Covid sorgt für mehr Korruption

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Samstag, 29 Mai 2021 10:58
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Bangkok - Fast ein halbes Jahr nach der zweiten Welle der Pandemie kam es in Samut Sakhon zu großen Clusterübertragungen von Wanderarbeitern. Das Land ist immer noch von demselben Problem geplagt. Baulager und Fabriken voller Migranten tauchen als Covid-19-Hotspots auf. Noch besorgniserregender ist die Verbreitung neuer Varianten des Virus an diesen Orten.

Trotz verstärkter Bemühungen zur Unterdrückung des Schmuggels von Migranten rutschen sie mit Kambodscha, Laos, Malaysia und Myanmar immer noch über die Grenzen ins Netz. Es hat nicht geholfen, weil staatliche Mechanismen schwach und oft mit Korruption behaftet sind.

Die illegale Einreise einiger Migranten bedeutet, dass sie ein Covid-Screening vermieden haben, was zum neuen Ausbruch beigetragen hat.

Der anhaltende Schmuggel bestätigt, dass die absolute Macht von Premierminister Prayut Chan-o-cha, die sich aus einem Anfang dieses Monats erlassenen Befehl ergibt, der ihm die Befugnis verleiht, die meisten Aspekte der Virenbekämpfung allein zu übernehmen, wenig bedeutet.

Schmugglerbanden erweisen sich als große Herausforderung für den umkämpften Premierminister.

Im Januar hat Gen Prayut ein spezielles Gremium zur Bekämpfung des Schmuggels eingerichtet, aber es ist unklar, was das Gremium wirklich erreicht hat.

Durch die Einrichtung eines solchen Gremiums hoffte die Regierung, Kritiker zu beschwichtigen, indem sie den Eindruck erweckte, dass etwas getan werde, obwohl das Gegenteil der Fall war. Das Gremium bestätigt die Überzeugung, dass reguläre Mechanismen nicht funktionieren.

Ein Vorgehen gegen ein Schmuggelnetz an der myanmarisch-thailändischen Grenze Mitte Februar mit der Verhaftung von Ratree Wechsuwan, der mit dem illegalen Geschäft ein Vermögen gemacht hatte, wurde nur wenige Tage vor der letzten Debatte durchgeführt, als die Opposition die Regierung wegen der illegalen Migration kritisierte.

Seitdem wurde regelmäßig über Verhaftungen berichtet, aber die Anzahl ist gering. Es muss auch angemerkt werden, dass die Masterminds kaum jemals gefasst werden, während Staatsbeamte, die Schmugglern in ihrem illegalen Handel helfen, nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass skrupellose Beamte an diesen Aktivitäten beteiligt sind. Das Vorgehen gegen den Schmuggel im Süden zwischen 2016 und 2020 ergab, dass die Beamten davon profitierten. Sechs Beamte wurden strafrechtlich verfolgt, 49 wurden disziplinarisch verfolgt. In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass mehrere Polizisten vor einigen Monaten Schmugglern in Kanchanaburi geholfen haben.

Ebenfalls in Kanchanaburi hat die Polizei am Dienstag Hasim Jirakitbamrungkul geschnappt, der angeblich ein wichtiger Schmuggelboss ist und gestand, Migranten aus Myanmar nach Thailand gebracht zu haben.

Der Täter hat keine Komplizen genannt, auch nicht unter den Beamten, aber es ist unwahrscheinlich, dass er eine Ein-Mann-Show betrieben hat.

Es scheint klar zu sein, dass Gen Prayut durch die Einrichtung spezieller Gremien zur Unterdrückung illegaler Aktivitäten wie Schmuggel und Glücksspiel wenig oder gar kein Vertrauen in bestehende Strafverfolgungsmechanismen oder -behörden hat.

Aber was er aus politischen Gründen geschaffen hat, kann das eigentliche Problem, das dieses Land verfolgt, nicht lösen - die Korruption.

Wenn Gen Prayut wirklich die Korruption beenden will, die seine Bemühungen gegen Covid untergräbt, muss er lernen, mehr zu tun, als dem Problem Lippenbekenntnisse zu geben.

Quelle: Bangkok Post

Read 185 times Last modified on Samstag, 29 Mai 2021 10:59

1 comment

  • sabai-sabai
    Comment Link posted by sabai-sabai
    Samstag, 29 Mai 2021 15:29

    Egal was in Thailand abläuft:
    Kein Land/Staatengemeinschaft kann korrupter sein als jene(s), in dem in Bundestagen Kinderliebhaber für die Legalisierung der Pädophilie kämpfen, und/oder vorbestrafte BetrügerInnen an der Spitze der Zentralbank sitzen...

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