PHUKET – Nach zwei tragischen Todesfällen im letzten Jahr startet die Polizei eine beispiellose Sicherheitsaktion. Beim Electric Daisy Carnival (EDC) sollen Drogen mit allen Mitteln ferngehalten werden.
700 Beamte im Großeinsatz für die Sicherheit
Polizeigeneral Sinlert Sukhum, der oberste Polizeichef Phukets, macht ernst. „Mehr als 200 Beamte sind nur für die Sicherheit des Geländes abgestellt. Sie werden an allen Eingängen stehen und streng auf Drogen kontrollieren.“
Insgesamt werden rund 700 Polizisten im Einsatz sein. Unterstützt werden sie von 300 Sicherheitskräften der Veranstalter und bis zu 200 freiwilligen Helfern.
Ziel ist eine lückenlose Überwachung. Die Beamten der Thalang- und Cherng-Talay-Polizei sollen Staus verhindern und für Ordnung sorgen.
Schatten des letzten Jahres: Zwei Todesfälle
Der Großeinsatz hat einen traurigen Hintergrund. Während des EDC 2025 starben zwei junge Festivalbesucher.
Die forensischen Untersuchungen zeigten später Drogenrückstände in ihren Körpern. Doch woher die Substanzen kamen, blieb unklar.
Polizeigeneral Sinlert betont: „Drogen waren nicht der einzige Faktor. Extremes Wetter, körperliche Erschöpfung und Schlafmangel spielten eine Rolle.“ Die Aufklärung blieb unbefriedigend.
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So will die Polizei jeden Schmuggelversuch stoppen
Die Erfahrungen vom letzten Jahr fließen ein. Damals schnappte die Polizei bereits mehrere Drogenschmuggler.
„Wir hatten bereits Vollkontrollen an allen Eingängen. Diese Maßnahme bleibt dieses Jahr bestehen“, so der Polizeichef. Die Durchsuchungen an jedem Eingang werden zur Regel.
Die Polizei koordiniert sich eng mit den Veranstaltern, um jeden möglichen Kanal für Drogen zu blockieren. Eine Null-Toleranz-Strategie.
Größte Herausforderung: Die Gesundheit der Besucher
Die Behörden wissen, dass sie nicht alles kontrollieren können. Daher appellieren sie an die Vernunft der Gäste.
Die persönliche Gesundheitsvorsorge und Selbstfürsorge seien entscheidend, um weitere Tragödien zu verhindern.
Hitze, Dehydrierung und Überanstrengung in der Menschenmenge sind Gefahren, die auch ohne Drogen lebensbedrohlich werden können.
Test für Phukets Festival-Image
Das EDC ist ein Millionenprojekt und ein Image-Faktor für die Tourismusinsel. Nach den Todesfällen steht der Ruf auf dem Spiel.
Thailand will beweisen, dass es sichere Mega-Events ausrichten kann. Der massive Polizeieinsatz ist auch eine Botschaft an die Welt.
Gleichzeitig soll das Feiern nicht komplett im Sicherheitswahn untergehen. Die Balance zwischen Spaß und Sicherheit ist eine Gratwanderung.
Was Besucher jetzt wissen müssen
Wer zum EDC fährt, muss mit strengen Kontrollen rechnen. Taschen- und Körperdurchsuchungen sind Standard.
Der Besitz auch kleinerer Drogenmengen kann zu sofortiger Festnahme und schweren Strafen führen. Thailands Drogengesetze sind gnadenlos.
Die beste Devise: Genießen Sie die Musik und die Atmosphäre – aber mit klarem Kopf. Ihr Leben könnte davon abhängen.
🗣 Feiern bis zum Limit – aber wer schützt die Grenze?
Zwei Tote im letzten Jahr. Jetzt Hunderte Polizisten, Kontrollen an jedem Eingang, Null-Toleranz gegen Drogen.
Reicht Überwachung, um Leben zu schützen?
Oder liegt die eigentliche Gefahr in einer Festival-Kultur, die Erschöpfung, Hitze und Selbstüberschätzung normalisiert?
Wo endet Verantwortung der Veranstalter –
und wo beginnt die der Besucher selbst?
Schreib offen:
Braucht es noch härtere Regeln – oder ein grundsätzliches Umdenken?




Die Drogendealer zu schnappen ist gut.
Solange die Partygänger aber Drogen verlangen wird diese auch irgendjemand liefern. Dagegen helfen nur drakonische Strafen auf Drogenbesitz und Konsum bereits bei kleinsten Mengen.
Es werden sich viele zwei Mal überlegen ob sie eine „Pille einwerfen“ müssen, wenn 10 Jahre Knast drauf stehen.