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Hunger und Gewalt in Flüchtlingsboot vor Indonesiens Küste

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Langsa - An Bord des restlos überfüllten Flüchtlingsbootes spielten sich grauenvolle Szenen ab, bevor zufällig vorbeifahrende Fischer das sinkende Gefährt am späten Donnerstag vor Indonesiens Küste sichteten. "Sie haben sich gegenseitig umgebracht und Menschen über Bord geworfen", berichtet Sunarya, Polizeichef der Stadt Langsa, am Freitag. Mehr als 800 Flüchtlinge aus Bangladesch und Myanmar befanden sich auf dem kaum noch seetüchtigen Boot, als dieses rund 50 Kilometer vor der Küste der Provinz Aceh begann zu sinken und die Fischer gerade noch rechtzeitig die verzweifelten Menschen aus dem Wasser zogen.

Nach Angaben der indonesischen Behörden waren die Flüchtlinge, Bangladescher und Angehörige der überwiegend in Myanmar lebenden Minderheit der Rohingya, zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Monaten auf See. Khairul Nova, Sprecher einer Hilfsorganisation im indonesischen Langsa, sagte, mehrere Menschen seien während der Reise ums Leben gekommen. "Sie waren auf See am verhungern und haben sich untereinander bekämpft", sagte Nova.

Zunächst waren die Migranten in mehreren Booten unterwegs und wollten offenbar in Malaysia an Land gehen, wie Polizeichef Sunarya weiter berichtete. Dort habe sie die Marine jedoch aufgegriffen, in ein einzelnes Boot gepfercht und in Richtung Indonesien wieder fortgeschickt. Malaysias Behörden hatten zuvor die Marschroute ausgegeben, Flüchtlingsboote rigoros abzuweisen.

Auch Indonesiens Regierung hatte eine Abweisung von ankommenden Migranten angekündigt. Die indonesischen Fischer jedoch hatten ein Erbarmen und retteten die Schiffbrüchigen, als sie diese im offenen Meer treiben sahen. Mit sechs Booten brachten sie die Flüchtlinge, unter ihnen mehr als 60 Kinder, nach Langsa aufs Festland. Mittlerweile beteiligen sich Sunyara zufolge auch Indonesiens Rettungskräfte "aus humanitären Gründen" an der Versorgung der Migranten.

Ein Vertreter der Einwanderungsbehörde in Langsa sagte, rund 430 Männer stammten aus Bangladesch, die übrigen Flüchtlinge seien Männer, Frauen und Kinder der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Myanmar, die in dem mehrheitlich buddhistischen Land staatlicher Unterdrückung ausgesetzt ist.

Jährlich versuchen tausende Menschen aus Bangladesch und Myanmar über das Meer Malaysia und Indonesien zu erreichen. Menschenrechtsaktivisten zufolge sind derzeit etwa 8000 Bootsflüchtlinge im Golf von Bengalen unterwegs. Noch am Donnerstag retteten Fischer südlich von Langsa 47 weitere Menschen aus Seenot, womit in der Provinz Aceh derzeit mehr als 1300 Flüchtlinge untergebracht sind.

Thailands Behörden teilten mit, am Donnerstag ein Boot mit 300 Rohingya, darunter viele Frauen und Kinder, aufgegriffen und wieder fortgeschickt zu haben. Nachdem die Behörden bei der Reparatur des Bootes geholfen und den Insassen Verpflegung bereitgestellt hatten, war auch dieses Boot Freitagfrüh in Richtung Aceh gestartet. AFP

 

IS-Miliz erobert Regierungssitz im umkämpften westirakischen Ramadi

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Bagdad - Nach eintägiger Offensive hat die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) am Freitag den Regierungssitz in der umkämpften westirakischen Stadt Ramadi erobert. Nach Angaben eines Polizeioffiziers übernahmen die IS-Kämpfer die Kontrolle über das Regierungsgebäude und hissten dort ihre schwarze Flagge. In Syrien verstärkte die Armee wegen des IS-Vormarschs auf Palmyra ihre Präsenz in der weltberühmten antiken Stadt.

Auch der IS selbst verkündete in einer Mitteilung die Eroberung des Regierungssitzes in Ramadi. Zudem erklärte die Gruppe, sie habe "benachbarte Gebäude" der Regierung und der Polizei "in die Luft gejagt". Mit der Eroberung des Regierungskomplexes in Ramadi kontrolliert die Dschihadistenmiliz die Hauptstadt der Provinz Anbar nun nahezu komplett. Seine Offensive auf die Stadt hatte der IS am Donnerstag begonnen.

Auch ein Stammesführer bestätigte die Angaben zu der Eroberung. Die Regierung kämpft seit Monaten gegen die IS-Miliz, die im Juni vergangenen Jahres nördlich und westlich von Bagdad eine Offensive gestartet hatte. Der Konflikt zwischen der Zentralregierung in Bagdad und den sunnitischen Aufständischen trieb nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration inzwischen fast drei Millionen Menschen in die Flucht.

Der IS hatte im Sommer vergangenen Jahres große Gebiete im Nordirak und in Syrien überrannt. In beiden Ländern werden die Dschihadisten am Boden von einheimischen Einheiten und aus der Luft von einer internationalen Militärallianz unter Führung der USA bekämpft. Aus dem Irak hieß es seitens der Behörden und des IS am Freitag, die Extremisten hätten auch an anderen Orten in der Provinz Anbar Boden gut gemacht.

In Syrien entsandte die Armee Soldaten zur Verstärkung nach Palmyra. Die syrische Armee fliege Luftangriffe gegen die Extremisten, die nur noch einen Kilometer von der Oasenstadt in der zentralen Provinz Homs entfernt stünden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag weiter mit. Der Provinzgouverneur Talal Barasi bestätigte die Angaben und versicherte, die Lage in Palmyra sei "unter Kontrolle".

Bei ihrem Vorstoß auf Palmyra hatten die Dschihadisten nach Angaben der Beobachtungsstelle, deren Erkenntnisse aus einem Informantennetzwerk vor Ort stammen und unabhängig kaum überprüfbar sind, 26 Bewohner umliegender Dörfer hingerichtet, darunter zehn durch Enthauptung. Seit Donnerstag sollen darüber hinaus bei Kämpfen 73 Soldaten und 65 IS-Kämpfer getötet worden sein.

Die Sorge um das zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Palmyra ist wegen der vom IS in anderen antiken Stätten wie Nimrud und Hatra angerichteten Zerstörungen groß. Gut einen Monat nach der Nachricht von der Zerstörung der nordirakischen Ruinenstadt Nimrud zeigte der IS Mitte April in einem Video das Ausmaß der Verwüstung in der Ausgrabungsstätte aus dem 13. Jahrhundert vor Christus.

Das Video lässt erahnen, dass von der Stätte am Ufer des Tigris, rund 30 Kilometer südöstlich von Mossul, kaum noch etwas erhalten sein dürfte. Nimrud war einer der berühmtesten archäologischen Fundorte im Zweistromland, das wiederum oft als Wiege der Kultur beschrieben wird. Der Leiter von Syriens Altertümerverwaltung, Maamun Abdulkarim, forderte nun, die Weltgemeinschaft müsse zum Schutz von Palmyra "mobil machen". AFP

 

Mindestens 55 Tote durch Boko-Haram-Angriffe in Nigeria

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Kano - Bei Angriffen der Islamistengruppe Boko Haram auf zwei Dörfer im Nordosten Nigerias sind nach Angaben von Anwohnern in den vergangenen Tagen mindestens 55 Zivilisten getötet worden. Die Islamisten überfielen nahe der Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno die Dörfer Bale und Kayamla, wie Bewohner und ein Mitglied der Bürgerwehr am Freitag berichteten.

Sie plünderten demnach Häuser und brannten sie nieder, erbeuteten Nahrungsmittel und Vieh. Danach flohen sie in Richtung Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats. In deren Außenbezirken überwältigte sie das Militär, wie das Mitglied der Bürgerwehr weiter berichtete. Nach dessen Angaben töteten die Angreifer 30 Menschen in Kayamla und 25 in Bale.

Die beiden Angriffe erfolgten vor einer Offensive schwer bewaffneter Boko-Haram-Kämpfer am Mittwoch auf die Millionenstadt Maiduguri. Soldaten eines Stützpunkts am Stadtrand schlugen die Offensive laut Militär und Bewohnern zurück. Bei den Kämpfen am Mittwochabend in Maiduguri wurden demnach mindestens drei Soldaten, sechs Mitglieder einer Bürgerwehr und dutzende Boko-Haram-Kämpfer getötet.

Die Armee verhängte am Donnerstag eine Ausgangssperre rund um die Uhr. Auch deshalb sickerten die Berichte über die Angriffe erst später durch.

Husseini Ari, ein Bewohner von Bale, sagte der Nachrichtenagentur AFP, 25 Tote seien am Donnerstag im Dorf beerdigt worden. Mehrere Verletzte befänden sich im Krankenhaus. Musa Kumbo aus Kayamla sagte, Boko Haram habe in dem Dorf und seiner Umgebung mindestens 30 Menschen getötet. Er fügte hinzu: "Die Angreifer riefen, dass sie nach erfolgreicher Operation in Maiduguri zurück ins Dorf kommen würden. Wir hoffen, dass das nach ihrem Scheitern nicht der Fall sein wird".  

Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Staates im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit dem Jahr 2009 tötete die Gruppe bei Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen nach UN-Angaben mehr als 15.000 Menschen. Weitere 1,5 Millionen Menschen wurden infolge des Konflikts obdachlos. Das nigerianische Militär wird im Kampf gegen Boko Haram von Truppen aus den Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad unterstützt. AFP

   

Poroschenko ernennt US-Senator McCain und Deutschen Brok zu Beratern

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Kiew - Angesichts der zahlreichen strukturellen Probleme seines Landes hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den US-Senator John McCain und den deutschen Europaabgeordneten Elmar Brok (CDU) zu Beratern ernannt. Einem Unterstützergremium sollen zudem Schwedens früherer Regierungschef Carl Bildt und Georgiens ehemaliger Präsident Michail Saakaschwili angehören, wie das Präsidialamt in Kiew am Mittwoch mitteilte. Auch der schwedische Ökonom Anders Aslund soll demnach Mitglied des Rats werden.

Die Berater gelten als entschiedene Unterstützer der Ukraine im Konflikt mit Russland. Der Republikaner McCain, der für den Bundesstaat Arizona im Senat sitzt, forderte die US-Regierung in der Vergangenheit auf, Waffen an Kiew zu liefern. Bildt ist ein scharfer Kritiker des russischen Staatschefs Wladimir Putin.

Saakaschwili, Verfechter eines nach Westen gewandten politischen Kurses, soll dem Rat vorsitzen. Das neuen Gremium soll die Ukraine bei der Umsetzung von Reformen beraten. McCain erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, er fühle sich durch die Ernennung geehrt. Er müsse aber zunächst klären, ob die Tätigkeit mit den Regeln des Senats vereinbar sei.

Seit April 2014 kämpft die ukrainische Armee im Osten des Landes gegen prorussische Separatisten. Der Westen und Kiew werfen Moskau vor, die Aufständischen militärisch zu unterstützen, was der Kreml zurückweist. Als unstrittig gilt, dass in der Ukraine zahlreiche Reformen nötig sind, um das Land aus der Wirtschafts- und Finanzkrise zu führen. AFP

 

Steinmeier rechnet mit UN-Mandat für EU-Einsatz gegen Schlepper

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Antalya - In der Flüchtlingskrise treibt die EU die Vorbereitungen für ihren Militäreinsatz gegen Schlepperbanden mit Hochdruck voran. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) rechnete am Donnerstag mit einem UN-Mandat für die Mission. Nach seinem Eindruck gebe es unter den fünf ständigen Sicherheitsratsmächten kein "prinzipielles Veto" gegen das Vorhaben, sagte er beim Nato-Außenministertreffen in Antalya. Ein Einsatzkonzept fand am Mittwoch EU-intern Zustimmung.

Nach den jüngsten Flüchtlingstragödien mit hunderten Toten im Mittelmeer hatten die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Krisengipfel beschlossen, Boote von Schleppern im Mittelmeer zu zerstören. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini legte ein Konzept vor, das Militäreinsätze gegen Schlepperboote im Mittelmeer vorsieht, aber auch den Vorschlag enthält, an Land gegen die Menschenhändler vorzugehen.

Das 40-seitige Konzept für den Einsatz unter dem Namen "EU Navfor Med" wurde laut Diplomaten am Mittwoch im sicherheitspolitischen Ausschuss der EU-Mitgliedstaaten gebilligt. Das Hauptquartier der Mission soll in Italien liegen, sie soll durch den italienischen Konteradmiral Enrico Credendino geleitet werden. Der Vorschlag soll nun am Montag beim Treffen der EU-Außen- und Verteidigungsminister vorgestellt werden. 

Was Mogherini am Montag genau vorlegen werde, hänge von den Beratungen im Sicherheitsrat über die Rechtsgrundlage ab, sagte Steinmeier. Ein UN-Mandat an sich sei aus seiner Sicht inzwischen "eher eine Frage der Formulierung". Ein EU-Vertreter rechnete damit, dass eine dafür nötige Resolution in New York erst nach dem europäischen Ministertreffen verabschiedet wird - gegen Ende der kommenden Woche oder in der darauffolgenden.

Die UN-Vetomacht Russland hat bisher eine Zerstörung von Booten abgelehnt und will dem Vernehmen nach keinen Einsätzen an Land zustimmen. Mogherinis Konzept sieht deshalb abgestufte Vorgehensoptionen vor, die nach und nach mit Vorliegen der jeweiligen Rechtsgrundlage umgesetzt werden könnten: zunächst militärische Aufklärung, um die Schlepperboote zu identifizieren; dann das Vorgehen gegen solche Schiffe in internationalen Gewässern und in einem weiteren Schritt in libyschen Territorialgewässern.

Schließlich sind auch mögliche Einsätze gegen Einrichtungen der Schlepper an Land genannt. Ein EU-Diplomat sagte der Nachrichtenagentur AFP, dabei es gehe um Angriffe aus der Luft oder von Schiffen aus. Soldaten an Land zu schicken sei ausgeschlossen. 

"Wer einen Blick auf die Verhältnisse in Libyen wirft, wird nicht zu dem Ergebnis kommen, dass Operationen an Land gegenwärtig möglich sind", sagte Steinmeier. In Libyen gibt es derzeit keine Regierung, die Kontrolle über das gesamte Staatsgebiet hat. Zwei rivalisierende Gruppierungen beanspruchen die Macht. Die Sicherheitslage gilt zudem durch dutzende bewaffnete Milizen und die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) als äußerst instabil.

Die Nato begrüßte die EU-Pläne, sieht für sich aber keine Rolle bei dem Einsatz. Beide Organisationen tauschten natürlich Informationen und Einschätzungen aus, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bei dem Einsatz handele es sich aber "um eine EU- und nicht um eine Nato-Operation". AFP

   

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