Sicherheitsdrill am Flughafen Phuket

Sicherheitsdrill am Flughafen Phuket
Phuket Airport

Phuket Airport probt den Ernstfall: Großübung gegen Terrorgefahr 

Der Phuket International Airport hat am 5. September eine großangelegte Sicherheitsübung abgehalten. Unter den wachsamen Augen von Gouverneur Sophon Suwannarat probten alle relevanten Behörden den Ernstfall – für den Fall eines terroristischen Anschlags oder einer Sicherheitsbedrohung.

Großaufgebot an Sicherheitskräften im Einsatz

Pünktlich um 09:00 Uhr eröffnete Gouverneur Sophon Suwannarat offiziell die Übung, die Teil des Airport Emergency Plan (AEP) und des Airport Contingency Plan (ACP) für das Fiskaljahr 2025 ist. Hochrangige Vertreter der Polizei, Rettungsdienste und Flughafenbehörden verfolgten das Geschehen mit ernsten Mienen.

„Heute zeigen wir, dass Sicherheit für uns oberste Priorität hat“, erklärte Flughafendirektor Montchai Tanoonod. „Diese Übung stellt sicher, dass alle beteiligten Stellen ihre Rollen und Verantwortungen nach den Standards der Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) verstehen und umsetzen können.“

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Realistische Szenerie am VIP-Parkplatz

Das Herzstück der Übung spielte sich auf dem VIP-Parkplatz des Flughafens ab. Dort wurde die Entdeckung eines verdächtigen Gegenstands simuliert – eine der gefürchtetsten Szenarien im Flughafenbetrieb. Innerhalb von Minuten waren der Bereich abgeriegelt, Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet und die speziell trainierten Bombenentschärfungsteams vor Ort.

Die Koordination zwischen den verschiedenen Einheiten – von der Flughafenfeuerwehr über die örtliche Polizei bis zu den Rettungsdiensten – funktionierte reibungslos. „Genau darum geht es bei diesen Übungen“, betont Polizeimajor General Sinlert Sukhum. „Im Ernstfall müssen alle Hand in Hand arbeiten, ohne Zeit zu verlieren.“

Warum solche Übungen unverzichtbar sind

Phuket International Airport ist eines der wichtigsten Touristentore Thailands. Über 10 Millionen Passagiere nutzen jährlich den Flughafen – entsprechend hoch sind die Sicherheitsanforderungen. „Wir müssen jederzeit auf alles vorbereitet sein“, so Montchai Tanoonod. „Von verdächtigen Paketen bis zu unerlaubten Gegenständen – jedes Szenario muss durchgespielt werden.“

Die Übung verfolgte mehrere Ziele: Erstens die Überprüfung der bestehenden Notfallpläne, zweitens die Schulung des Personals und drittens die Stärkung des öffentlichen Vertrauens. „Passagiere sollen wissen, dass sie bei uns in sicheren Händen sind“, betont der Flughafendirektor.

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Die Bedeutung für Thailands Tourismus

Thailands Tourismusindustrie erholt sich – trotz diverser Rückschläge – zusehends von den Pandemiejahren. Umso wichtiger ist es, dass internationale Besucher sich sicher fühlen. „Sicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und Vorbereitung“, erklärt Gouverneur Sophon. Die Übung sei auch ein Signal an die Welt, dass Thailand trotz seiner entspannten Atmosphäre die Sicherheit ernst nehme. „Wir wollen, dass sich jeder Besucher vom ersten bis zum letzten Tag in unserem Land sicher fühlt.“

Die Auswertung der Übung läuft bereits. Erste Erkenntnisse: Die Kommunikation zwischen den Behörden funktionierte ausgezeichnet, doch einige Abläufe können noch optimiert werden. „Darüber werden wir jetzt sprechen und die Pläne entsprechend anpassen“, so Montchai.

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