Undercover-Coup auf Ko Phangan! Als Jogger getarnte Polizisten zerschlagen Kokain-Party von Ausländern
Auf der berühmten Party-Insel Ko Pha-ngan hat die Polizei einen Undercover-Einsatz gefahren. In Sportkleidung und als Jogger getarnt, schnappten sie zwei Ausländer bei einer Drogen-Party in einem gemieteten Haus.
Ausländer beim Konsum erwischt
Ein Russe und ein Franzose versuchten noch, das weiße Pulver auf dem Tisch zu verstecken, als die Beamten zuschlugen. Beschlagnahmt wurden 3,14 Gramm Kokain – eine weitere Drogen-Razzia innerhalb weniger Wochen auf der bei Touristen beliebten Insel.
So tarnten sich die Beamten für den Überraschungsschlag
Alles begann mit einem anonymen Tipp. Die Touristenpolizei von Ko Phangan erhielt die Information, dass in einem gemieteten Haus verdächtige Aktivitäten stattfänden. Mehrere Ausländer würden lauten Lärm machen und ständig ein- und ausgehen. Die Polizisten beschlossen, nicht sofort mit Blaulicht vorzufahren, sondern eine listige Tarnung zu wählen.
Sie zogen sich Sportkleidung an und gaben vor, ganz normale Jogger zu sein, die ihre Runden durch die Gegend drehten. Während ihres vermeintlichen Trainings konnten sie die Lage unauffällig auskundschaften und bestätigen, dass tatsächlich eine Drogen-Party im Gange war. Erst nach dieser heimlichen Bestätigung gaben sie das Signal für den Zuschlag.

Die Festnahme: Fluchtversuch mit weißen Spuren auf dem Tisch
Als die als Sportler getarnten Beamten das Haus stürmten, trafen sie auf zwei völlig überraschte Männer: den 26-jährigen Russen Roman und den 28-jährigen Franzosen Hugo. Der Schock saß tief. Noch während die Polizisten den Raum betraten, versuchten die beiden hastig, eine weiße, pulvrige Substanz auf dem Tisch mit einem Tuch zu bedecken. Anschließend rasten sie in ein Schlafzimmer, in der Hoffnung, dort entkommen zu können.
Doch die Beamten waren schneller und konnten beide Männer überwältigen und festnehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Hauses wurde die Substanz sichergestellt und als 3,14 Gramm Kokain identifiziert – eine für den persönlichen Gebrauch typische Menge.
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Geständnis und die möglichen Konsequenzen für die Ausländer
Bei der Vernehmung auf der Wache waren die beiden Ausländer geständig. Sie gaben zu, die Droge von einem unbekannten Thailänder in der Nähe eines Hotels gekauft zu haben, und betonten, sie nur für den eigenen Konsum bestimmt zu haben. Nach thailändischem Recht werden sie voraussichtlich nach Paragraph 162 angeklagt, der den Konsum einer Droge der Kategorie 1 unter Strafe stellt.
Diese Straftat kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, einer Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht (etwa 500 Euro) oder einer Kombination aus beidem geahndet werden. Für Ausländer hat eine Verurteilung meist schwerwiegende Folgen, einschließlich der Ausweisung und eines möglichen Einreiseverbots.
Ko Phangan bleibt ein Hotspot für Drogen-Razzien
Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Erst im Oktober hatte die Polizei auf Ko Phangan eine ähnliche Aktion durchgeführt, bei der vier israelische Soldaten in einer Villa festgenommen worden waren. Damals waren 0,59 Gramm Kokain und 1,37 Gramm Ecstasy beschlagnahmt worden. Auch damals war die Polizei wegen einer Lärmbeschwerde eines Anwohners, eines Franzosen, aktiv geworden.
Die thailändischen Behörden senden mit diesen wiederholten Razzien eine klare Botschaft an alle Touristen: Die Toleranz gegenüber Drogen ist auf der Party-Insel gleich null. Wer seinen Urlaub mit illegalen Substanzen verbringen will, muss mit den harten Konsequenzen des thailändischen Gesetzes rechnen.
💬 Drogenparty auf der Urlaubsinsel
Harmlose Eskalation oder tickende Zeitbombe für den Inseltourismus?
Zwei ausländische Männer, Kokain auf dem Tisch, eine nächtliche Razzia und Polizisten, die sich als Jogger tarnen: Koh Phangan kämpft erneut mit seiner Partyszene. Wieder einmal stehen Ausländer im Fokus, diesmal wegen Kokainkonsums in einer Mietvilla – ein Szenario, das der Insel kurz vor der Hochsaison gar nicht passt.
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