Phuket: Russe von Wellen erfasst – tot geborgen!

💔 Sonne, Strand, Albtraum: Ein 31-jĂ€hriger Russe verschwindet beim Schwimmen vor Phuket – einen Tag spĂ€ter wird seine Leiche gefunden. Freunde, Polizei und Retter berichten von dramatischen Stunden am Meer.

Phuket: Russe von Wellen erfasst – tot geborgen!
Thalang district office

Tödlicher Badeunfall im Paradies – Russe stirbt vor Phuket

Ein Urlaub, der tödlich endete: Der russische Tourist Dmitri Zakutskii (31) wurde am Montagmorgen von starken Wellen vor dem beliebten Nai Thon Beach auf der thailĂ€ndischen Insel Phuket ins Meer gezogen. Trotz einer groß angelegten Suchaktion blieb er zunĂ€chst verschwunden. Erst am Dienstagabend fanden RettungskrĂ€fte seinen leblosen Körper. Die Behörden sprechen von einem tragischen UnglĂŒck – und warnen erneut vor gefĂ€hrlichen Strömungen in der Monsunzeit.

Die letzten Minuten im Wasser

Nach Angaben der Polizei war Zakutskii gegen 9 Uhr morgens mit Freunden schwimmen gegangen. Das Meer schien ruhig, doch plötzlich baute sich eine mĂ€chtige Welle auf. Seine Begleiterin Elizaveta, ebenfalls aus Russland, schilderte den Moment gegenĂŒber den Ermittlern: „Er war nur wenige Meter von mir entfernt – dann kam die Welle, und er war weg.“

Die Frau rief sofort um Hilfe. Rettungsschwimmer und Polizisten eilten an den Strand, doch von Dmitri fehlte jede Spur. Innerhalb weniger Minuten hatte die Strömung ihn weit hinausgetragen.

Stundenlange Suche – ohne Erfolg

Noch am Montagvormittag startete eine groß angelegte Suchaktion. Jet-Skis, Boote und Taucher waren im Einsatz, unterstĂŒtzt von Freiwilligen und der örtlichen Polizei. Doch die Bedingungen waren schwierig: hohe Wellen, starker Wind, schlechte Sicht.

„Wir mussten die Suche am Abend abbrechen, weil es zu gefĂ€hrlich wurde“, erklĂ€rte Pol Lt Col Akkaraphon Siwilai von der Polizeistation Sakhu. „Aber wir haben sie am nĂ€chsten Morgen sofort fortgesetzt.“

Trauriges Ende am Dienstagabend

Am Dienstag gegen 17.30 Uhr dann die bittere Nachricht: Ein Rettungsteam entdeckte den Körper des Vermissten unweit der Stelle, an der er zuletzt gesehen worden war. Der Leichnam wurde geborgen und den Behörden zur weiteren Untersuchung ĂŒbergeben.

Der Bezirkschef von Thalang, Siwat Rawangkul, sprach den Angehörigen sein tiefes MitgefĂŒhl aus. „Wir sind in Gedanken bei der Familie. Es ist eine Tragödie, die uns alle erschĂŒttert“, sagte er.

Warnung an Touristen: Meer kann tĂŒckisch sein

Die Behörden nutzen den Vorfall, um erneut auf die Gefahren der Monsunzeit hinzuweisen. Zwischen Mai und Oktober kommt es an Phukets WestkĂŒste immer wieder zu starken Strömungen und hohen Wellen.

„Viele unterschĂ€tzen die Kraft des Wassers“, so ein Sprecher der RettungskrĂ€fte. „Selbst geĂŒbte Schwimmer haben kaum eine Chance, wenn sie in eine Strömung geraten.“

Thalang district office

An den StrĂ€nden wehen derzeit rote Warnflaggen, die das Baden untersagen. Trotzdem wagen sich immer wieder Touristen ins Wasser – oft mit fatalen Folgen.

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Phuket – Trauminsel mit Schattenseiten

Phuket zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Doch die Schönheit der Insel birgt Risiken. Besonders an StrĂ€nden wie Nai Thon, Kata Noi oder Karon kommt es regelmĂ€ĂŸig zu BadeunfĂ€llen.

Die Behörden wollen nun die Sicherheitsmaßnahmen verstĂ€rken, mehr Lifeguards einsetzen und Touristen besser informieren. FĂŒr Dmitri Zakutskii kommt jede Hilfe zu spĂ€t – sein Urlaub endete dort, wo andere das Paradies sehen.

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Quelle: Bangkok Post

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