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Berlin umschifft Pariser Forderung nach Milliardeninvestitionen

Dobrindt warnt vor negativen Folgen der Streiks für Konjunktur

Dschihadisten starten neuen Vorstoß auf Kobane

Merkel fordert Finanzhilfen für Ukraine im Gasstreit mit Russland

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Merkel fordert Finanzhilfen für Ukraine im Gasstreit mit Russland
21/10/2014

Bratislava - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Verbündeten der Ukraine zur finanziellen Unterstützung Kiews im Gasstreit mit Russland a [ ... ]


US-Behörde: Welt erlebt heißesten September seit 1880
21/10/2014

Washington - Der vergangene Monat war nach US-Angaben weltweit der heißeste September seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Zum 38. Mal in  [ ... ]


Dschihadisten starten neuen Vorstoß auf Kobane
21/10/2014

Mürsitpinar - Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat am Montag neue Attacken auf die umkämpfte syrische Stadt Kobane gestartet. Nach  [ ... ]


Total-Konzernchef bei Flugzeugabsturz in Russland getötet
21/10/2014

Moskau - Der Chef des französischen Mineralölkonzerns Total, Christophe de Margerie, ist Medienberichten zufolge bei einem Flugzeugabsturz in Rus [ ... ]


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Weltweit

Erneut Zwischenfälle an Grenze zwischen Nord- und Südkorea

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Séoul - An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat es erneut bewaffnete Zwischenfälle gegeben. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte, lieferten sich die Streitkräfte beider Seiten am Sonntag Schusswechsel in der demilitarisierten Zone entlang der Grenze. Südkoreanische Grenztruppen hatten demnach zunächst beobachtet, wie sich nordkoreanische Soldaten der Demarkationslinie näherten und gaben mündliche Verwarnungen sowie Warnschüsse ab. Die Nordkoreaner hätten dann das Feuer eröffnet, das südkoreanische Militär habe dieses erwidert.

Der Schusswechsel dauerte den Angaben zufolge etwa zehn Minuten, Berichte über Opfer lagen nicht vor. Wie ein Vertreter des Generalstabs erklärte, sprachen die südkoreanischen Truppen bereits in den vorangegangenen 24 Stunden zwei Mal Warnungen aus oder feuerten Warnschüsse ab.

In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Zwischenfälle an der Grenze zwischen den beiden Ländern gegeben, Berichte über Opfer lagen aber nicht vor. Bei Militärgesprächen beider Seiten am vergangenen Mittwoch wurde keine Einigung erzielt. Die Zwischenfälle an der Grenze gefährden die geplante Wiederaufnahme der seit Februar ausgesetzten Gespräche zwischen ranghohen Vertretern beider Seiten. Experten warnen davor, dass die Grenzzwischenfälle zwar bislang relativ geringfügig gewesen seien, jedoch die Gefahr bestehe, dass diese schnell außer Kontrolle gerieten. AFP

 

EU-Außenminister beraten über Ebola-Krise und Bedrohung durch IS

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Luxenburg - Die EU-Außenminister stimmen am Montag (11.00 Uhr) das europäische Vorgehen bei der Eindämmung des Ebola-Virus ab. Bei dem Treffen in Luxemburg geht es unter anderem um die Beschaffung von speziell ausgerüsteten Flugzeugen für die Evakuierung von ausländischem Hilfspersonal, das sich beim Einsatz in Westafrika mit der Krankheit angesteckt hat. Darüber hinaus befassen sich die Außenminister kurz vor dem EU-Gipfel Ende der Woche mit dem Vorgehen gegen die IS-Dschihadisten in Syrien und im Irak, beraten über die instabile Lage in Libyen und die Unterstützung der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine. Zum Abschluss ist ein Abendessen mit der scheidenden EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton geplant. AFP

 

Regierung: Spanische Ebola-Patientin hat das Virus nicht mehr

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Madrid - Die spanische Krankenpflegerin, die sich als erster Mensch außerhalb Afrikas mit dem Ebolavirus infizierte, ist offenbar außer Lebensgefahr. Ein Test auf das Virus war am Sonntag negativ, wie die Regierung in Madrid mitteilte. Ein weiterer Test werde im Verlauf des Abends vorgenommen, hieß es. Der Gesundheitszustand der Patientin entwickele sich positiv.

Die 44 Jahre alte Krankenpflegerin Teresa Romero war am 6. Oktober in die Madrider Klinik Carlos III. eingeliefert worden, wo sie selbst arbeitete. Im August und September starben dort zwei spanische Missionare nach ihrer Rückkehr aus Westafrika an Ebola. Mit der gefährlichen Seuche infizierte sie sich ersten Erkenntnissen zufolge, als sie beim Ablegen ihrer Schutzkleidung ihr Gesicht unbeabsichtigt mit einem infizierten Arbeitshandschuh berührte.

15 Menschen, die vor der Ebola-Diagnose Kontakt zu Romero hatten, darunter ihr Ehemann, stehen in der Klinik weiter unter Beobachtung. Bislang seien bei ihnen noch keine Ebola-Symptome festgestellt worden, hieß es in der Mitteilung. Die Inkubationszeit für das Virus beträgt 21 Tage. AFP

   

Kurden schlagen erneut IS-Angriffe auf Kobane zurück

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Mursitpinar - Kurdische Kämpfer haben am Samstag in der nordsyrischen Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei erneut Angreifer der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zurückgeschlagen. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, feuerte die IS-Miliz insgesamt 26 Granaten auf die nördlichen Stadtteile von Kobane ab. Der ranghohe Kurdenpolitiker Idris Nahsen aus Kobane sagte der Nachrichtenagentur AFP, mehrere Mörsergranaten hätten den syrischen Grenzposten zum Ziel gehabt. Dort verläuft die einzige Straße zur Versorgung der kurdischen Kämpfer, die auch als Fluchtweg für Zivilisten dient.

Ein AFP-Reporter vor Ort berichtete, drei Geschosse seien auf türkischem Territorium niedergegangen - eines davon neben einer nur einen Kilometer von der Kobane-Front entfernten Anhöhe. Dort haben türkische Soldaten und Panzer Stellung bezogen. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) verhinderten den Versuch der IS-Dschihadisten, von Osten aus auf den Grenzübergang vorzustoßen.

Die Stadt Kobane, die auf Arabisch Ain al-Arab heißt, ist seit einem Monat von IS-Kämpfern im Süden, Osten und Westen umzingelt. Der Beobachtungsstelle zufolge schickte die IS-Miliz Verstärkung nach Kobane. Aus den Provinzen Aleppo und Raka würden Kämpfer, Munition und Ausrüstung nach Kobane gebracht, hieß es. Raka ist eine Hochburg der Dschihadisten, die seit Monaten weite Gebiete im Irak sowie im Norden Syriens kontrollieren.

Bei der Schlacht um Kobane wurden seit dem 16. September nach Angaben der Beobachtungsstelle etwa 700 Menschen getötet und mehr als 300.000 weitere in die Flucht getrieben, davon mehr als 200.000 in die Türkei und tausende in den Irak. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Aktivisten und Ärzten in Syrien. Ihre Angaben sind allerdings aufgrund der unsicheren Lage in dem Land von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. AFP

 

USA und europäische Länder für sofortiges Ende der Kämpfe in Libyen

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Washington - Die USA und vier europäische Länder haben am Samstag das "sofortige Ende" der Kämpfe in Libyen gefordert. In einer in Washington veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien wurde sogleich den Verantwortlichen für das Blutvergießen in dem nordafrikanischen Land mit Strafen gedroht. "Diejenigen, die den Frieden, die Stabilität oder die Sicherheit in Libyen bedrohen oder den politischen Prozess behindern oder untergraben", müssten mit "Strafmaßnahmen" rechnen.

In dem nordafrikanischen Land hat die Armee eine Offensive gestartet, um die von islamistischen Milizen gehaltene Hauptstadt Tripolis und die östliche Stadt Bengasi zurückzuerobern. Bei den Kämpfen in Bengasi wurden am Samstag nach Krankenhausangaben acht Menschen getötet. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden seit Mittwoch, dem Beginn der Offensive des von der Armee unterstützten Generals im Ruhestand, Chalifa Haftar, gegen Bengasi 66 Menschen getötet. Bengasi wird seit Juli von Islamisten der Gruppe Ansar Ascharia kontrolliert. 

Seit dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in Libyen ein Dauerkonflikt rivalisierender Milizen. AFP

   

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