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90.000-Baht-Rechnung: 29-jähriger Inder betrügt Pub

90.000-Baht-Rechnung: 29-jähriger Inder betrügt Pub
Matichon

Indischer Gast zahlt 90.000 Baht-Rechnung mit gefälschtem Überweisungsbeleg 
Festnahme in Pattaya 

Ein 29-jähriger Inder hat in einem bekannten Pub an der Walking Street versucht, mit einem gefälschten Bankbeleg zu bezahlen. Die Polizei nahm ihn nach einer Fahndung in einem Hotel in Süd-Pattaya fest – er gestand die Tat umgehend.

Bluff fliegt auf: 
Pub entdeckt falsche Überweisung

Kürzlich eskalierte eine eigentlich alltägliche Situation in einem indischen Restaurant an der berühmten Walking Street: Nachdem Gurubakshish Singh Kohli Speisen und Getränke im Wert von 90.000 Baht (ca. 2.300 Euro) mit weiteren Personen konsumiert hatte, präsentierte er einen Banküberweisungsbeleg als „Beweis“ seiner Zahlung. Doch als die Mitarbeiter ihr Konto prüften, stellten sie fest: Es war kein Geld eingegangen.

Die Polizei unter Pol. Col. Anek Sathongyoo leitete umgehend eine Fahndung ein. Mithilfe von Tourismuspolizisten spürten sie den Verdächtigen in einem Hotel in Süd-Pattaya auf. Ein Richter des Pattaya Provincial Court hatte bereits Haftbefehl (Nr. 456/2568) erlassen.

Matichon

Geständnis nach Festnahme 
Ermittlungen laufen

Bei der Vernehmung gestand Kohli, die gefälschte Quittung vorgelegt zu haben. „Er behauptet, es sei sein erstes Vergehen“, so Pol. Lt. Col. Arut Sathanon von der Kriminalabteilung. „Doch wir prüfen, ob er möglicherweise schon früher ähnlich vorgegangen ist.“

Die Anklage lautet auf:
• Fälschung von Dokumenten
• Nutzung gefälschter Unterlagen
• Vorsätzliche Nichtzahlung trotz Konsumation

Warnung an Wirte: 
„Immer Überweisungen prüfen!“

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Pol. Col. Anek warnte andere Geschäftsleute in Pattaya: „Sollten Sie ähnliche Vorfälle erlebt haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der Polizei.“ Viele Lokale akzeptieren inzwischen mobile Zahlungen – doch gerade bei hohen Beträgen lohnt sich eine sofortige Kontrolle des Kontostands, bevor der Gast das Lokal verlässt.

Der Inder bleibt vorerst in Gewahrsam und muss sich nun vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft – und eine ungewisse Zukunft, denn auch seine Aufenthaltserlaubnis könnte widerrufen werden.

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