30% weniger Touristen in diesem Jahr in Pattaya

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Published in Pattaya & Ostküste
Donnerstag, 11 Juli 2019 06:27

Pattaya - Ein führender Tourismusbeauftragter hat bestätigt, was viele Einwohner Pattayas seit langem befürchteten.

Die Tage, an denen Europäer Pattaya in großer Zahl wegen der Unterhaltungsindustrie besuchten, sind vorbei.

Die Stärke des Baht, Alternativen an anderen Orten und der Aufstieg des chinesischen und jetzt indischen Tourismus haben eine deutliche Verschiebung gezeigt.

Aber noch ist nicht alles dem Untergang geweiht, Pattaya hat das Potenzial, sich zu erholen.

Der Sekretär des Unterhaltungsindustrie- und Tourismusverbandes von Pattaya, Damrongkiat Phenitkarn, gab Sophon TV einige aufrichtige und unerfreuliche Statistiken über die Nebensaison in Pattaya in diesem Jahr.

Er sagte, dass es in dieser Nebensaison im Vergleich zum letzten Jahr 20 bis 30% weniger Touristen gebe.

Er sagte, dass es allen klar sei - Bierstuben, Nachtclubs, Pubs und andere Bars seien leer.

Die Europäer bleiben wegen der Stärke des Baht und andere Faktoren wie den Wettbewerb mit anderen Orten aus.

Damrongkiat sagte, dies sei ein langfristiger Trend und dass die chinesischen Reisegruppen auch weniger würden.

Ereignisse wie die Tragödie mit dem Phuket-Boot und der Angriff auf einen Chinesen am Flughafen Don Muang haben sich als katastrophal erwiesen. Auch der chinesische Tourismus war in Pattaya deutlich rückläufig.

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Er räumte ein, dass die Zahl der FIT-Chinesen - die so genannten freien unabhängigen Reisenden, die ihre Reisen selbst buchen - zugenommen habe.

Die Betreiber, die heutzutage über Wasser bleiben wollten, dürften sich nicht nur auf Gruppenreisen konzentrieren. Sich auf Gruppenreisen zu verlassen, wäre eine riskante Strategie.

Neue Trends führten dazu, dass Inder Pattaya besuchten, sagte er, aber trotz einiger Besucher aus Europa war es offensichtlich, dass Russen und Europäer nicht mehr in großer und ausreichender Zahl die Unterhaltungsindustrie besuchten.

Viele Betreiber in Pattaya sagten, dass chinesische Reisende nicht die großen Anhänger der Unterhaltungsindustrie sind, insbesondere der Bierbars und Clubs.

Damrongkiat zeigte sich jedoch ein wenig optimistisch für die Zukunft. Pattayas Nähe zu Flughäfen wie Suvarnabhumi und U-Tapao und seine Erfahrung mit Festivals und Aktivitäten sorgen dafür, dass die Zahl der Besucher ein wenig in Schwung komme.

Und die Entwicklung des EEC (Eastern Economic Corridor) würde Pattaya dabei helfen, seinen Platz in der Tourismuslandschaft Thailands sowie seinen Kundenstamm beizubehalten.

Quelle: Sophon TV

Read 3262 times Last modified on Freitag, 12 Juli 2019 06:32

7 comments

  • J.M.Cart
    Comment Link posted by J.M.Cart
    Montag, 15 Juli 2019 13:05

    In Bangkok duerfen keine Garkuechen mehr betrieben werden...Keine hotpots mehr nachts in der Sukhhuvit ...Der Thai Bath ist jetzt zu hoch....Araber, Chinesen und vor allen Inder dominieren und dementsprechend werden die Angeboten programiert in BKK und in den Ferienorten ...kein Wunder dass die Europaeer weniger nach TH kommen...Wohin jetzt in Suedost Asien ?

  • Tamal
    Comment Link posted by Tamal
    Freitag, 12 Juli 2019 22:18

    Und die Touristen werden bei der Einreise wie Verbrecher behandelt und man wartet und wartet bis jeder Tourist seine Fingerabdrücke im unhygienischen Fingerscaner sowie die Fotos inklusive Iris abgespeichert hat. Einfach nur noch krankhaft...
    Ob so was statthaft ist??????

  • Dieter Schell Zahn
    Comment Link posted by Dieter Schell Zahn
    Freitag, 12 Juli 2019 17:33

    Die Zeiten vom preisgünstigen Urlaub sind schon lange Geschichte. Da bieten Thailands Nachbarländer weitaus mehr. Das allgemeine Preisniveau für Genußmittel z. B. ein Rotwein zum Dinner, hat Dimensionen erreicht, was man nur noch als Abzocke bezeichnen kann.

  • Arnold
    Comment Link posted by Arnold
    Freitag, 12 Juli 2019 15:40

    Das das so kommt war vorhersagbar, der Baht ist nach meiner Meinung überbewertet. Was hier dem thailändischem Tourismus passiert, müsste dem wirtschaftlichen Gesetzen folgend auch dem thailändischem Export drohen.

  • Wini Thai
    Comment Link posted by Wini Thai
    Freitag, 12 Juli 2019 13:26

    Die Unsicherheit mit dem steigenden Baht, einige veränderte Bestimmungen, die ebenfalls europ. Touristen sehr verunsichern wird im Tourismusgeschäft einen starken Rückgang verursachen.
    Aber auch seit langem in Thailand lebende Farangs tragen sich mit Gedanken, bei weiteren negativen Veränderung nach Vietnam, Kambodscha oder auf die Philippinen abzuwandern.

  • eztag
    Comment Link posted by eztag
    Donnerstag, 11 Juli 2019 22:02

    Naja, und vor allem jede Menge unfreundliche neue Regeln (Gesetze?) verleiden einen die Freude am Besuch Thailands. Wie soll ich meinen Freunden erklären, das es sinnvoll ist, den Urlaub in Thailand zu verbringen, wenn die Bars immer zeitiger schließen müssen (man sitzt oft nach 01:00 im Trockenen und schaut sich dumm an!), im immer offenen 7/11 alkoholische Getränke auch an Erwachsenen zu bestimmtem Zeiten nicht verkauft werden dürfen und die Polizei nachts friedlich heimfahrende Touristen mit Alkoholkontrollen nervt während zur gleichen Zeit die Thai-Jugend, die mit auffrisierten Bikes die Gassen lang donnern, offenbar immer unbehelligt bleiben (möglicherweise weil da nichts zu 'holen' ist)!! Gleichzeitig machen auch die steigenden Preise zusammen mit dem immer stärker werdenden Baht den Aufenthalt immer teurer. Die Zeiten von alles preiswert sind schon lange vorbei. Es sieht nicht gut aus für Thailand.

  • Gerhard
    Comment Link posted by Gerhard
    Donnerstag, 11 Juli 2019 17:00

    Wenn der Bath so stark bleibt und der Qualitätstourismus parallel zunimmt, kommen im nächsten Jahr nicht 30 Prozent weniger "Farangs", sondern mit sehr viel Optimismus nur noch 30 Prozent.

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