Korrupter Polizist in Chiang Mai gefeuert â Kurz vor Rente alle BezĂŒge verloren!
Ein Verkehrspolizist in Chiang Mai hat durch seine eigene Gier alles verloren: Nur drei Tage vor seinem geplanten Rentenantritt wurde seine Erpressung eines auslĂ€ndischen Motorradfahrers gefilmt und er daraufhin sofort entlassen. Die Konsequenz: Er verliert seine komplette Pension und alle RuhestandsbezĂŒge!
Video bringt korrupten Beamten zu Fall
Der Skandal ereignete sich am 24. September 2025 in der NÀhe des Night Bazaar im Herzen von Chiang Mai. Ein Zuschauer filmte heimlich, wie ein Verkehrspolizist Geld von einem auslÀndischen Motorradfahrer annahm. Das Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien und löste eine Welle der Empörung aus.
Polizeileutnant General Yutthana Kaenchan, Kommandeur der Polizeiregion 5 fĂŒr Chiang Mai, reagierte sofort: Er setzte eine Untersuchungskommission ein mit der Anweisung, notfalls „entschlossene MaĂnahmen“ zu ergreifen. Die Ermittler kamen schnell zu einem eindeutigen Ergebnis.
Karriereende drei Tage vor der Rente
Am 27. September bestÀtigte die Kommission: Bei dem Beamten handelte es sich um einen Vize-Inspektor, der den Touristen erpresst hatte. Dies stellte eine schwere disziplinarische Verfehlung dar. Die Kommission empfahl die sofortige Entlassung aus dem Dienst.
Das Besondere an diesem Fall: Der Polizist stand buchstĂ€blich mit einem FuĂ im Ruhestand. Seine Pensionierung war fĂŒr den 30. September 2025 geplant. Durch die fristlose Entlassung verliert er nicht nur seinen Job, sondern auch alle PensionsansprĂŒche, GesundheitszuschĂŒsse und sonstige Leistungen, die thailĂ€ndischen Staatsbediensteten im Ruhestand normalerweise zustehen.
Null Toleranz bei Korruption
Polizeileutnant General Yutthana wird die Entlassungsorder in KĂŒrze unterzeichnen. Die schnelle Entscheidung sendet ein klares Signal: Korruption wird in der thailĂ€ndischen Polizei nicht toleriert â selbst nicht bei langjĂ€hrigen Beamten kurz vor dem Ruhestand.
Die thailĂ€ndische Ăffentlichkeit verfolgt den Fall mit groĂem Interesse. Viele begrĂŒĂen die harte Linie, da Korruption in der Polizei immer wieder kritisiert wird. Dieser Fall zeigt, dass interne Kontrollmechanismen tatsĂ€chlich funktionieren können.
Eine teure Lektion gelernt
FĂŒr den entlassenen Polizisten ist die Situation dramatisch: Statt eines sorgenfreien Ruhestands mit regelmĂ€Ăiger Pension steht er jetzt ohne Einkommen und Absicherung da. Die wenigen Banknoten, die er von dem Touristen erpresste, haben ihn vermutlich zehntausende Euro an Pensionszahlungen gekostet.
Die thailÀndischen Behörden hoffen, dass dieser Fall eine abschreckende Wirkung auf andere korruptionsgeneigte Beamte hat. Gleichzeitig soll er das Vertrauen der Touristen in die thailÀndische Polizei stÀrken.
Was bedeutet das fĂŒr Chiang Mai?
Chiang Mai als Tourismuszentrum Nordthailands ist besonders auf das Wohlwollen internationaler GÀste angewiesen. Solche VorfÀlle schaden dem Image der Stadt erheblich. Die schnelle und transparente Aufarbeitung soll nun demonstrieren, dass man solche Vorkommnisse ernst nimmt.
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Wie sollten Behörden kĂŒnftig Korruption im Polizeidienst verhindern?
Der Fall zeigt, wie selbst kurz vor dem Ruhestand begangene Fehltritte drastische Konsequenzen haben können. Welche MaĂnahmen wĂŒrden Sie vorschlagen, um das Vertrauen in die Polizei langfristig zu sichern? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.



