ANG THONG – In Zentralthailand spitzt sich die Hochwasser-Lage dramatisch zu. Der Chao-Phraya-Fluss führt riesige Wassermassen und droht überzulaufen. Der Gouverneur von Ang Thong hat jetzt eine Krisensitzung einberufen und Evakuierungspläne aktiviert.
Dämme werden im Eiltempo verstärkt
Entlang des Chao-Phraya-Flusses laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Arbeiter stapeln Sandsäcke auf den bestehenden Deichen. Mehrere Kilometer beidseitig des Flusses werden die Schutzwände erhöht. Die Wassermassen steigen kontinuierlich an.
„Wir müssen unsere Wirtschaftszonen und Behörden schützen“, erklärt ein Verantwortlicher. Der Fluss führt bereits 2.800 Kubikmeter pro Sekunde.
Krisensitzung im Regierungsgebäude
Am Morgen hat Gouverneur Chawanin Wongsathitchirakarn eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Im Sitzungssaal Po Thong herrscht angespannte Atmosphäre.
Alle relevanten Behörden berichten über die aktuelle Lage. Es geht um Sofortmaßnahmen gegen die drohende Überschwemmung.
„Wir bereiten Evakuierungspläne vor“, warnt der Gouverneur. Die Menschen in den gefährdeten Gebieten sollen in Sicherheit gebracht werden.
Minister fliegt über Katastrophengebiet
Um sich ein genaues Bild zu machen, ist Minister Phadharad Pritsanananthakul persönlich im Einsatz. Um 12:00 Uhr startete er zu einem Hubschrauber-Rundflug.
Seine Route führt über die kritischen Provinzen Ang Thong, Lop Buri, Sing Buri und Chainat. Aus der Luft kann er das Ausmaß der Flut besser einschätzen.
„Wir suchen nach Lösungen für die Überschwemmungskrise“, erklärt der Minister. Die Daten werden sofort ausgewertet.
Wirtschaftszonen in großer Gefahr
Besonders kritisch ist die Lage für die Wirtschaftsgebiete der Provinz. Hier befinden sich Einkaufszentren, Märkte und wichtige Behörden.
Sollte das Wasser diese Zonen erreichen, drohen Millionenschäden. Die Sandsack-Barrieren sind die letzte Verteidigungslinie. „Jede Minute zählt“, betont ein Einsatzleiter. Die Arbeiter kämpfen gegen die Zeit, um die Deiche zu verstärken.
Evakuierungspläne stehen bereit
Die Behörden haben Notfallpläne für eine mögliche Evakuierung vorbereitet. Sammelstellen sind bereits identifiziert.
Bewohner in tief liegenden Gebieten werden gebeten, ihre Habseligkeiten zu sichern. Die Warnungen laufen über alle Kanäle.
„Die Sicherheit der Menschen hat Priorität“, versichert der Gouverneur. Man wolle auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.
Wasserstand steigt weiter
Die Prognosen sind alarmierend: Der Wasserstand des Chao-Phraya wird voraussichtlich weiter steigen. Die Entlastungsrate des Damms könnte erhöht werden.
„Wir beobachten die Situation minutiös“, sagt ein Wassermanagement-Experte. Alle 30 Minuten werden neue Messdaten ausgewertet.
Für die Provinz Ang Thong beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ob die verstärkten Deiche halten werden, ist ungewiss.
Update: Zentralprovinzen gewarnt
Gestern wurden die zentralen Provinzen vor weiterem Wasser gewarnt, da die Abgabemenge nun von 2.800 auf 2.900 Kubikmeter pro Sekunde angehoben wurde.
Die Bewohner sollen sich auf auf ein möglicherweise extremes Hochwasser vorbereiten.
Steigende Pegel, steigende Sorgen:
Reichen die Maßnahmen aus?
Die Behörden schichten Sandsäcke, erhöhen Dämme und bereiten Evakuierungsrouten vor, doch der Chao Phraya steigt weiter.
Wie schätzt du das ein: Ist Ang Thong ausreichend geschützt – oder reagieren die Verantwortlichen zu spät? Schreib deine Meinung unten rein.




Genau beobachten und Hubschrauber Rundflüge helfen bestimmt. 😂