Rätselhafter Todesfall: Mann erhängt mit sieben Stichwunden – Mord oder Selbstmord?
Ein irritierender und schrecklicher Fund in der nordthailändischen Provinz Phetchabun: Ein 44-jähriger Mann wurde erhängt in seinem Schlafzimmer aufgefunden – mit sieben Stichwunden im Bauch! Die Familie zweifelt an der Selbstmord-Theorie und vermutet einen Mord. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Spur führt ins Obergeschoss
Gegen 7:23 Uhr am 8. Oktober 2025 erreichte die Polizei von Lom Sak einen Notruf aus einem zweistöckigen Haus im gleichnamigen Bezirk. Die ersten Beamten fanden eine blutige Spur vor: Spuren und Spritzer im Erdgeschoss, eine Spur die Treppe hinauf und Fingerabdrücke an einem Pfosten.
Im Obergeschoss entdeckten sie den leblosen Körper des 44-jährigen Yothin. Der Mann hing an einem Holzträger, festgebunden mit einem traditionellen thailändischen Pha Khao Ma-Tuch. Er war barbrüstig, trug nur eine Hose – und wies sieben Stichverletzungen im Bauchbereich auf.
Abgeschlossener Raum gibt Rätsel auf
Ein Verwandter, der die Leiche entdeckt hatte, erzählte der Polizei: „Die Tür zum Obergeschoss war von innen verschlossen, ich musste sie aufbrechen.“ Yothin habe allein in dem Haus gelebt und keine Anzeichen von Stress gezeigt.
Die Familie kann sich einen Selbstmord nicht vorstellen: „Er hatte keine Konflikte mit jemandem und zeigte keine depressiven Anzeichen“, betont ein Familienmitglied. Sie forderten eine Obduktion am Institut für Gerichtsmedizin des Phetchabun Krankenhauses, um die Todesursache endgültig zu klären.
Polizei prüft beide Szenarien
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Starb Yothin durch eigene Hand – oder wurde er ermordet? „Beide Möglichkeiten werden geprüft“, bestätigt ein Polizeisprecher. „Entweder hat er sich selbst verletzt bevor er sich erhängte, oder jemand hat die Szene als Selbstmord getarnt.“
Forensiker sicherten alle Beweise, darunter die Fingerabdrücke. Diese könnten klären, ob Yothin allein im Haus war – oder ob es einen Täter gab, der nach der Tat floh.
Hilfe bei psychischen Problemen
Sollte es sich tatsächlich um einen Selbstmord handeln, wäre dies ein tragischer Fall von stillem Leid. Experten betonen: „Depressionen sind oft unsichtbar – selbst für die nächste Familie.“
Die Behörden verweisen auf Hilfsangebote: Die Samaritans of Thailand (02 713 6791 für Englisch, 02 713 6793 für Thai) und die Thai Mental Health Hotline (1323) bieten rund um die Uhr Unterstützung bei emotionalen Krisen.
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Entscheidende Hinweise durch Obduktion?
Die Obduktion wird entscheidende Hinweise liefern: Waren die Stichverletzungen tödlich – oder starb Yothin durch die Strangulation? Waren die Wunden selbst zugefügt oder von einer anderen Person?
Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt die Familie in Ungewissheit.
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