NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – In der Provinzhauptstadt Korat haben am 8. März Zehntausende Buddhisten bei einer Almosenzeremonie für 10.000 Mönche der Stadt zum 558. Jubiläum Respekt erwiesen.
Start am Ya-Mo-Platz noch vor Sonnenaufgang
Die Zeremonie lief entlang der Straßen rund um das Thao-Suranaree-Monument, das in Korat meist nur Ya Mo Plaza genannt wird.
Schon am frühen Morgen kamen Gläubige, um Speisen und Alltagsgüter als Almosen zu übergeben und damit Verdienste im buddhistischen Sinn zu sammeln.
Ein prominenter Abt führt das Ritual an
Den religiösen Teil leitete Phra Phrommasit, Mitglied des Supreme Sangha Council und Abt des Bangkoker Tempels Wat Saket Ratchaworamahawihan.
Die zivile Seite stand unter dem Vorsitz von Wichit Kijwirat, dem stellvertretenden Gouverneur von Nakhon Ratchasima, der den Provinzgouverneur vertrat.
Könige, Ya Mo und ein stilles Staatsritual
Unter den Teilnehmern waren hochrangige Vertreter von Behörden, Militär und Polizei sowie Zehntausende buddhistische Gläubige.
Dabei wurden den Gründungs-Königen der Stadt ebenso Respekt erwiesen wie König Bhumibol Adulyadej der Große, Königin Sirikit die Königinmutter und der verehrten Heldin Thao Suranaree (Ya Mo).
Mönche aus sechs Isaan-Provinzen in einer Reihe
Mönche aus sechs nordöstlichen Provinzen sprachen später buddhistische Gebete für Glück und Wohlergehen.
Anschließend stellten sie sich rund um das Monument auf, um die Almosen aus der Bevölkerung entgegenzunehmen.
Von Bürgerinitiative zur offiziellen Stadttradition
Das Großereignis wurde erstmals 2008 durch die Zusammenarbeit buddhistischer Organisationen und zivilgesellschaftlicher Gruppen in Korat auf die Beine gestellt.
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Seit 2024 gilt die Almosenzeremonie als offizielle jährliche Tradition der Stadt und findet jeweils im März statt.
Warum Korat im März feiert
Der Termin erinnert an den historischen Sieg von Thao Suranaree, die in Korat als Symbol für Mut und Loyalität verehrt wird.
Die Zeremonie ist zugleich Teil der Bor-Wor-Ror-Initiative (Haus-Tempel-Schule/Staat), die von der lokalen Sangha und der Provinzverwaltung getragen wird.
Mehr als 60 Behörden helfen mit – und die Spenden gehen weiter
In diesem Jahr unterstützten laut Organisatoren mehr als 60 Stellen die Veranstaltung, darunter das Provinzbüro für Buddhismus, die Provinzverwaltung, die Stadtverwaltung, die Second Army Region und die Provinzpolizei.
Die gespendeten Lebensmittel und Güter sollen an 323 Tempel verteilt werden sowie an Lehrer und Soldaten in Risikogebieten der vier südlichen Grenzprovinzen, außerdem ist Hilfe für Katastrophenopfer in Nakhon Ratchasima vorgesehen.



Almosen? Da geht es seit längerem um das große Geld. Deshalb wird ja auch in US Dollar gerechnet, da sind die Summen dann nicht so unaussprechlich hoch.