Blockierte Rollstuhlroute ist eine alte Nachricht für behinderte Einheimische in Pattaya

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Published in Pattaya & Ostküste
Mittwoch, 01 Juli 2020 16:32

Pattaya - Der Kampf zwischen den behinderten Bewohnern Pattayas und den selbstsüchtigen Nachbarn auf der Soi Paniadchang wurde diesen Monat erneut aufgeflammt, und es gab neue Berichte über Einheimische, die Autos auf der Rollstuhlspur der Straße abstellten.

Social-Media-Beiträge spornten in thailändischen Medien Geschichten über die Sperrung von Fahrspuren an, bei denen das Problem in der Regel nicht untersucht und als neuer Skandal behandelt wurde. Tatsächlich handelt es sich um ein Problem, das auf den Bau der Fahrspur im Jahr 2013 zurückgeht.

Pattaya gab vor sieben Jahren 10 Millionen Baht aus, um den Rollstuhlweg vom Redemptorist Technological College für Menschen mit Behinderungen zum Big C Extra zu bauen. Die Nachbarn entlang der Route lehnten es von Anfang an ab, das Projekt anzunehmen, und behaupteten, es habe ihnen Parkplätze geraubt. Also parkten sie nun einfach auf der Behindertenstraße.

Das Rathaus von Pattaya hat, wie so oft, sein Projekt nicht aufrechterhalten, und die Farbe, die die Rollstuhlspur markiert, war verschwunden. Angesichts neuer Proteste sandte die Stadt am 29. Juni Arbeiter, um neue Linien zu malen.

Das Herzstück des Problems mit den Nachbarn ist, dass der ehemalige Bürgermeister Itthiphol Kunplome das Projekt billig durchgeführt hat und sich geweigert hat, für ein Schlüsselmerkmal zu bezahlen. Ursprüngliche Pläne sahen vor, dass der Weg durch eine Barriere vom Verkehr getrennt werden sollte. Das Rathaus senkte jedoch die Kosten, indem es die Route lediglich durch eine gemalte Linie abgrenzte und die Oberfläche leicht anhob.

Quelle: Pattaya Mail

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2 comments

  • Holle
    Comment Link posted by Holle
    Freitag, 03 Juli 2020 05:46

    Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar .
    Super gemacht mit der Hilfe.
    Ja diese Rücksichtslosigkeit ist eine Schande.
    Selbst die Tür können Sie nie für andere Aufhalten. Umso schöner die Reaktion zu sehen wenn es mal ein Farang macht.

  • Jonny Muff
    Comment Link posted by Jonny Muff
    Donnerstag, 02 Juli 2020 08:06

    Kampf zwischen den behinderten Bewohnern Pattayas und den selbstsüchtigen Nachbarn

    das hatte bei mir vor 10 Jahren schon Kopfschütteln ausgelöst.

    Es handelt sich hier nicht um einen Kampf, sondern Missachtung der Menschenwürde, weil behinderte Menschen hier in Thailand als "NICHTS", ich schreibe das bewusst so, weil sie verachtet und unmöglich behandelt werden.

    Das nicht bloss auf der beschriebenen Strasse, ich sehe das fast täglich und überall, wenn sich z.B. RollstuhlfahreInnen irgendwo bewegen, läuft es mir kalt den Rücken herunter, weil Motorradfahrer und 4-rädrige Fahrzeuglenker sie sehr eng an die Gefahrenzone herandrücken, das beim Überholen, oder kreuzen.

    Kürzlich war ich beim Tukom an der Süd Pattaya Road, habe mein Motorbike geparkt und bin zum Eingang gelaufen. Da stand ein Rollstuhlfahrer und wollte auf das Trottoir hinauf, weil jetzt eine Baustelle ist, wurde gerade für Fussgänger ein schmaler Pfad offen gehalten.

    Ich habe diesen Menschen dann am Rollstuhl genommen, bin mit ihm einen sicheren Weg gelaufen und ihn dann später auf das Trottoir hochgezogen.

    Ein so überraschter Blick dieses Mannes und ein so herzhaftes Dankeschön mit glänzeden Augen, ich hatte selber Tränen in den Augen.

    Dieser Mensch hatte wohl gedacht, muss es denn ein Farang sein, der mir aus der Patsche hilft, nein, es sollte ganz einfach normal sein, dass wir wieder vermehrt Rücksicht aufeinander nehmen, es wäre doch so einfach, oder!

    Auf der oben beschriebenen Strasse (die sowieso einen liederlichen Fahrbelag mit vielen Löchern hat) ist es eine Zumutung für Behinderte, sie müssen sich auf die eh schon sehr schmale Fahrspur begeben.

    Weil sie dann bei sehr schnell fahrendem Verkehr versuchen müssen, den für sie markierten und verparkten Weg zu verlassen, kommt es oft zu fast Unfällen.

    Man bedenke einfach, ein Rollstuhl, oder ein gehbehinderter Mensch kann nicht mehr so schnell reagieren, aber oft schneller als die nichtsdenkenden Verkehrsteilnehmer!


    Das Rathaus von Pattaya hat, wie so oft, sein Projekt nicht aufrechterhalten, und die Farbe, die die Rollstuhlspur markiert, war verschwunden. Angesichts neuer Proteste sandte die Stadt am 29. Juni Arbeiter, um neue Linien zu malen.

    Diese Aktion dürfte so gut wie zwecklos und geldverschwenderisch sein, denn es wird weiter auf diesem Fahrstreifen parkiert und niemand macht entsprechende Kontrolle, weil es ja immer so gegangen ist, wieso soll es jetzt mit der neunen Markierung nicht mehr gehen!


    Das Herzstück des Problems mit den Nachbarn ist, dass der ehemalige Bürgermeister das Projekt billig durchgeführt hat und sich geweigert hat, für ein Schlüsselmerkmal zu bezahlen.

    Auch das ist normal, weil erst die eigenen Taschen gefüllt werden und mit dem Rest muss dann ein dummes Unternehmen eine Lösung finden, die mit dem Restbudget bezahlbar ist (auch nichts Neues, oder!).


    Ursprüngliche Pläne sahen vor, dass der Weg durch eine Barriere vom Verkehr getrennt werden sollte. Das Rathaus senkte jedoch die Kosten, indem es die Route lediglich durch eine gemalte Linie abgrenzte und die Oberfläche leicht anhob.

    Warum wohl, weil bei der Budgetierung zu wenig Hosensackgeld einberechnet wurde, deshalb hat das Projekt an der Verwirklichung gelitten.


    Heute verlaufen doch alle Projekte im selben Rahmen, weil es schon immer so war und niemand die Projekte überwacht und das von Beginn weg bis jedes einzelne Projekt fertig gestellt ist, somit könnte kein Geld durch korrupions bedingte Umwege verschwinden, weil mit dem Rest nichts, oder nur Oberflächliches fertig gestellt werden kann und wird.

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