300.000 Baht durch Online-Betrug weg

💻 Betrug per Facebook-Link: Eine Pattaya-Frau überweist Hunderttausende an falsche „Finanzoffiziere“. Ihre Warnung: „Scams sind näher, als ihr denkt!“ Polizei ermittelt.

300.000 Baht durch Online-Betrug weg
The Pattaya News
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300.000 Baht an Online-Betrüger verloren 
So ging das!

Eine 38-jährige Angestellte aus Pattaya warnt jetzt öffentlich vor Online-Betrügern: Sie selbst verlor über 300.000 Baht (ca. 9.000 US-Dollar) an eine betrügerische Handelsplattform. Ihr Appell: „Prüft genau, bevor ihr etwas anklickt!“

So lockten die Betrüger ihr Opfer in die Falle

Alles begann harmlos: Ms. Cat (Name geändert) wollte auf Facebook Second-Hand-Artikel verkaufen. Ein Admin schickte ihr einen Link zu einer Line-Gruppe mit über 300 Mitgliedern – die Falle schnappte zu.

Zuerst funktionierte alles perfekt: Sie verkaufte eine Baby-Schaukel für 2.600 Baht und wurde an einen angeblichen „Finanzbeamten“ weitergeleitet. Der verlangte drei Aufgaben zum „Kreditaufbau“ für ihren Shop. Zuerst überwies sie nur wenige hundert Baht – und erhielt tatsächlich 20 Baht „Zinsen“ zurück.

Die perfide Masche: 
Immer höhere Summen

Dann eskalierten die Betrüger die Summen: von hundert auf tausend, dann auf zehntausend Baht. Als Ms. Cat einen Fehler machte – angeblich zusammen mit einem anderen Gruppenmitglied, sollte sie noch mehr überweisen, um ihr Geld zurückzubekommen. Ihr Partner warnte sie, aber die Hoffnung, die Verluste auszugleichen, trieb sie weiter. Bis ihre Ersparnisse über 300.000 Baht verschwunden waren. „Ich war wie in Trance“, gesteht sie heute.

Erst als ein weiterer „Service-Mitarbeiter“ noch mehr Geld forderte, um angebliche Abhebungslimits zu überschreiten, erkannte Ms. Cat den Betrug. Sie kontaktierte sofort ihre Bank und die Polizei-Hotline 1144. Jetzt ermittelt Polizeioberleutnant Thatchasak Jirattikulchai vom Banglamung Polizeirevier. Der Fall ist komplex: Die Betrüger nutzten gefälschte Identitäten und verschwanden nach der Tat spurlos.

So schützt ihr euch vor Online-Betrug

Ms. Cat warnt jetzt andere: „Betrug ist näher, als ihr denkt. Wenn ein Verkauf zu einfach erscheint, geht davon aus, dass ihr betrogen werdet. Denkt nach und prüft, bevor ihr handelt.“
Die Polizei rät:
• Nie auf unbekannte Links klicken
• Immer die Legitimität von Plattformen prüfen
• Bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen sofort misstrauisch werden
• Nie Hoffnung auf Rückzahlung nachwerfen

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