Betrug in Bangkok: 200 Afghanen ohne Visa betrügen Touristen mit Fake-Produkten!
Ein massiver Betrugsskandal in Bangkoks Tourismus-Szene: Eine 200-köpfige Bande afghanischer Staatsbürger hat in der Soi Nana im Sukhumvit-Viertel systematisch Touristen aus dem Mittleren Osten betrogen. Mit gefälschten Gesundheitsprodukten, manipulierten Getränken und dreisten Abzock-Methoden erbeuteten die Kriminellen immense Summen!
Raffinierte Masche mit betäubten Opfern
Am 11. Oktober 2025 meldeten mehrere Touristen aus dem Mittleren Osten einen dreisten Betrug. Die Täter lockten ihre Opfer in einen Shop in der Soi Nana und boten angebliche Wundermittel zur Gewichtsabnahme, Haarwuchsmittel und Potenzmittel an. Doch das war nur der Anfang der Masche.
Den ahnungslosen Touristen wurden manipulierte Getränke serviert, die mit den angeblichen Gesundheitsprodukten versetzt waren. Diese Mixturen führten zu Desorientierung und Verwirrung – der perfekte Zustand, um die Opfer zum Kauf völlig überteuerter Produkte zu nötigen.
Gefälschte FDA-Zulassungen entdeckt
Erst später entdeckten die betrogenen Touristen den wahren Betrug: Alle Produkte wiesen gefälschte FDA-Registrierungsnummern auf und waren nicht bei der thailändischen Food and Drug Administration registriert. Die angeblichen Wundermittel waren komplett wirkungslos – und potenziell gesundheitsschädlich.
Die Zahlungen wurden vorwiegend per Kreditkarte getätigt, oft zu völlig überhöhten Preisen. Wenn Beschwerden geäußert wurden, ignorierten die Shop-Betreiber diese einfach oder wiesen sie zurück.
200-köpfige Bande ohne Aufenthaltsgenehmigungen
Hinter dem Betrug verbirgt sich eine gut organisierte kriminelle Struktur: Etwa 200 afghanische Staatsbürger haben Teile der Soi Nana unter ihre Kontrolle gebracht. Die meisten von ihnen operieren ohne gültige Visa oder Arbeitserlaubnisse und spezialisieren sich gezielt auf Touristen aus dem Mittleren Osten – insbesondere aus Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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Die Bandenmitglieder agieren als Lockvögel, die Kunden ansprechen und in die Shops lotsen. Dort werden sie dann von Komplizen mit den gefälschten Produkten konfrontiert.
Opfer bleiben ohne Rechtsschutz
Besonders perfide: Wenn die betrogenen Touristen Anzeige erstatten wollten, wurden sie von der Polizei abgewimmelt. Den Opfern wurde mitgeteilt, es handele sich um einen Zivilrechtsfall – mit langwierigen Verfahren, die die meisten Touristen aufgrund ihrer Reisepläne nicht abwarten können.
Die Folge: Viele Betrugsopfer können ihre Kreditkarten-Buchungen nicht mehr rückgängig machen und verlieren Tausende von Baht. Ein systemisches Problem, das Thailands Tourismus-Image erheblich schädigen könnte.
Soi-Nana-Betrug: Ihre Meinung
Wie sollten Touristen Ihrer Ansicht nach in Bangkok gegen betrügerische Shops geschützt werden? Glauben Sie, dass strengere Polizeikontrollen, Verbraucherwarnungen oder internationale Zusammenarbeit die beste Lösung sind? Teilen Sie Ihre Einschätzung zum Schutz von Reisenden in beliebten Touristengebieten.


