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Vermutlich 33 Tote bei Grubenunglück in Donezk

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Fast 1000 Verletzte bei Meteoritenschauer in Russland

Fast 1000 Verletzte bei Meteoritenschauer in Russland

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Moskau - Bei einem Meteoritenschauer in Russland sind fast eintausend Menschen verletzt worden. Rund 950 Menschen erlitten in der Region Tscheljabinsk im Ural größtenteils leichte Verletzungen, wie der örtliche Gouverneur Michail Jurewitsch am Freitag der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge mitteilte. Experten zufolge besteht kein Zusammenhang mit dem Asteroiden, der am Freitagabend nahe der Erde vorbeiflog.

Der Meteorit war um 09.20 Uhr Ortszeit (04.20 Uhr MEZ) am Himmel erschienen. Im Internet verbreitete Aufnahmen von Amateurfilmern zeigten ein Objekt, das sich mit einem Schweif über den wolkenlosen Morgenhimmel bewegte. Die mehr als eine Million Einwohner zählende Stadt Tscheljabinsk und die umliegende gleichnamige Region wurden von einem grellen Blitz und einer Druckwelle erschüttert.

Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall. Auf zahlreichen Amateuraufnahmen waren Anwohner zu sehen, die panisch auf die Schockwelle reagierten. Viele starrten aber auch in einer Mischung aus Faszination und Ratlosigkeit auf das Naturschauspiel.

Die Druckwelle ließ in der Region Fensterscheiben bersten, mindestens ein Fabrikgebäude wurde schwer beschädigt. Den Angaben des Gouverneurs zufolge erlitten zwei Drittel der Betroffenen leichte Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter oder andere Gegenstände. Den städtischen Behörden zufolge wurden allein in Tscheljabinsk 725 Menschen verletzt, darunter 159 Kinder.

Es sei "sehr, sehr selten", dass Menschen von Meteoritenschauern in dieser Weise betroffen seien, sagte Robert Massey, der stellvertretende Generalsekretär der britischen Königlichen Gesellschaft für Astronomie. Üblicherweise verglühten kleinere Flugkörper beim Eintritt in die Atmosphäre.

Die Russische Akademie der Wissenschaften teilte mit, für das Ereignis sei ein Himmelskörper verantwortlich, der vermutlich mehrere Meter lang und mehrere Dutzend Tonnen schwer gewesen sei. Der kosmische Brocken sei in einer Höhe von 30 bis 50 Kilometern verglüht. RIA Nowosti hingegen zitierte Militärkreise, denen zufolge die Explosion sich nur fünf Kilometer über der Erde ereignet habe.

Teile des Meteoriten seien auf der Erde eingeschlagen, erklärte die regionale Außenstelle des Katastrophenschutzministeriums. Einem Militärsprecher zufolge wurde am Ufer des Sees Tscherbakul ein sechs Meter großer Krater entdeckt. Das Fernsehen zeigte Aufnahmen eines Lochs in dem zugefrorenen See.

Einen Zusammenhang mit dem Asteroiden 2012 DA14, der am Freitagabend in knapp 28.000 Kilometern Entfernung und damit ungewöhnlich nah an der Erde vorbeiflog, verneinten mehrere Experten auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP. Auch die US-Weltraumagentur NASA wies diese Vermutung zurück. Afp

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