Rhino-Horn Schmuggler gefasst

Rhino-Horn Schmuggler gefasst
Facebook/ กองคุ้มครองพันธุ์สัตว์ป่าและพืชป่าตามอนุสัญญา CITES DNP

Schmuggel-Skandal am Flughafen 

Vietnamese mit Nashorn-Hörnern geschnappt 

Spektakulärer Fund am Suvarnabhumi Airport: Ein vietnamesischer Staatsbürger wurde mit fünf Nashorn-Hörnern im Wert von 6,9 Millionen Baht (ca. 172.500 Euro) geschnappt. Der Mann war auf dem Weg von Angola nach Laos – mit einem Zwischenstopp in Bangkok.

So flog der Schmuggler auf

Alles begann mit einer Routinekontrolle des Vorab-Flugpassagier-Systems. Zollbeamte um Sprecher Phanthong Loykunlanan identifizierten den Mann als Risikopassagier – er entsprach dem Profil eines bereits gesuchten Schmugglers. Um 19:45 Uhr am 6. September war es dann soweit: Der Vietnamese wurde nach seiner Ankunft aus Addis Abeba (Äthiopien) festgenommen.

Seine Reiseroute war abenteuerlich: Luanda (Angola) – Addis Abeba – Bangkok – Vientiane (Laos). Doch in Bangkok endete seine Reise jäh. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden Beamte fünf Nashorn-Hörner mit einem Gesamtgewicht von 6,9 Kilogramm. Der Marktwert: satte 6,9 Millionen Baht.

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Warum Nashorn-Hörner so begehrt sind

Nashorn-Hörner gehören zu den teuersten illegalen Handelsgütern der Welt. In Asien, besonders in Vietnam und China, gelten sie als Statussymbol und angebliches Heilmittel. In der Traditionellen Medizin werden pulverisierte Hörner gegen Fieber, Rheuma und sogar Krebs eingesetzt – obwohl wissenschaftlich keine Wirkung nachgewiesen ist.

Der Schwarzmarktpreis übersteigt oft den von Gold. Ein einziges Kilogramm kann bis zu 60.000 US-Dollar einbringen – das macht Nashörner zu einer der am stärksten bedrohten Tierarten Afrikas.

Drei Gesetze, eine Tat

Der Schmuggler hat sich gleich drei Vergehen zuschulden kommen lassen:
• Verstoß gegen das Zollgesetz (Schmuggel verbotener Waren)
• Verstoß gegen das Artenschutzgesetz (Handel mit geschützten Tieren)
• Verstoß gegen das Tierseuchenschutzgesetz (Einfuhr tierischer Produkte)
Die genauen Strafen wurden noch nicht bekanntgegeben, doch sie könnten empfindlich ausfallen. Thailand gehört zu den 184 Unterzeichnerstaaten des CITES-Abkommens, das den Handel mit bedrohten Arten verbietet.

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Thailand als Drehscheibe des Wildtierhandels

Der Vorfall ist kein Einzelfall. Erst letzte Woche beschlagnahmte die Polizei in Bangkok einen Schleichkatzenbär und einen Slow Loris von einem thailändischen Paar, das die Tiere über Facebook verkaufen wollte. Im Juli erwischten Beamte einen Sri Lanker mit drei Schlangen in seiner Unterwäsche. Thailands Flughäfen sind beliebte Transitpunkte für Wildtierschmuggler. Die Behörden haben nun verschärfte Kontrollen eingeführt – mit Erfolg, wie dieser Fall zeigt.

Der Vietnamese sitzt in Untersuchungshaft, die Nashorn-Hörner wurden beschlagnahmt. Sie werden wohl als Beweismittel aufbewahrt und später fachgerecht entsorgt oder ausgestellt. Umweltaktivisten fordern scharfe Strafen als Abschreckung. „Nur wenn die Risiken die Gewinne übersteigen, hört dieser barbarische Handel auf“, kommentiert ein Tierschützer.

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