SONGKHLA, THAILAND – Ein 56-jähriger chinesischer Staatsbürger ist in der südlichen Provinz Songkhla festgenommen worden, weil er sein Visum um 335 Tage überzogen hatte. Thailändische Einwanderungsbehörden sehen den Fall als Teil einer groß angelegten Aktion gegen Ausländer ohne gültigen Aufenthaltsstatus, mit der grenzüberschreitende Kriminalität eingedämmt und die nationale Sicherheit gestärkt werden soll.
Festnahme in Songkhla
Der Mann, identifiziert als Li Lijun, wurde am 27. Februar 2026 vor einem Wohnheim im Unterbezirk Khao Rup Chang im Bezirk Mueang Songkhla von Einsatzkräften gestoppt.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer koordinierten Kontrolleinheit der Investigation Unit 1 der Immigration Division 6, die in dem Gebiet für ausländerrechtliche Ermittlungen zuständig ist.
Leitung des Einsatzes
Die Operation stand unter der Gesamtverantwortung von Pol Lt Gen Phanumas Boonyalak, dem Commissioner des Immigration Bureau, sowie Pol Maj Gen Chutharet Yingyongdamrongsakul, dem Kommandeur der Immigration Division 6.
Vor Ort führte Pol Lt Col Seksan Tangkhongnut, Inspektor der Investigation Division 6, das Team, das den chinesischen Staatsbürger kontrollierte und schließlich in Gewahrsam nahm.
Vorwurf des Overstays
Bei der Überprüfung seines Reisepasses stellten die Beamten fest, dass Li Lijun seinen erlaubten Aufenthalt um 335 Tage überschritten hatte und sich damit ohne gültige Genehmigung im Königreich aufhielt.
Er wurde daraufhin wegen des Delikts angeklagt, als ausländischer Staatsangehöriger nach Ablauf der erteilten Aufenthaltserlaubnis im Land geblieben zu sein, und zur weiteren Bearbeitung an die Ermittler der Polizeiwache Mueang Songkhla überstellt.
Abschiebung und Einreisesperre
Nach Abschluss des Strafverfahrens soll der Mann abgeschoben und gemäß den geltenden Vorschriften auf eine Schwarze Liste gesetzt werden, was ihm eine erneute Einreise dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum verwehren dürfte.
Die Einwanderungsbehörden betonten, dass solche Maßnahmen konsequent umgesetzt würden und Teil einer klaren Linie seien, nach der Verstöße gegen Aufenthaltsbestimmungen mit Strafverfolgung, Abschiebung und Einreisesperren geahndet werden.
Regionale Intensivkontrollen
Die Festnahme in Songkhla ist Teil einer breit angelegten Durchsetzungsoperation, die vom 23. Februar bis 2. März 2026 läuft und alle Zuständigkeitsbereiche der Immigration Division 6 im Süden umfasst.
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Behördenvertreter erklärten, die Aktion diene ausdrücklich dazu, „transnationale Kriminalität zu verhindern und die nationale Sicherheit zu gewährleisten“ und richte sich gezielt gegen Ausländer ohne gültige Aufenthaltserlaubnis.
Nationale Sicherheitsstrategie
Die verschärften Kontrollen stehen im Einklang mit nationalen Vorgaben, die strengere Prüfungen bei nicht dokumentierten Ausländern und systematische Überprüfungen in risikoreichen Regionen verlangen.
Nach Angaben der Verantwortlichen sollen intensive Inspektionen während des gesamten Einsatzzeitraums durchgeführt werden, um das Sicherheitsimage des Landes zu schützen und grenzüberschreitende Aktivitäten frühzeitig zu unterbinden.
Weitere Festnahmen möglich
Die Zeitung Daily News berichtete, dass angesichts der laufenden Maßnahmen bis zum 2. März mit weiteren Festnahmen in den südlichen Provinzen gerechnet wird.
Die Immigration Division 6 rief ausländische Bewohner zur Einhaltung der Einwanderungsgesetze auf und warnte, dass Verstöße zu Strafverfolgung, Abschiebung und einer Aufnahme in die Blacklist führen.



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