Roboter machen Pommes schneller und besser als Menschen (Video)

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Miso hat nach eige­nen Angaben fünf Jahre für die Entwick­lung von Flip­py gebraucht und ihn vor kurzem auf den Markt gebracht.

Pommes frites und Zwiebel­ringe aus dem Fast-Food-Bere­ich wer­den dank eines Unternehmens in Süd­kali­fornien zu Hightech-Produkten.

Miso Robot­ics Inc. in Pasade­na hat mit der Mark­te­in­führung seines Robot­ers Flip­py 2” begonnen, der das Frit­tieren von Kartof­feln, Zwiebeln und anderen Lebens­mit­teln automatisiert.

Ein großer Robot­er­arm, wie er auch in Aut­o­fab­riken einge­set­zt wird — ges­teuert von Kam­eras und kün­stlich­er Intel­li­genz — nimmt gefrorene Pommes frites und andere Lebens­mit­tel aus dem Gefrier­schrank, taucht sie in heißes Öl und legt das servier­fer­tige Pro­dukt dann in ein Tablett.

Flip­py 2” kann mehrere Mahlzeit­en mit unter­schiedlichen Rezepten gle­ichzeit­ig zubere­it­en, was den Bedarf an Cater­ing-Per­son­al ver­ringert und laut Miso die Aus­liefer­ung von Bestel­lun­gen an Dri­ve-in-Fen­stern beschleunigt.

Wenn eine Bestel­lung über das Restau­rantsys­tem einge­ht, geht diese automa­tisch als Anweisun­gen an Flip­py”, sagte Mike Bell, Geschäfts­führer von Miso, in einem Interview.

Er macht das schneller, genauer und zuver­läs­siger als die meis­ten Men­schen”, fügte Bell hinzu.

Miso hat nach eige­nen Angaben fünf Jahre für die Entwick­lung von Flip­py gebraucht und ihn vor kurzem auf den Markt gebracht.

Der Name des Robot­ers stammt von Flip­py, einem früheren Robot­er, der zum Wen­den von Burg­ern entwick­elt wurde. 

Doch als Mis­os Team diese Mas­chine fer­tiggestellt hat­te, stellte es fest, dass es an der Brat­sta­tion einen viel größeren Eng­pass gab, beson­ders spät in der Nacht.

Bell sagte, dass Flip­py 2 einen großen Sprung machte.

Wenn wir einen Robot­er in ein­er Fil­iale ein­set­zen, machen die Kun­den, die kom­men und bestellen, alle Fotos, nehmen Videos auf und stellen einen Haufen Fra­gen. Und beim zweit­en Mal scheinen sie ihn gar nicht mehr zu bemerken, son­dern nehmen ihn ein­fach als selb­stver­ständlich hin”, sagt er.

Die Tech­niker von Miso kön­nen die Arbeit der Flip­py 2‑Roboter in Echtzeit auf einem großen Bild­schirm ver­fol­gen und so bei der Behe­bung auftre­tender Prob­leme helfen. 

Eine Rei­he von Restau­ran­tket­ten haben den Robot­er bere­its einge­führt, darunter Jack in the Box in San Diego, White Cas­tle im Mit­tleren West­en und Cal­iBurg­er an der West­küste, so Bell.

Laut Bell haben drei weit­ere große US-amerikanis­che Fast-Food-Ket­ten Flip­py 2 in Betrieb genom­men, zögern aber, damit zu wer­ben, weil sie den Ein­druck haben, dass die Robot­er den Men­schen die Arbeit wegnehmen.

Die Auf­gaben, die die Men­schen am lieb­sten abgeben, sind Auf­gaben wie die Frit­ten­sta­tion. … Sie freuen sich über die Hil­fe, damit sie andere Dinge tun kön­nen”, so Bell.

Miso Robot­ics beschäftigt rund 90 Inge­nieure, die an Pro­to­typen tüfteln oder am Com­put­er­code arbeiten. 

Eines der näch­sten Pro­jek­te ist Sip­py, ein Geträn­ker­o­bot­er, der eine Bestel­lung von einem Kun­den ent­ge­gen­nimmt, Getränke ein­schenkt, Deck­el auflegt, einen Stro­hhalm ein­steckt und sie zusammenstellt.

Bell sagte, dass die Leute eines Tages in ein Restau­rant gehen und einen Robot­er sehen und sagen: Hey, weißt du noch, wie es früher war, als Men­schen so etwas gemacht haben?

"Und diese Tage ... werden kommen. ... Es ist nur eine Frage ... wie schnell."

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