cameron und sein Pro-EU-Lager. Die Zeitungen "Times" und "Guardian" zitierten am Dienstag Vertreter aus dem Umfeld des Pro-EU-Lagers, dass sich dort eine gewisse "Panik" breit mache.

Die "Sun" ging mit der EU hart ins Gericht. Brüssel sei "gierig, verschwenderisch und schikanierend", schrieb sie. Das Referendum am Donnerstag kommender Woche biete nun die Chance, "Großbritannien noch größer zu machen, unsere Demokratie zurückzuerobern und unsere Werte und Kultur zu wahren, auf die wir zu Recht stolz sind". Den Verfechtern des EU-Verbleibs warf die Zeitung vor, die Briten mit Horrorszenarien über ein Leben außerhalb der EU schockieren zu wollen.

Zentrales Argument des Pro-EU-Lagers ist es, dass ein Austritt die Wirtschaft Großbritanniens schwer treffen würde. Dieses Argument griffen am Dienstag erneut Labour-Chef Jeremy Corbyn sowie eine Reihe von Abgeordneten und Gewerkschaftern auf. In einem offenen Brief warnten sie vor dem Verlust von 525.000 Jobs im öffentlichen Dienst, sollte der Brexit eine Rezession nach sich ziehen.

Seit langem liegen die Gegner und Befürworter eines EU-Austritts von Großbritannien in den Umfragen gleichauf. Eine Zusammenstellung des Forschungsprojekts WhatUKThinks, das die jüngsten sechs Umfragen berücksichtigte, sah das Brexit-Lager nun mit 51 Prozent vor den EU-Befürwortern mit 49 Prozent. Nicht berücksichtigt wurden dabei aber die noch unentschlossenen Wähler, die eine entscheidende Rolle spielen könnten.

Die Furcht vor einem EU-Austritt des Königreichs hatte die Börsenkurse weltweit am Montag erneut ins Rutschen gebracht. Die Anleger reagierten dabei auf die jüngsten Umfragen, in denen die Brexit-Befürworter die Nase vorn hatten. Die Angst davor machte sich auch bei den deutschen Staatsanleihen bemerkbar: Zum ersten Mal überhaupt fiel die Rendite für zehnjährige deutsche Anleihen am Dienstag unter Null. AFP

 

Deutscher EU-Botschafter in der Türkei zurückgetreten

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Ankara - Wegen eines Zerwürfnisses mit der türkischen Regierung ist der deutsche EU-Botschafter in Ankara, Hansjoerg Haber, zurückgetreten. Anlass waren kritische Äußerungen des Spitzendiplomaten über das Verhalten der Türkei im Zusammenhang mit dem Flüchtlingspakt. Die EU-Vertretung in Ankara bestätigte den Rücktritt, eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel betonte, Haber werde die Türkei am 1. August verlassen.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu hatte Haber nach einem Treffen mit Journalisten Mitte Mai über die Verhandlungen zur Visafreiheit für türkische Bürger mit den Worten zitiert: "Wir haben ein Sprichwort: Wie ein Türke starten und wie ein Deutscher enden. Aber hier ist es andersherum. Es begann wie ein Deutscher und endete wie ein Türke." Er wollte damit angeblich andeuten, die Gespräche seien in geordneter Form losgegangen, dann sei gefeilscht worden.

alt

Die Zitate wurden von der EU-Botschaft in Ankara nicht bestätigt. Dessen ungeachtet war der Botschafter des Auswärtigen Dienstes der EU ins türkische Außenministerium einbestellt worden, wo ihm der Unmut über seine mutmaßlichen Äußerungen übermittelt wurde.

Der neue türkische Europaminister Ömer Celik erklärte am Dienstag, Haber habe die beiden Grundprinzipien eines Diplomaten seines Ranges verletzt: die Werte und das Amt des Präsidenten jenes Landes zu respektieren, in das er entsandt worden sei. Celiks Vorgänger Volkan Bozkir hatte unmittelbar nach dem Vorfall erklärt, kein Botschafter habe "das Recht, die Bevölkerung des Landes zu demütigen, in dem er sich aufhält, oder etwas über dessen Präsidenten zu sagen".

Laut der türkischen Zeitung "Hürriyet" forderte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wegen des Streits den Rücktritt Habers. Eine Intervention Deutschlands habe nicht gereicht, um die Spannungen abzubauen.

Haber hatte den Posten erst im Oktober vergangenen Jahres übernommen. Er begann seine Laufbahn vor 34 Jahren im Auswärtigen Amt, machte an den Botschaften in Paris, Bern, Manila, Ankara, Moskau und Beirut Station und leitete ab 2008 die komplizierte Georgien-Mission der EU. Der gebürtige Münchner Volkswirt und Mathematiker ist mit der Bundesinnenstaatssekretärin Emily Haber (CDU) verheiratet. Diese hatte Ankara erst am Freitag attestiert, sich beim Flüchtlingspakt "an die gemachten Zusagen zu halten".

Tatsächlich aber steht die weitere Umsetzung des umstrittenen Deals in der Schwebe. Zwar nimmt die Türkei seit dem Inkrafttreten am 20. März die aus der Türkei auf die griechischen Ägäis-Inseln gelangenden Flüchtlinge wieder zurück. Doch gehört zu dem Abkommen auch, dass türkische Bürger ab Juli ohne Visum in die EU einreisen dürfen. Dafür wiederum verlangt Brüssel, dass Ankara seine Anti-Terror-Gesetzgebung ändert, um Aktivisten und Journalisten besser vor Strafverfolgung zu schützen. Der türkische Regierungschef Binali Yildirim lehnte dies erst am Dienstag wieder kategorisch ab.

Das deutsch-türkische Verhältnis wird zudem durch die kürzlich verabschiedete Armenien-Resolution des Bundestags belastet. Der Bundestag bezeichnet darin das Massaker an den Armeniern durch das Osmanische Reich vor 101 Jahren als Völkermord. Türkischstämmige Parlamentarier werden seitdem mit Hassbotschaften bis hin zu Morddrohungen überschüttet. AFP

   

Schock nach der Bluttat beim EM-Gastgeber

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Paris - Der dreijährige Junge hat unverletzt überlebt. Aber das ist die einzige gute Nachricht nach einem grauenvollen Abend im beschaulichen Magnanville. Mitten während der Fußball-EM ersticht ein vorbestrafter Islamist in der westlich von Paris gelegenen Gemeinde einen Polizisten, tötet bei einer Geiselnahme im Haus des Opfers dessen Lebensgefährtin, verschont nur den Sohn des Paares. Nichts hatte Frankreich mehr gefürchtet als Anschläge während der EM. Und auch wenn es keine Fans oder Spieler traf - ein düsteres Szenario ist Wirklichkeit geworden.

Auf den Tag genau sieben Monate nach den Anschlägen von Paris mit 130 Toten - und nur zwei Tage nach dem Blutbad von Orlando - sind es wieder Bilder von schwerbewaffneten Elitepolizisten, die über die Bildschirme flimmern. Die Spezialeinheit Raid stürmt gegen Mitternacht das in einem ruhigen Wohngebiet gelegene Haus, in dem sich der Islamist Larossi Abballa verschanzt hat, und erschießt den 25-jährigen Franzosen. Die Lebensgefährtin des ermordeten Polizisten, Sekretärin in einem nahegelegenen Polizeirevier, wird mit durchgeschnittener Kehle gefunden.

"Das ist zweifellos ein Terrorakt", sagte Staatschef François Hollande am Tag nach der blutigen Attacke. Und tatsächlich deutet alles auf eine islamistisch motivierte Tat: Als Abballa am Montagabend kurz nach 20.00 Uhr den 42-jährigen Polizisten in Zivil vor seinem Haus ersticht, soll er Zeugen zufolge "Allahu akbar" (Gott ist groß) gerufen haben.

Bei den Verhandlungen mit der Polizei während der Geiselnahme bekennt er sich zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) - er gibt an, IS-Chef Abu Bakr Al-Bagdadi vor drei Wochen die Treue geschworen zu haben und dessen Aufruf zu folgen ,"Ungläubige bei sich zu Hause mit ihren Familien zu töten", wie der Pariser Staatsanwalt François Molins später sagt. Die Miliz selbst verkündet: "Kämpfer des Islamischen Staats tötet Vizechef der Polizeistation von Les Mureaux und seine Frau mit Stichwaffen nahe Paris."

Noch während der Geiselnahme postet Abballa auf Facebook ein Video, das ihn im Haus seiner Opfer zeigt - und ruft zu weiteren Anschlägen während der Fußball-EM auf. "Wir werden aus der EM einen Friedhof machen", sagt er darin nach Angaben des Dschihadismus-Experten David Thomson, der das später gelöschte Video gesehen hat. Dann ruft er dazu auf, Polizisten, Gefängniswärter, Journalisten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aber auch Rapper zu töten.

Der 25-Jährige aus der an Magnanville angrenzenden Gemeinde Mantes-la-Jolie ist kein Unbekannter: Im September 2013 wurde er wegen Mitgliedschaft in einem Netzwerk, das Dschihadisten für den Kampf in Afghanistan und Pakistan anwirbt, zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Zuletzt geriet er bei Ermittlungen zu einer Gruppe mit Verbindungen nach Syrien ins Visier der Sicherheitsbehörden. Abgehörte Telefonate hätten aber keinen Hinweis darauf gegeben, dass Abballi zur Tat schreiten wollte, versichert Staatsanwalt Molins.

Die Ermittlungen haben gerade erst begonnen, es gibt noch viele offene Fragen: Hatte Abballa direkte Kontakte zum IS? Hatte er Auftraggeber, Helfer, Komplizen? Mehrere Menschen wurden am Dienstag festgenommen.

Das Schockierende: Angriffe wie die des 25-Jährigen lassen sich kaum verhindern. Einzeltätern reichen einfachste Mittel - in diesem Fall ein Messer - um mit Attacken Angst und Schrecken zu verbreiten, sie brauchen dafür weder ein Unterstützernetzwerk, noch Sprengstoff oder Schusswaffen. Und die Täter können überall zuschlagen, um die EM zumindest symbolisch zu treffen - Ziel müssen nicht die mit einem massiven Aufgebot gesicherten Fußballstadien und Fan-Meilen sein.

Zuletzt hatte sich Abballa offenbar unauffällig verhalten. Erst im Januar gründete er einen Lieferservice für Halal-Sandwiches. "Er war super nett", sagt ein Nachbar. "Ich habe ihn nie in der Moschee gesehen." Die Tat sei "rätselhaft". AFP

 

"Cygnus" soll in Kürze zu Forschungszwecken brennen

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Washington - Die unbemannte Kapsel "Cygnus" hat die Internationale Raumstation (ISS) verlassen, um zu Forschungszwecken im Weltall in Brand gesetzt zu werden. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa wurde der mit zwei Tonnen Müll beladene Raumtransporter mittels eines Roboterarms von der ISS abgedockt. Etwa fünf Stunden später, wenn sich "Cygnus" weit genug von der Raumstation entfernt hat, wollten die Nasa-Ingenieure dann den Großbrand auslösen.

Der Test soll laut Nasa "der Sicherheit derzeitiger und künftiger Missionen" dienen, indem die Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Brandschutzanlagen sowie Brandschutzausrüstungen für die Astronauten genutzt werden. Untersucht werden soll, wie groß die Flammen werden, wie schnell sich das Feuer ausbreitet, wie heiß es wird und welche Menge an schädlichen Gasen entsteht.

Die Nasa hatte in der Vergangenheit schon kleinere Feuer im All entfacht, aber noch nie die Entwicklung von Großbränden erforscht. "Cygnus" soll durch den Brand nicht komplett zerstört werden, sondern danach noch bis zum Mittwoch kommender Woche im All bleiben, um schließlich beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik zu verglühen.

Die Kapsel war Ende März an der ISS eingetroffen. Sie war mit 3,6 Tonnen an Vorräten und Kleidern für die sechs Astronauten sowie Ausrüstung und Materialien für 250 Experimente beladen.

Seit Ende des Space-Shuttle-Programms der Nasa organisieren zwei private US-Firmen die Lieferung von Nachschub zur ISS. Dabei gab es mehrere Rückschläge. Die derzeitige "Cygnus"-Mission ist der insgesamt fünfte Transport des privaten Nasa-Partners Orbital ATK zur ISS und der zweite, seit im Oktober 2014 eine Orbital-Rakete kurz nach dem Start explodiert war. Damals wurde tonnenweise Ausrüstung für die ISS zerstört.

Orbital ATK soll im Rahmen eines 1,9 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) schweren Vertrags mit der Nasa dieses Jahr noch zwei weitere Transporte zur ISS übernehmen. AFP

   

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