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Milliardenschwere Versprechen und einige nicht ganz neue Projekte

Blatter nicht besorgt über Proteste in WM-Gastgeberland Brasilien

Ban fordert türkische Regierung zur Zurückhaltung auf

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(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)

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USA planen in den nächsten Tagen Gespräche mit afghanischen Taliban
19/06/2013

WASHINGTON - Nach der Eröffnung eines Verbindungsbüros der afghanischen Taliban in Katars Hauptstadt Doha wollen die USA schon in den nächsten T [ ... ]


Prozess gegen Fort-Hood-Schützen soll nun Anfang Juli beginnen
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FORT HOOD - Nach mehrmaliger Verschiebung soll der Prozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen vom US-Militärstützpunkt Fort Hood nun im komme [ ... ]


Blatter nicht besorgt über Proteste in WM-Gastgeberland Brasilien
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RIO DE JANEIRO - Die Massenproteste in Brasilien, dem Gastgeberland der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft, bereiten dem Präsidenten des Weltfuà[ ... ]


Ban fordert türkische Regierung zur Zurückhaltung auf
19/06/2013

NEW YORK - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die türkische Führung zur Mäßigung im Konflikt mit den regierungskritischen Demonstranten aufgef [ ... ]


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Weltweit

Amokläufer tötet in Kalifornien mindestens sechs Menschen

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Los Angeles - Ein Amokläufer hat in Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien mindestens sechs Menschen erschossen und mehrere verletzt. Der mit einer schusssicheren Weste ausgestattete und ganz in schwarz gekleidete mutmaßliche Täter sei von Polizisten in einer Universitäts-Bibliothek gestellt und getötet worden, teilte die Polizei am Freitag (Ortszeit) mit. Zum Tatzeitpunkt befand sich US-Präsident Barack Obama in der nahe Los Angeles gelegenen Stadt.

"Nach jetzigem Stand sind mindestens sechs Menschen getötet worden, zwei oder drei weitere wurden verletzt", sagte Polizeichefin Jacqueline Seabrooks. Neben dem getöteten mutmaßlichen Amokläufer sei ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. "Wir sind nicht 100 Prozent sicher, dass der getötete Verdächtige allein gehandelt hat", sagte Seabrooks. Der mutmaßliche Täter habe zunächst in einem Haus um sich geschossen, das danach in Flammen aufging. Danach habe der Mann an mehreren Orten "aufs Geradewohl" das Feuer eröffnet.

Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" wurden in dem in Brand gesetzten Haus zwei der Todesopfer entdeckt. Es handele sich um den Vater und einen Bruder des mutmaßlichen Täters. Bei dem Schützen soll es sich laut Augenzeugen um einen Weißen im Alter von 25 bis 30 Jahren gehandelt haben.

Eine Augenzeugin schilderte, wie der Täter auf offener Straße auf eine Autofahrerin schoss. "Da stand ein Mann auf der Straße vor meinem Haus, in voller Kampfmontur, mit einem Munitionsgürtel und einer halbautomatischen Sturmwaffe", sagte Gerry Cunningham dem Fernsehsender KTLA 5. Er sei mit gezogener Waffe zu einer Kreuzung gegangen und als eine Autofahrerin nicht sofort seinem Befehl folgte, "schoss er drei- oder viermal aus nächster Nähe auf sie".

Am Ende seines Amoklaufs drang der Täter laut Medienberichten auf den Campus des Santa Monica College vor, vor dem er auch nochmal das Feuer auf mehrere Autos und einen Bus eröffnet habe. Dort stellte ihn die Polizei in der Bibliothek, Beamte eröffneten das Feuer und erschossen ihn.

Wegen des Amoklaufs wurden alle Schulen und andere Bildungseinrichtungen in Santa Monica geschlossen. Zur Tatzeit hielt sich Präsident Obama zu einer Spendenveranstaltung seiner Demokratischen Partei in der am Pazifik gelegenen und bei Prominenten beliebten Stadt auf. Er war allerdings nach Polizeiangaben mehrere Kilometer von den verschiedenen Tatorten entfernt.

In den USA kommt es immer wieder zu blutigen Amokläufen, die jedes Mal eine Waffen-Debatte auslösen. Eine strikte Verschärfung der Regeln zum Kauf von Waffen ist bisher aber nicht zustande gekommen.Afp

 

Google besorgt über Überwachungsprogramm der US-Geheimdienste

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New York - Der US-Internetriese Google hat sich besorgt über Berichte über ein riesiges Überwachungsprogramm der US-Geheimdienste für Internet-Daten gezeigt. "Wir verstehen, dass die Regierungen der USA oder anderer Länder Maßnahmen ergreifen müssen, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten", schrieb Google-Chef Larry Page am Freitag (Ortszeit) im offiziellen Unternehmensblog. Zu diesen Maßnahmen zählten auch manchmal Überwachungsmaßnahmen. "Aber der Grad der Geheimhaltung um diese legalen Maßnahmen untergräbt die Freiheiten, die wir alle ehren und schätzen." Es müsse mehr Transparenz geben.

Page versicherte zudem, dass sein Unternehmen den US-Geheimdiensten das Abgreifen von Daten nicht bewusst ermöglicht habe. "Wir sind keinerlei Programm beigetreten, dass der US-Regierung oder einer anderen Regierung direkten Zugang zu unseren Severn ermöglicht", schrieb der Google-Chef. Zuvor hatte US-Präsident Barack Obama das Vorgehen der Geheimdienste verteidigt. "Man kann nicht 100 Prozent Sicherheit und 100 Prozent Privatsphäre und null Unannehmlichkeiten haben", sagte er mit Verweis auf die Bedrohung durch Terroristen.

Nach Berichten der "Washington Post" und des britischen "Guardian" haben der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI die Möglichkeit, direkt auf die Server großer Internetfirmen wie Google zuzugreifen. Sie könnten so die Internetaktivitäten von Nutzern weltweit überwachen und ihre E-Mails, Videos, Fotos und Verbindungsdaten einsehen. Betroffen sind den Berichten zufolge neun Unternehmen, neben Google unter anderem auch Facebook, Microsoft und Apple. Dem "Guardian" zufolge wurden auf Grundlage der Internet-Auswertung schon mehr als 70.000 Geheimdienstberichte erstellt.Afp

 

Putin bietet Stationierung russischer Blauhelme auf Golanhöhen an

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Moskau - Nach dem angekündigten Rückzug Österreichs aus der UN-Blauhelmmission auf den Golanhöhen hat Russland die Stationierung eigener Truppen vorgeschlagen. Die UNO lehnte allerdings die Initiative von Präsident Wladimir Putin am Freitag nach wenigen Stunden aus formalen Gründen ab. Die Vereinten Nationen erklärten, sie benötigten die Rekordsumme von 5,2 Milliarden Dollar (knapp vier Milliarden Euro) für Hilfsmaßnahmen in Syrien und den Nachbarländern.

Russische Blauhelmsoldaten könnten die Österreicher an der israelisch-syrischen Grenze ablösen, sagte Putin laut russischen Nachrichtenagenturen. Der Antrag dazu müsse aber von der UNO kommen. Die reagierte ablehnend: Als eins der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats dürfe sich Russland an Friedensmissionen der UNO nicht beteiligen, erklärte der Sprecher von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Martin Nesirky, in New York.

Österreich hatte den Abzug seiner Blauhelmsoldaten vom Golan wegen schwerer Kämpfe zwischen syrischen Regierungstruppen und Aufständischen beschlossen. Die Mission UNDOF überwacht die israelisch-syrischen Waffenstillstandslinie.

Die UNO teilte mit, sie brauche für Hilfsmaßnahmen in Syrien und für Syrer in Nachbarländern 5,2 Milliarden Dollar. UN-Flüchtlingskommissar António Guterres warnte vor einer Ausweitung des Syrien-Konflikts. Wenn die Kämpfe nicht aufhörten, drohe "eine Explosion im Nahen Osten", erklärte er.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Kämpfe auf den Golanhöhen. Zudem forderte das Gremium am Freitag die syrische Regierung einstimmig auf, Hilfsorganisationen umgehend Zugang zu Zivilisten in der bis vor kurzem schwer umkämpften Stadt Kusseir zu gewähren.

Die syrische Armee versuchte unterdessen nach der Eroberung der Provinzstadt Kusseir, die Aufständischen weiter aus der Region zu verdrängen. Wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, gab es Kämpfe nahe Dabaa nördlich von Kusseir.

Die libanesische Armeeführung warnte eindringlich vor einem Übergreifen des Syrien-Konflikts. "Einige Gruppen" versuchten, "die Spannungen anzuheizen". Im nordlibanesischen Tripoli wurde bei erneuten Kämpfen von Anhängern und Gegnern der syrischen Regierung ein Mensch getötet.

Für die mögliche Rückkehr von hunderten Syrien-Kämpfern nach Europa will die EU eine Strategie entwickeln. Dazu arbeiten die Mitgliedstaaten unter der Leitung des EU-Antiterrorbeauftragten Gilles de Kerchove zusammen, wie auf einem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg verabredet wurde.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe), aus Deutschland seien mindestens 50 Menschen in den Bürgerkrieg gezogen. Er warnte, diese Menschen lernten in Syrien "ein tödliches Handwerk" und seien nach ihrer Rückkehr "tickende Zeitbomben".Afp

   

UN-Sicherheitsrat verurteilt Kämpfe auf den Golanhöhen

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New York - Der UN-Sicherheitsrat hat die Kämpfe zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen auf den Golanhöhen scharf verurteilt, bei denen zwei UN-Blauhelmsoldaten verletzt worden sind. In einer einstimmig verabschiedeten Erklärung forderte das höchste UN-Gremium beide Seiten im syrischen Bürgerkrieg am Donnerstagabend (Ortszeit) auf, die UN-Mission UNDOF im Grenzgebiet zwischen Israel und Syrien zu respektieren. Die Sicherheit des UN-Personals in der Region müsse gewährleistet sein.

Der Sicherheitsrat zeigte sich "sehr beunruhigt" über die möglichen Folgen, die das Eindringen der syrischen Kämpfer in die Pufferzone für den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien haben könne. Bei heftigen Gefechten zwischen syrischer Armee und Rebellen an der Waffenstillstandslinie zwischen Syrien und Israel auf den Golanhöhen waren am Donnerstag zwei UN-Blauhelmsoldaten leicht verletzt worden. Österreich kündigte daraufhin den Abzug seiner Soldaten aus der Region an. Österreich hatte zuletzt die meisten Blauhelmsoldaten der UNDOF gestellt.Afp

 

Tausende Anhänger empfangen türkischen Regierungschef am Flughafen

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Istanbul - Nach viertägiger Auslandsreise ist der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan in die seit Tagen von regierungskritischen Protesten erschütterte Türkei zurückgekehrt. Am Flughafen von Istanbul wurde der Ministerpräsident in der Nacht zum Freitag von tausenden jubelnden Anhängern seiner Regierungspartei AKP empfangen. Auf dem Istanbuler Taksim-Platz hatten zuvor erneut tausende Menschen demonstriert und Erdogans Rücktritt gefordert.

Mehr als 3000 Anhänger schwenkten am Atatürk-Flughafen türkische Flaggen und skandierten Parolen wie "Wir würden für Dich sterben, Erdogan!" oder "Der große Meister kommt." Erdogan lächelte und winkte seinen Anhängern zu.

Die Türkei sieht sich seit einer Woche einer beispiellosen Protestwelle gegenüber. Die Demonstrationen hatten am vergangenen Freitag nach einer gewaltsamen Polizeiaktion gegen Umweltschützer begonnen, die ein Bauprojekt in einem Park in Istanbul verhindern wollten. Seitdem weiteten sich die Proteste auf das ganze Land aus und wandten sich zunehmend gegen die Regierung, der die Demonstranten einen autoritären Regierungsstil und Bemühungen zur Islamisierung der Gesellschaft vorwerfen.

Die türkischen Sicherheitskräfte gehen äußerst restriktiv gegen die Demonstranten vor. Erdogan zeigte sich am Donnerstag erneut unnachgiebig und erhob gegen Teilnehmer der Proteste Terrorismusvorwürfe. Der Forderung nach einem Stopp des Bauvorhabens in dem Istanbuler Park erteilte er eine Absage.Afp

   

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