Koh Samui: Zwei Israelis mit gefälschten Dollars!
Auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui ist ein dreister Falschgeld-Fall aufgedeckt worden: Zwei israelische Touristen wolten gefälschte US-Dollar-Scheine im Gesamtwert von 5.653 Dollar (ca. 200.000 Baht) in Umlauf bringen! Die Männer wurden am Samstag nach einem Tipp der Bank verhaftet.
Bank schlägt Alarm nach Geldwechsel
Alles begann am vergangenen Montag am Flughafen von Koh Samui. Die beiden Israelis Matan Moshe (25) und Omer Sarusi (28) wechselten separat an einem Schalter der Government Savings Bank (GSB) 50-Dollar-Noten in thailändische Baht.
Moshe tauschte fünf Noten im Wert von 250 Dollar und erhielt 7.280 Baht, Sarusi wechselte zehn Noten im Wert von 500 Dollar für 14.560 Baht. Doch die Bankzentrale in Bangkok stellte später fest: Die Scheine waren gefälscht!
Polizei findet umfangreiches Falschgeld-Lager
Am Samstag schlug die Polizei von Bophut zu. Auf Grundlage eines Haftbefehls des Samui-Gerichts nahmen sie die beiden Touristen in ihrer Unterkunft im Bezirk Bophut fest. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten ein ganzes Arsenal an Falschgeld:
• 48 gefälschte 100-Dollar-Noten
• 17 gefälschte 50-Dollar-Noten
• 3 gefälschte 100-Dollar-Noten (weitere)
Der Gesamtwert des beschlagnahmten Falschgeldes: 5.653 US-Dollar – umgerechnet etwa 200.000 Baht.
Täter behaupten Unwissenheit
Laut Polizei gaben die Festgenommenen an, das Geld aus Israel mitgebracht zu haben. Sie behaupteten, nicht gewusst zu haben, dass die Banknoten gefälscht waren. „Wir waren ahnungslos“, sollen die Männer ausgesagt haben.
Doch die Ermittler sind skeptisch. Polizeioberleutnant Phanumat Chukuea, Ermittlungsinspektor der Bophut Polizeistation, bestätigte, dass die beiden Männer am 5. Oktober mit Touristenvisa am Flughafen Suvarnabhumi in Thailand eingereist waren.
Thailand kämpft gegen Falschgeld
Dieser Fall ist kein Einzelfall in Thailand. Immer wieder versuchen Touristen und Kriminelle, gefälschte US-Dollar-Scheine in Umlauf zu bringen – besonders in Touristengebieten wie Koh Samui, wo der Dollar-Wechsel alltäglich ist.
Die thailändischen Behörden gehen strikt gegen Falschgeld-Delikte vor. Den beiden Israelis drohen jetzt schwere Konsequenzen: Gefängnisstrafen und hohe Geldstrafen sind möglich, wenn sie schuldig gesprochen werden.
Was kommt als Nächstes?
Die beiden Festgenommenen wurden in Polizeigewahrsam genommen und müssen sich vor Gericht verantworten. Die Ermittler prüfen nun, ob die Männer Teil eines größeren Falschgeld-Rings sind oder ob es sich um einen Einzelfall handelt.
Gefälschtes Geld im Urlaub
Wie sollten Touristen vor dem Geldwechsel im Ausland prüfen, ob Scheine echt sind? Haben Sie eigene Tipps oder Erfahrungen mit Falschgeld? Teilen Sie Ihre Meinung.



