LAMPANG, THAILAND – Die Polizei in Lampang sieht sich nach einem Vorfall, bei dem ein 14-jähriger Motorradfahrer in den Arm geschossen wurde, scharfer Kritik ausgesetzt. Der Vorfall wirft Fragen zur Angemessenheit des Polizeieinsatzes auf.
Schussverletzung eines Jugendlichen
Am Dienstag, dem 24. März, wurde ein 14-jähriger thailändischer Junge in Mueang Lampang von einem Polizeibeamten in den Arm geschossen. Rettungskräfte wurden gerufen, um dem Verletzten Erste Hilfe zu leisten, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.
Der Junge befindet sich mittlerweile in stabilem Zustand. Er berichtete, dass der Vorfall gegen 22 Uhr geschah, als er mit einem älteren Freund auf dem Weg zu einer Tankstelle war.
Verfolgungsjagd und Schüsse
Der Jugendliche erzählte, dass sie an einer Kreuzung waren, als ein Polizist aus einer Polizeibehörde kam, auf ein Motorrad stieg und sie verfolgte. Aus Angst vor einer Festnahme wegen ihrer modifizierten Motorradauspuffanlagen beschleunigten sie.
Als sie Schüsse hörten und anhielten, bemerkte der Junge, dass er in den Arm getroffen worden war. Der Polizist habe ihn zuvor angeschossen und dann sein Motorrad getreten, was zu einem Sturz führte.
Öffentliche Kritik an der Polizei
Der Vorfall hat öffentliche Empörung ausgelöst, da viele die Angemessenheit des Schusswaffengebrauchs in Frage stellen. Kritiker argumentieren, dass das Abfeuern einer Waffe übertrieben war, insbesondere in einem Fall, der sich um mutmaßliche Fahrzeugmodifikationen drehte.
Ein 28-jähriger Zeuge, der den Vorfall beobachtete, berichtete, dass er beim Nachhausefahren die Verfolgung der Motorräder sah und Schüsse hörte, was ihn verängstigte.
Zeugenberichte und deren Bedeutung
Der Zeuge dachte zunächst, die Jugendlichen könnten Drogenverdächtige sein. Nachdem er jedoch von den Nachrichten erfuhr, dass es um modifizierte Motorräder ging, bezeichnete er das Schießen als unangemessen.
Er betonte, dass das Abfeuern auf einer öffentlichen Straße nicht nur die Jugendlichen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährde und bot an, seine Aussage zur Unterstützung des verletzten Jungen zu machen.
Reaktion der Polizei auf die Vorwürfe
In Reaktion auf die Kritik erklärte der Polizeikommandant von Lampang, Phumpanya Nawatrakunpisut, dass er die Überwachungskameraaufnahmen an der Kreuzung überprüft habe. Er schob die Schuld auf die Jugendlichen, die sich provokant gegenüber den Beamten verhalten hätten.
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Phumpanya behauptete, die Jugendlichen hätten beim Warten an der Ampel laut ihre Motoren aufheulen lassen und mit einer Geste, die er als Herausforderung beschrieb, auf den Beamten reagiert. Der Vorfall vor dem Schuss wird weiterhin untersucht.



Wenn jetzt alle Minderjährigen und alle Fahrer von getunten Motorrädern von den Bikes runtergeschossen werden…wird es auf den Straßen ruhiger.
Ich sollte mir ein T-Shirt machen lassen. Aufdruck auf Thai: „Über 18, Big Bike nicht modifiziert.“
und den helm nicht vergessen 😉