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Obama stellt die Weichen für mehr Klimaschutz
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Moody's stellt ersten Zahlungsausfall von Puerto Rico fest
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Weltweit

UNO befürchtet dutzende Tote durch Überschwemmungen in Myanmar

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Rangun - Nach großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen in Myanmar rechnen die Vereinten Nationen mit dutzenden Toten in dem südostasiatischen Land. Die von den Behörden angegebene Zahl von 27 Todesopfern sei wahrscheinlich viel zu niedrig, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) am Sonntag mit. Auch Indien, Nepal und Pakistan meldeten zahlreiche Unwetter-Opfer. In Vietnam kämpften Einsatzkräfte gegen giftige Schlammlawinen, die von Kohleminen abgegangen waren. 

Laut Ocha dürfte die wahre Opferzahl in Myanmar "deutlich höher" sein als von den Behörden bislang angegeben. Dies gelte auch für die Zahl der von den Überschwemmungen betroffenen Menschen. Zu vielen Gegenden seien noch keine Rettungskräfte vorgedrungen. Ein myanmarischer Behördenvertreter gab die Zahl der Betroffenen mit etwa 166.000 an. 

Die Behörden erklärten vier Provinzen im Zentrum und im Westen des Landes zum Notstandsgebiet, jedoch sind alle bis auf eine der 14 Provinzen von den Überschwemmungen betroffen. "Der Großteil des Landes ist überschwemmt", sagte ein Beamter des Sozialministeriums. 

Fortdauernder Regen und die Abgelegenheit einiger betroffener Gegenden erschwerten die Rettungsarbeiten. In Kalay, einer der am schlimmsten getroffenen Städte in der nordwestlichen Provinz Sagaing, stand das Wasser am Sonntag bis zu den Hausdächern, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Viele Menschen verloren neben ihren Häusern auch ihr Vieh, Felder wurden durch die Wassermassen vernichtet. 

Zwei der am stärksten betroffenen Regionen in Myanmar sind die verarmten und abgelegenen westlichen Staaten Chin und Rakhine. In der Regionalhauptstadt von Chin, Haka, wurden laut Staatsmedien 60 Häuser durch Erdrutsche zerstört sowie Straßen und Brücken beschädigt. 

Noch schwerer getroffen wurde Rakhine, wo nach Angaben des myanmarischen Roten Kreuzes 300 Häuser zerstört oder beschädigt wurden. Rund 1500 Menschen seien in Notunterkünfte gebracht worden. Diese Zahlen dürften sich in den kommenden Tagen noch erhöhen, wenn Helfer Zugang zu den Gebieten bekämen, erklärte die Hilfsorganisation. Laut einem Bewohner der Stadt Minbyar wurden allein dort bereits mehr als 7000 Menschen in Klöstern untergebracht, die zu Notunterkünften umfunktioniert wurden. "Wir brauchen dringend Trinkwasser", sagte der Bewohner Khin Zaw Win der AFP.

In Rakhine leben bereits rund 140.000 Binnenvertriebene in behelfsmäßigen Unterkünften. Sie gehören vor allem der muslimischen Minderheit Rohingya an und waren vor Zusammenstößen zwischen Muslimen und Buddhisten in der Region 2012 geflohen. 

Im nordostindischen Bundesstaat Manipur suchten Helfer nach mindestens 20 Menschen, die in einem nahe der Grenze zu Myanmar liegenden Dorf nach einem Erdrutsch vermisst wurden, wie der örtliche Behördenvertreter Memi Mary der AFP sagte. Im indischen Bundesstaat Gujarat wurden 53 Todesopfer gemeldet. 

Pakistan, wo nach offiziellen Angaben 700.000 Menschen von den Überschwemmungen der vergangenen zwei Wochen betroffen sind, meldete 109 Todesopfer. In Nepal starben 36 Menschen durch Erdrutsche.   

In der nordvietnamesischen Provinz Quang Ninh kämpften Einsatzkräfte gegen giftigen Schlamm, der sich bei Starkregen aus einer Kohlemine gelöst hatte und ein Dorf bis zu zwei Meter hoch bedeckte. Rund 200 Bewohner des Dorfes wurden in einer Notunterkunft untergebracht. Quang Ninh, Heimat der malerischen Halong-Bucht, hatte in den vergangenen Tagen den stärksten Niederschlag seit Jahrzehnten erlebt, mindestens 17 Menschen kamen ums Leben. AFP

 

Weitere Trümmerteile auf La Réunion entdeckt

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Saint-André - Nach dem Fund eines mutmaßlichen Wrackteils der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine MH370 sind auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean weitere Trümmerteile gefunden worden. Am Sonntag seien mehrere "metallische Trümmerteile" entdeckt worden, verlautete aus Ermittlerkreisen. Das am Mittwoch gefundene Flugzeug-Steuerruder traf am Samstag zur Untersuchung in Frankreich ein.

Gendarmen auf La Réunion bargen am Sonntag zunächst ein etwa zehn mal zehn Zentimeter großes Metallteil, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Das Teil sei als mutmaßliches Beweisstück aufgenommen worden, hieß es aus den Ermittlerkreisen. Es deute jedoch bislang nichts darauf hin, dass es von einem Flugzeug stamme. Der Fund weist eine Art Griff auf, der mit Leder überzogen ist und zwei aufgedruckte Ideogramme zeigt.

Ebenfalls am Sonntag übergab ein Mann der Polizei ein 70 Zentimeter großes Teil und äußerte die Vermutung, es könne sich um ein Stück einer Flugzeugtür handeln. Justizkreise dementierten später, dass mutmaßliche Wrackteile am Sonntag versiegelt worden seien. Das australische Verkehrsministerium bestätigte zwar, dass weitere Objekte der Polizei übergeben würden, bislang sei aber "nichts Auffälliges" dabei gewesen, "auch keine Tür".

Am Mittwoch war auf La Réunion ein rund zwei Meter großes Steuerruder entdeckt worden, das am Samstag zur Untersuchung in Frankreich eintraf. Die Analyse soll am Mittwoch in einem Labor in Toulouse beginnen. Die Experten sollen unter anderem herausfinden, ob das Teil tatsächlich von der Boeing 777 des verschollenen Flugs MH370 stammt. An der Untersuchung beteiligt sich auch der Flugzeughersteller Boeing. In einem Labor bei Paris soll zudem ein Kofferstück untersucht werden, das am selben Strand angeschwemmt worden war. 

Die französische Justiz hat die Ermittlungen übernommen, weil vier der Passagiere von Flug MH370 Franzosen waren. Drei Untersuchungsrichter sowie ein Experte der französischen Behörde für die Untersuchung von Flugunfällen (BEA) wollten sich am Montag in Paris hinter verschlossenen Türen mit der malaysischen Delegation treffen. Nach französischen Informationen dürfte Malaysia in einigen Tagen ein offizielles Rechtshilfegesuch an Paris stellen.

Der unerwartete Fund des Wrackteils in rund 4000 Kilometern Entfernung des vermuteten Absturzorts hat Hoffnungen geweckt, eines der großen Rätsel der Luftfahrtgeschichte werde doch noch gelöst. Die Malaysia-Airlines-Maschine war am 8. März 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Insassen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Es wird vermutet, dass sie vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den Indischen Ozean stürzte.

Nach Angaben der malaysischen Regierung steht inzwischen fest, dass das auf La Réunion gefundene Steuerruder von einer Boeing 777 stammt - zudem wird in der Region keine andere Boeing 777 vermisst. Einige erhoffen sich von dem Wrackteil aufgrund der daran angelagerten Muscheln auch Rückschlüsse auf den Absturzort.

In den vergangenen Tagen waren bereits mehrfach Funde auf La Réunion gemacht worden, wobei jedoch ebenfalls unklar ist, ob sie zu dem Flugzeug gehören. Entdeckt wurden etwa eine Waschmittelflasche mit indonesischer Aufschrift, eine chinesische Wasserflasche sowie ein Haarmittel-Fläschchen mit asiatischen Schriftzeichen. 153 Passagiere des Flugs waren Chinesen, sieben waren Indonesier.

Malaysia rief die Behörden im Indischen Ozean am Sonntag auf, weiter nach möglichen Wrackteilen Ausschau zu halten. Die malaysische Luftfahrtbehörde wende sich in diesem Zusammenhang an die regionalen Luftfahrtbehörden im Umkreis von La Réunion, erklärte Malaysias Verkehrsminister Liow Tiong. AFP

 

Israelische Regierung verschärft Vorgehen gegen jüdische Extremisten

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Jerusalem - Nach dem Tod eines palästinensischen Kleinkinds bei einem Brandanschlag im Westjordanland hat die unter Druck stehende israelische Regierung erste Schritte im Kampf gegen jüdische Extremisten angekündigt. Verteidigungsminister Mosche Jaalon genehmigte am Sonntag die Verhängung der bislang nur gegen Palästinenser angewandten sogenannten Verwaltungshaft, die es erlaubt, Verdächtige ohne Anklage praktisch uneingeschränkt festzuhalten. Derweil gab es vielerorts erneut Proteste und Zusammenstöße.

"Dem jüdischem Terrorismus muss mit denselben Mitteln begegnet werden wie dem arabischen Terrorismus", ließ Jaalon mitteilen. Ziel der Verwaltungshaft ist es, dass Ermittlern somit theoretisch die Möglichkeit gegeben werden soll, Beweise zu sammeln und zugleich weitere Anschläge zu verhindern. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte am Sonntag eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber den Tätern an. "Wir sind entschlossen, Hass, Fanatismus und Terrorismus von welcher Seite auch immer rigoros zu bekämpfen", erklärte er.

Nach dem Anschlag auf die palästinensische Familie und einer Messerattacke eines ultraorthodoxen Juden auf eine Homosexuellenparade mit sechs Verletzten in Jerusalem steht die Regierung zunehmend unter Druck, stärker gegen jüdische Extremisten vorzugehen. Zwar hatte Netanjahu beide Anschläge scharf verurteilt und im Fall des Brandanschlags von "Terrorismus" gesprochen, dennoch werfen viele seiner rechtsgerichteten Regierung vor, das Problem nicht ausreichend anzugehen.

Auch die Palästinenser erklärten, nur wenig Hoffnung in eine Regierung zu setzen, an der die nationalistische und religiöse Rechte sowie Anhänger des Siedlungsbaus beteiligt sind. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wies seinen Außenminister an, wegen des Anschlags Beschwerde beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag einzureichen.

Bei dem Brandanschlag bei Nablus im Westjordanland war in der Nacht zum Freitag das Haus der palästinensischen Familie Dawabscha getroffen worden. In den Flammen verbrannte der anderthalbjährige Ali. Der Vater erlitt Verbrennungen dritten Grades, die Mutter und der vierjährige Bruder wurden ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Sie alle kämpfen noch um ihr Leben. Für den Anschlag werden radikale jüdische Siedler verantwortlich gemacht. Diese attackieren regelmäßig Palästinenser und deren Häuser, umgekehrt sind Siedler auch immer wieder Ziel von Angriffen radikaler Palästinenser.

Nach dem Brandanschlag gab es gewaltsame Proteste von Palästinensern mit weiteren Todesopfern. Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee wurde am Freitagabend ein junger Palästinenser im Westjordanland angeschossen, er starb später im Krankenhaus. Am Samstag gab es bei seiner Beerdigung im Flüchtlingslager Dschalason neue Zusammenstöße. Auch im Gazastreifen kam es zu Gewalt. Israelische Soldaten erschossen nach palästinensischen Angaben einen Palästinenser, der sich nach israelischen Angaben unerlaubt einem Grenzzaun näherte.

Im Norden des Westjordanlands gab es am Samstag Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern. Sie bewarfen sich mit Steinen, bis die israelische Armee das Gebiet zur militärischen Sperrzone erklärte. Am Sonntag kam es zu Zusammenstößen vor der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem, wo nach Polizeiangaben maskierte Palästinenser Steine auf Sicherheitskräfte warfen. Später beruhigte sich die Lage wieder.

In Israel gab es am Samstag in verschiedenen Städten Anti-Gewalt-Proteste. Bei einer Kundgebung in Tel Aviv äußerte sich auch Ex-Präsident Schimon Peres. "Diejenigen, die gegen israelische Araber hetzen, sollten nicht überrascht sein, wenn Kirchen und Moscheen brennen und wenn letztlich nachts ein Baby verbrennt", sagte er. Offenbar waren die Worte indirekt an Netanjahu gerichtet, der im Wahlkampf mit kritischen Äußerungen über arabische Wähler polarisiert hatte. AFP

   

Irakischer Kurdenpräsident fordert PKK zum Verlassen der Region auf

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Istanbul - Angesichts der türkischen Luftangriffe auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans hat der Präsident der autonomen Kurdenregion im Irak, Massud Barsani, die PKK zum Verlassen des Gebiets im Nordirak aufgefordert. "Die PKK muss das Schlachtfeld von der irakischen Region Kurdistan fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Kriegs werden", erklärte Barsani am Samstag. Bei den seit einer Woche anhaltenden Luftangriffen wurden laut einem Bericht etwa 260 PKK-Kämpfer getötet.

Die Türkei hatte vor gut einer Woche zunächst begonnen, Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien zu bombardieren. Zugleich griff sie nach einem Anschlag auf zwei türkische Polizisten auch Stützpunkte der verbotenen PKK im Nordirak an, die gegen den IS kämpft. Die türkische Regierung spricht von einem "Krieg gegen den Terrorismus". Allerdings griff die Luftwaffe den IS seither nur drei Mal an, die PKK hingegen dutzende Male.

Bei den Luftangriffen wurden nach Angaben der amtlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu bislang etwa 260 Kämpfer getötet und bis zu 400 weitere verletzt. Unter den Verletzten sei auch Nurettin Demirtas, der Bruder des Vorsitzenden der türkischen Kurdenpartei HDP, Selahattin Demirtas, berichtete Anadolu am Samstag ohne Angaben von Quellen. Die türkische Regierung weigert sich derzeit, Angaben zu den Opfern ihrer Luftangriffe zu machen.

Allein am Freitag zerstörten 28 türkische Kampfjets laut Anadolu 65 PKK-Ziele, darunter auch Waffenlager. Beim heftigsten bisherigen Angriff hätten am Donnerstag 80 Jets hundert Ziele ins Visier genommen. In der Nacht zum Samstag wurden bei einem Luftangriff auf ein Dorf nördlich der irakischen Kurdenhauptstadt Erbil erneut sechs Menschen getötet, darunter nach Angaben eines Arztes zwei Frauen. Ob es sich bei den anderen Opfern um PKK-Mitglieder handelte, war unklar.

Selahattin Demirtas macht keinen Hehl daraus, dass sich sein Bruder den PKK-Kämpfern in den nordirakischen Kandil-Bergen anschloss, bestätigte aber dessen angebliche Verletzung nicht. Dass er oder seine Partei selbst der PKK nahestehen, bestreitet Demirtas vehement. Wiederholt distanzierte er sich von jeder Form der Gewalt, auch durch die PKK.

Gegen den HDP-Chef und die Kovorsitzende Figen Yuksekdag laufen in der Türkei Ermittlungen. Demirtas spricht von "schmutziger Propaganda" von Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Die HDP hatte bei der Parlamentswahl im Juni mit 13 Prozent einen historischen Erfolg errungen und Erdogans islamisch-konservativer AKP damit die absolute Mehrheit verbaut. 

Die HDP wirft der AKP vor, die derzeitige Krise provoziert zu haben, um eine vorgezogene Neuwahl ansetzen zu können. Sie geht außerdem davon aus, dass die Staatsführung um Erdogan die HDP bis zum Jahresende verbieten lassen will, so dass sie von der offiziellen politischen Bühne gänzlich verschwinden würde.

In den vergangenen zehn Tagen wurden bei mutmaßlichen PKK-Angriffen in der Türkei mehr als zehn Polizisten und Soldaten getötet. Erst am Samstag starb ein Soldat laut einem Fernsehbericht im Nordosten des Landes durch eine Mine. Laut Anadolu wurden in der Nacht im Osten der Türkei zwei PKK-Kämpfer getötet, die eine Polizeistation angreifen wollten. AFP

 

Athen nahm sich Ermittlungen gegen deutsche Konzerne vor

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Athen - Der griechische Alternativplan im Fall einer von den Gläubigern erzwungenen ungeordneten Insolvenz hat einem Pressebericht zufolge auch Korruptionsermittlungen gegen deutsche Unternehmen beinhaltet. Bei Anwendung des Plans wären entsprechende Ermittlungen gegen in Griechenland tätige deutsche Konzerne wie Siemens, Lidl, Allianz, MAN und Hochtief eingeleitet worden, berichtete die griechische Zeitung "Efimerida ton Syntakton" am Samstag.

Deutschland trägt die größte Last der Hilfspakete für Griechenland und zählt zu den schärfsten Kritikern der Reformbemühungen in dem Land. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte zudem ein vorübergehendes Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro ins Spiel gebracht.

Gegen Siemens-Mitarbeiter läuft in Griechenland bereits ein Prozess wegen eines Bestechungsskandals: Sie sollen 1997 etwa 70 Millionen Euro Schmiergelder an die griechische Telekommunikationsgesellschaft OTE gezahlt haben, um die Digitalisierung des griechischen Telefonnetzes übernehmen zu können. Rund ein Dutzend damaliger Siemens-Vertreter und rund 40 weitere Angeklagte stehen deshalb seit März vor Gericht.

Ein weiterer Punkt in Athens Alternativplan waren der Zeitung zufolge Verstaatlichungen. So sei etwa die Verstaatlichung des erst 2013 privatisierten Glücksspielunternehmens Opap vorgesehen gewesen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise. Geplant gewesen seien auch Mauteinkünfte an den Autobahnen und der größten Brücke des Landes. Ziel des Plans sei es gewesen, "die Kosten für den Bruch" für die Gläubiger zu erhöhen.

Die Regierung in Athen wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte allerdings am Freitag im Parlament gesagt, er habe Ex-Finanzminister Giannis Varoufakis angewiesen, einen "Abwehrplan" für den Fall auszuarbeiten, dass Griechenland den Euro verlassen müsse. Details zu den Inhalten des Plans nannte er aber nicht. AFP

   

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