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Putin zu Merkel: Ukraine ist an der Schwelle zum Bürgerkrieg
16/04/2014

MOSKAU - Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seinem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesagt, die Ukraine befinde n [ ... ]


USA begründen Nein zu Irans UN-Botschafter mit Geiselnahme 1979
16/04/2014

WASHINGTON - Die USA haben ihre Ablehnung des neuen iranischen UN-Botschafters Hamid Abutalebi erstmals offen mit der Besetzung der US-Botschaft in [ ... ]


Ashton verurteilt Entführung von hundert Schülerinnen in Nigeria
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Fähre mit rund 450 Menschen vor Südkorea in schwerer Seenot
16/04/2014

SEOUL - Vor der Küste Südkoreas ist am Mittwoch eine Fähre mit rund 450 Menschen an Bord in schwere Seenot geraten. "Es läuft Wasser hinein, da [ ... ]


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Weltweit

Deutsche Fotojournalistin Niedringhaus in Afghanistan erschossen

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CHOST - Die preisgekrönte deutsche Kriegsfotografin Anja Niedringhaus ist im Osten Afghanistans getötet worden. Nach Angaben ihres Arbeitgebers, der US-Nachrichtenagentur AP, wurde die 48-Jährige am Freitag von einem afghanischen Polizisten erschossen. Dieser habe auch die kanadische AP-Reporterin Kathy schwer verletzt. Die Bundesregierung reagierte bestürzt auf den Tod von Niedringhaus, die 2005 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden war.

Die beiden Journalistinnen waren in der östlichen Provinz Chost unterwegs, um von dort über die Wahlzettelverteilung vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am Samstag zu berichten. "Als sie in ihrem Auto saßen und auf die Abfahrt des Konvois warteten, kam ein Kommandeur namens Nakibullah zu ihrem Wagen, rief 'Allah Akbar' - Gott ist groß - und eröffnete das Feuer auf sie auf dem Rücksitz", erklärte AP zum Tathergang.

Niedringhaus sei sofort tot gewesen, die 60-jährige Gannon sei von zwei Kugeln verwundet und später medizinisch versorgt worden. Der Täter habe sich anschließend seinen Polizeikollegen gestellt und sei festgenommen worden. Die afghanischen Behörden bestätigten die Zugehörigkeit des Angreifers zur Polizei und dessen Festnahme. Seine Motive waren zunächst unklar.

Im Vorfeld der Volksabstimmung hatten die radikalislamischen Taliban ihre Angriffe im Land verstärkt, um die Wahl eines Nachfolgers für Staatschef Hamid Karsai zu stören. Der scheidende Präsident ordnete eine Untersuchung der Gewalttat an, nachdem zuvor schon der schwedisch-britische Reporter Nils Horner sowie der AFP-Journalist Sardar Ahmad während der Wahlkampagne in Afghanistan getötet wurden.

"Anja und Kathy haben gemeinsam Jahre in Afghanistan verbracht und über den Konflikt und die Menschen berichtet", erklärte AP-Chefredakteurin Kathleen Carroll. "Anja war eine lebhafte und dynamische Journalistin, die für ihre einfühlsamen Fotos geliebt wurde."

Bundespräsident Joachim Gauck sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus und erklärte, mit Niedringhaus habe die Welt eine wichtige "Augen-Zeugin" von Not, Elend und Gewalt in Krisenregionen verloren. Ohne Journalisten wie sie, "ohne ihre Arbeit, ihren Mut und ihr Engagement", wäre "unser Bild von der Welt unvollständig". Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb auf Twitter: "Die Nachricht vom Tod der wunderbaren Fotografin Anja Niedringhaus ist erschütternd." Das Auswärtige Amt verurteilte "den feigen Anschlag in aller Schärfe".

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen äußerte sich ebenfalls bestürzt. "Der Angriff zeigt, wie extrem gefährlich Afghanistan für Journalisten immer noch ist", erklärte Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass Journalisten "über die Präsidentschaftswahl berichten können, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen". Der Deutsche Journalisten-Verband nannte es "grauenhaft, dass eine so erfahrene Kollegin dem Terror gegen Korrespondenten in der Krisenregion zum Opfer gefallen" sei.

Niedringhaus hatte bereits während ihres Studiums als Pressefotografin gearbeitet. Während der 1990er Jahre berichtete sie viel über die Kriege in Bosnien, Kroatien und dem Kosovo. Damals, wie auch später, stellte sie das Leiden der Menschen in den Mittelpunkt. Seit 2002 war sie für AP tätig, die sie in den Nahen Osten, den Irak, Pakistan und Afghanistan entsandten. Im Jahr 2005 gewann sie mit anderen AP-Fotografen den Pulitzer-Preis für ihre Berichterstattung aus dem Irak.

Neben der Kriegs- und Krisenberichterstattung widmete sie sich Sportgroßereignissen und fotografierte unter anderem bei Olympischen Spielen. Laut AP wurde sie wiederholt im Einsatz verletzt. So brach sie sich bei einem Hinterhalt auf dem Balkan das Bein, im Irak erlitt sie Verbrennungen und in Afghanistan wurde sie durch Granatsplitter verletzt. Bei einer Ausstellung in Berlin sagte sie 2011 einmal, manchmal fühle sie sich schlecht, weil sie Konflikte verlassen und zu ihrer Familie zurückkehren könne, wo kein Krieg herrsche. AFP

 

Schumacher zeigt "Momente des Bewusstseins und des Erwachens"

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GRENOBLE - Rund drei Monate lag Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher im künstlichen Koma, jetzt gibt es ermutigende Anzeichen der Besserung: Der beim Skifahren schwer verunglückte 45-Jährige zeige "Momente des Bewusstseins und des Erwachens", erklärte seine Managerin Sabine Kehm am Freitag im französischen Grenoble. "Michael macht Fortschritte auf seinem Weg." Der aktuelle Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel begrüßte die Nachricht.

"Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich", hieß es in einer Erklärung Kehms. Nähere Angaben zu Schumachers Gesundheitszustand machte sie - wie auch in der Vergangenheit - nicht. Sie bitte um "Verständnis, dass wir auf Details nicht eingehen möchten, um Michaels Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen und das Ärzteteam in Ruhe arbeiten zu lassen".

Das seien großartige Nachrichten für Schumachers Familie und für die Formel 1, sagte Vettel am Rande des Grand Prix in Bahrain. Schumachers früherer Teamkollege Nico Rosberg, der die Rangliste der aktuellen Weltmeisterschaft anführt, schrieb auf Twitter: "Sehr froh, hier in Bahrain gute Nachricht über Michael zu hören." Später sagte er, sie wüssten alle, wie vorsichtig seine Familie sei, solch gute Nachrichten zu veröffentlichen. Er hoffe, er werde weitere Fortschritte machen.

Schumachers Managerin hatte sich bereits zuvor "herzlich für die ungebrochene Anteilnahme" an seinem Schicksal bedankt. Seit etwas mehr als drei Monaten bangen Schumachers Familie und Motorsportfans in aller Welt um den siebenfachen Formel-1-Weltmeister. Der passionierte Skifahrer war am 29. Dezember im Skigebiet Méribel in den französischen Alpen abseits der markierten Pisten gestürzt und mit dem Kopf auf einen Fels aufgeschlagen.

Mit einem lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Trauma wurde er im Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik von Grenoble geflogen, in ein künstliches Koma versetzt und mehrfach operiert. Dass Schumacher den Unfall überlebte verdankte er laut den Ärzten allein seinem Skihelm. Ende Januar dann teilten seine Manager mit, die Narkosemittel würden langsam reduziert, um ihn aus dem Koma zu holen. Ende März sprachen sie von "kleinen Anzeichen", die Mut machten.

Mit Blick auf die am Freitag bekanntgegebenen "Momente des Bewusstseins und des Erwachens" des 45-Jährigen sagte Denis Safran, Chefarzt am Pariser Krankenhaus Georges-Pompidou, dies könne "ein gutes Zeichen" sein: "Er fängt an, wirkliche Aufwachreaktionen zu haben." Zugleich mahnte Safran Vorsicht bei der Einschätzung an: "Weil das Niveau der Reaktion nicht präzisiert wurde, kann das alles bedeuten."

Mit dem Unfall befasste sich auch die französische Polizei. Die Staatsanwaltschaft von Albertville schloss Mitte Februar aber ein Fremdverschulden aus und stellte die Ermittlungen ein. Sie urteilte, die Pistenmarkierungen hätten "den geltenden französischen Vorschriften" entsprochen. Eine schlechte Pistenmarkierung hätte den Verantwortlichen des Skigebiets Méribel vorgeworfen werden können. Auch an Schumachers Leihski fanden die Ermittler keine Mängel. AFP

 

Moody's stuft Kreditwürdigkeit der Ukraine weiter herab

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WASHINGTON - Die US-Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der Ukraine weiter herabgestuft. Moody's senkte die Note von "Caa2" auf Caa3". Hintergrund sei die "Eskalation" der politischen Krise in dem Land, teilte die Agentur am Freitag mit. Die Bonitätsnote des Landes rutscht damit um eine Stufe tiefer in den spekulativen Bereich. Eine weitere Absenkung sei mittelfristig nicht auszuschließen, hieß es in der Mitteilung. Moody's hatte die Kreditwürdigkeit der Ukraine bereits Ende Januar herabgestuft.

Das Risiko politischer Spannungen vor der Wahl im Mai sei weiterhin hoch, teilte die Ratingagentur mit. Eine weitere Destabilisierung des Landes im Osten und im Süden sei nicht auszuschließen.

Die Ukraine steht auch wegen der Streichung sämtlicher Gasrabatte durch den Hauptlieferanten Russland unter Druck. Wegen des Konflikts um die Krim-Halbinsel und fortdauernden politischen Spannungen mit Kiew erhöhte Moskau den Preis für Gaslieferungen an die Ukraine binnen drei Tagen um 80 Prozent. AFP

   

Erster Sentinel-Satellit ins All gestartet

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PARIS - Für die Beobachtung der Erde aus dem All hat eine neue Ära begonnen: Vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana startete am Donnerstag kurz nach 23 Uhr MESZ der erste Satellit des europäischen Copernicus-Programms an Bord einer Sojus-Trägerrakete in den Erdorbit. Der 2,2 Tonnen schwere Satellit Sentinel-1A wird mit seinem High-Tech-Radar die Oberfläche der Erde bei allen Wetterlagen abtasten.

Die Arianespace-Gesellschaft übertrug den Start live im Internet. Das Copernicus-Projekt verfolgt das Ziel, den aktuellen Zustand des blauen Planeten kontinuierlich zu erfassen und Fernerkundungsdaten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln. Diese Daten sollen dann zeitnah Behörden, Unternehmen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Die Sentinel-Daten können aber auch bei Naturkatastrophen wie Überflutungen die Arbeit von Rettungskräften unterstützen, die Eismassen an den Polen erfassen oder Ölfilme auf den Ozeanen beobachten.

Für das Programm wird nach und nach eine ganze Flotte von Satelliten ins All geschossen. Hinter Copernicus, einem Gemeinschaftsprojekt von Europäischer Kommission und Europäischer Weltraumagentur (ESA), verbirgt sich das größte bislang entworfene Erdbeobachtungsprogramm. Nach dem europäischen Satelliten-Navigationssystem Galileo gilt Copernicus als zweites Flaggschiff der europäischen Weltraumpolitik.

Dabei werden Sentinel-1A und sein baugleicher Zwillingssatellit Sentinel-1B, der im kommenden Jahr starten soll, eine große Rolle spielen: Die beiden Sentinel-1-Satelliten werden unter anderem vulkanische Aktivitäten in ihr Radar-Visier nehmen, außerdem Erdbeben, Erdrutsche und Überschwemmungen. Zudem werden sie das Meer beobachten, um Behinderungen durch Meereis oder Ölverschmutzungen frühzeitig zu erkennen und damit die Schifffahrt sicherer zu machen.

Die Daten der Satelliten dürften sich bei Katastropheneinsätzen als ausgesprochen hilfreich erweisen. Denn wenn bei humanitären Hilfseinsätzen Informationen in kurzer Zeit benötigt werden, können die innerhalb von 60 Minuten verfügbaren Sentinel-1-Bilddaten wichtige Aufschlüsse über die aktuelle Lage und Entwicklung geben. Auch trüben weder Tageszeit noch Wetter den Radar-Blick der Satelliten - bei Wolken und Regen kann das moderne Radarinstrument an Bord der Satelliten ebenso Aufnahmen der Erdoberfläche fertigen wie in der Dunkelheit.

Wenn beide Sentinel-1-Satelliten im Erdorbit sind, werden sie innerhalb von sechs Tagen einmal die komplette Oberfläche des Planeten erfassen. Ihre Daten schicken sie zur schnellen Verarbeitung an Bodenstationen rund um den Globus. In den Folgejahren starten dann weitere Sentinel-Satelliten, die unser Wissen über die Umwelt und drohende Umweltprobleme vertiefen sollen: Die Sentinel-Missionen 2 bis 4 werden künftig unter anderem hochauflösende Kameraaufnahmen der Erdoberfläche sowie Messungen der Temperatur und Farbe der globalen Meeresoberflächen liefern.

Auch die Sentinel-5-Mission ist bereits beschlossene Sache: Vom Jahr 2021 an soll im Zuge dieses Projekts ein Spektrometer vom Weltraum aus ständig die Zusammensetzung der Atmosphäre analysieren. Dabei bestimmt das Gerät unter anderem den Gehalt an Spurengasen und Aerosolen - beide sind wichtig für das Klima und die Luftqualität.

Die Bundesregierung finanziert rund ein Drittel des Programms. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries (SPD), erklärte, Copernicus sei auch ein "Symbol für eine erfolgreiche Zusammenarbeit - zwischen den europäischen Mitgliedsstaaten, der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation ESA".

Sentinel ist das englische Wort für Wächter. Copernicus ist nach dem polnischen Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473 bis 1543) benannt. Er arbeitete entgegen der bis dahin vorherrschenden Auffassung heraus, dass sich die Erde um die eigene Achse dreht und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewegt. AFP

 

Krim-Regierung lehnt autonomes Gebiet für Tataren ab

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MOSKAU - Nach der Eingliederung der Krim in die Russische Föderation lehnt die Regierung der Schwarzmeer-Halbinsel ein autonomes Gebiet für die Minderheit der Krimtataren ab. Die muslimische Volksgruppe könne lediglich "kulturelle Autonomie" beanspruchen, sagte Krim-Vizeregierungschef Rustam Temirgaljew am Donnerstag der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

Vertreter der Krimtataren streben dagegen ein Referendum über ihre weitgehende Autonomie an. Am Volksentscheid auf der Krim vom 16. März, bei dem sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer für die Loslösung von der Ukraine und die Eingliederung in die Russische Föderation aussprach, beteiligten sich die meisten Krimtataren nicht. Der geistliche Führer der Krimtataren, Mustafa Dschemilew, sagte bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats Anfang der Woche, 5000 Tataren hätten die Halbinsel bereits verlassen. Dschemilew ist Abgeordneter im ukrainischen Parlament, und viele Krimtataren wollen Teil der Ukraine bleiben.

Von den rund zwei Millionen Bewohnern der Krim sind schätzungsweise 300.000 Angehörige der tatarischen Minderheit, die in den Jahren des Stalinismus diskriminiert wurde. Eine Tataren-Versammlung ist für den 15. April einberufen.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach sich am Dienstag für die vollständige Rehabilitierung der Tataren als "Opfer Stalins" aus. Er werde dafür sorgen, dass alle offenen Fragen angegangen würden, sagte Putin in einem vom Fernsehen übertragenen Gespräch mit dem Präsidenten der autonomen russischen Republik Tatarstan, Rustam Minnichanow. Gleichzeitig versprach er Investitionen in die "soziale Infrastruktur" für die Krimtataren, etwa in Schulen und Kindergärten.

Die Mitglieder des Turkvolks wurden unter dem Diktator Josef Stalin als "Nazi-Kollaborateure" verfolgt und nach Zentralasien zwangsumgesiedelt. Erst zum Ende der Sowjetunion durften die Krimtataren in ihre Heimat zurückkehren, doch warten sie bis heute auf ihre Rehabilitierung und damit auch auf Entschädigungen. AFP

   

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