Fahrer gefeuert – weil er sich gegen Grapscher wehrte!

😡 Ein Motorrad-Taxifahrer in Thailand verliert seinen Job – nur weil er sich gegen einen ĂŒbergriffigen Fahrgast wehrte! Jetzt kĂ€mpft er um Gerechtigkeit – und bekommt mĂ€chtige UnterstĂŒtzung.

Fahrer gefeuert – weil er sich gegen Grapscher wehrte!
Matichon

Fahrer wehrt sich – und wird bestraft!

Er wollte nur sicher fahren, doch plötzlich wurde er Opfer eines ĂŒbergriffigen Passagiers. Der 33-jĂ€hrige Motorrad-Taxifahrer Nitiaut aus Thailand stoppte seine Fahrt, nachdem ein mĂ€nnlicher Kunde ihn wĂ€hrend der Fahrt mehrfach unsittlich berĂŒhrt hatte. Statt Hilfe zu bekommen, wurde sein Konto bei der Fahrdienst-App gesperrt.

Der Albtraum auf zwei RĂ€dern

Am Abend des 28. Oktober, gegen 19.20 Uhr, nahm Nitiaut einen Auftrag an: vom Thammasat-UniversitÀt-Busstop bis in den Charansanitwong-Bezirk.
Doch schon nach wenigen Minuten wurde die Fahrt zum Albtraum.

Der Fahrgast – ein Mann – legte plötzlich beide Arme um den Fahrer und griff ihm in den Schritt. Nitiaut stieß die HĂ€nde weg. Doch der Mann machte weiter.

Fakt ist:
Der Fahrer stoppte sofort, forderte den Passagier auf abzusteigen – und beendete die Fahrt.

Fahrer gefeuert – weil er sich gegen Grapscher wehrte!
Channel 8

Video als Beweis

Nitiaut filmte die hitzige Szene. Das Video zeigt, wie er den Mann zur Rede stellt. Danach ging er zur Polizei und erstattete Anzeige.

Doch dann der Schock:
Der Fahrgast beschwerte sich ĂŒber die App – und die Plattform sperrte Nitiauts Konto.

„Wir sind keine Objekte!“

„Wir sind Menschen, keine Objekte, die man anfassen darf, nur weil man bezahlt!“, sagt Nitiaut wĂŒtend.
Er fĂŒhlt sich im Stich gelassen. Ohne Konto kann er nicht arbeiten – kein Einkommen, keine Fahrten.

Klartext:
Der Fahrer will Gerechtigkeit.

Hilfe von Saimai Survive

Die Hilfsorganisation Saimai Survive sprang sofort ein. GrĂŒnder Ekkaphop Luangprasert versprach, Nitiaut zu unterstĂŒtzen – und erinnerte daran, dass sexuelle BelĂ€stigung in Thailand mit bis zu zehn Jahren Haft oder 200.000 Baht Strafe geahndet werden kann.

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„Wer Fahrer belĂ€stigt, begeht ein Verbrechen – Punkt!“, so Ekkaphop.

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Amarin TV

Kein Einzelfall

Erschreckend: Es ist nicht der erste Fall.
Erst letzte Woche berichtete eine Motorradfahrerin aus Bangkok, dass sie einem Übergriff nur knapp entkam.
Und im August wurde ein weiterer mĂ€nnlicher Fahrer von einem Passagier belĂ€stigt – er stellte das Video spĂ€ter auf TikTok, um andere zu warnen.

So sieht’s wirklich aus:
Immer mehr Fahrer berichten von Ă€hnlichen VorfĂ€llen – doch viele schweigen aus Angst vor Sperrung oder Jobverlust.

Offene Frage

Wie viele Fahrer mĂŒssen noch leiden, bevor die Plattformen endlich handeln?

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Quelle: The Thaiger