PATTAYA, THAILAND – Bei heftigem Regen ist am Samstagvormittag auf dem Highway 331 in Richtung Sattahip ein Motorradfahrer schwer verunglückt. Sein Fahrzeug prallte mit voller Wucht gegen das Heck eines am Straßenrand abgestellten Pickup-Trucks. Der 25-Jährige erlitt dabei einen Beinbruch und weitere schwere Verletzungen.
Unfallort und Wetterbedingungen
Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr nahe des Pattaya Country Club Golf Course im Ortsteil Moo 2, einem Bereich mit häufig starkem Verkehr. In dieser Region kommt es bei Regenfällen regelmäßig zu gefährlich schlechter Sicht, vor allem auf den mehrspurigen Schnellstraßen im Osten Thailands.
Rettungskräfte der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation trafen kurz nach der Alarmierung ein. Sie fanden einen blauen Mazda Fighter am Straßenrand. Das Fahrzeug wies deutliche Beschädigungen am Heck auf.
Aussagen des Fahrers und Zustand des Verletzten
Der 41 Jahre alte Fahrer des Pickup, Prakong Boonchom, erklärte den Beamten, er habe während des Regens kurz angehalten, um Gegenstände aus der Ladefläche zu holen. „Ich hatte gerade etwas aus dem Heck nehmen wollen, da hörte ich plötzlich einen lauten Knall“, sagte er gegenüber örtlichen Medien. Als er sich umdrehte, habe er das verunglückte Motorrad im Rücklichtkegel gesehen.
Ein rotes Honda MSX-Motorrad ohne Kennzeichen lag wenige Meter entfernt quer über der Straße. Der Fahrer, Jakkraphat Seeangrat, wies eine deutlich deformierte linke Oberschenkelregion auf – ein klarer Hinweis auf einen Bruch – sowie eine Platzwunde oberhalb der rechten Augenbraue.
Rettungssanitäter leisteten Erste Hilfe und brachten den Mann anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus. Sein Zustand wurde als ernst, aber stabil bezeichnet.
Polizeiliche Ermittlungen
Beamte der Polizeistation Huay Yai sicherten den Unfallort und dokumentierten Spuren sowie Fotos der beschädigten Fahrzeuge. Nach Angaben der Polizei soll die Unfallursache nun genauer untersucht werden.
Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Kombination aus starkem Regen und eingeschränkter Sicht eine entscheidende Rolle gespielt haben könnte. Die Ermittler wollen prüfen, ob das abgestellte Fahrzeug ordnungsgemäß gesichert war und ob der Motorradfahrer die Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen angepasst hatte.
Die Behörden erinnerten in diesem Zusammenhang erneut daran, wie gefährlich Regenfahrten auf Thailands Schnellstraßen sein können. Schlechte Sicht, Aquaplaning und abruptes Bremsen zählen dabei zu den häufigsten Unfallursachen.
Sicherheit auf nasser Fahrbahn
Verkehrsexperten raten, bei starken Regenfällen das Tempo deutlich zu reduzieren und Warnblinkanlagen nur bei Stillstand zu aktivieren. Auch sollten Motorradfahrer reflektierende Kleidung tragen, um von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt zu werden.
• Geschwindigkeit bei Starkregen um mindestens ein Drittel reduzieren
• Ausreichend Abstand zu stehenden oder langsamen Fahrzeugen halten
• Bei Sichtbehinderung die Fahrt möglichst unterbrechen
Die Polizei in Pattaya mahnte abschließend zur Vorsicht: Nässe bleibt einer der größten Risikofaktoren im thailändischen Straßenverkehr – besonders für Motorradfahrer, die dort einen erheblichen Anteil der Unfallopfer ausmachen.




Od der Pickupfahrer auch seine Warnblinkanlage angeschaltet hatte steht hier zur Frage.
Achnee, die schalten sie nur sinnlos ein wenn sie gerade ueber eine Kreuzung rauschen wollen.