SRIRACHA, THAILAND – Im Bezirk Sriracha ist kurz vor dem Jahreswechsel ein großer Sicherheits-Checkpoint an einer wichtigen Fernstraße in Betrieb gegangen, um Unfälle während der berüchtigten „Seven Dangerous Days“ zu verringern.
Start des Checkpoints an Highway 331
Die Eröffnung fand am 30. Dezember 2025 um 9.00 Uhr vor einer PTT-Tankstelle in Moo 6 an der Highway 331 in Fahrtrichtung Bo Win statt. Weekit Manarojkit, Bezirksvorsteher von Sriracha, leitete die Zeremonie.
An seiner Seite stand Pol. Col. Krit Thitithatsana, Leiter der Polizeistation Bo Win. Beide verwiesen auf die landesweite Kampagne, die die „Seven Dangerous Days“ rund um Neujahr jedes Jahr in den Fokus rückt.
Kostenlose Helme und klare Ansagen
Zum Auftakt verteilten Polizeibeamte kostenlose Schutzhelme an Motorradfahrer, die ohne Helm am Posten vorbeikamen. Gleichzeitig erinnerten sie an die Pflicht, jederzeit einen Helm zu tragen.
In Gesprächen betonten Verantwortliche die Bedeutung dieser einfachen Maßnahme. „Das Tragen eines Helms ist entscheidend für die eigene Sicherheit“, lauteten sinngemäße Hinweise an Kontrollierte.
Breites Bündnis von Polizei und Helfern
Der Kontrollpunkt wird gemeinschaftlich betrieben von der Polizeistation Bo Win, lokalen Verwaltungsbehörden, Dorfvorstehern und stellvertretenden Dorfvorstehern aus den Unterdistrikten Bo Win und Khao Kansong.
Unterstützt werden sie von Freiwilligenpolizei und Rettungskräften der Silatham Association, Einheit Bo Win. Der Checkpoint ist planmäßig vom 30. Dezember 2025 bis 5. Januar 2026 im Einsatz und damit während des kompletten Kampagnenzeitraums aktiv.
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Verkehrsknotenpunkt mit hohem Risiko
Die Maßnahmen umfassen:
• Einsatz zusätzlicher Streifen
• Einrichtung von Straßensperren und Kontrollstellen
• Verkehrslenkung, um Staus und Gefahrensituationen zu reduzieren
Bo Win gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Richtung Osten, zu den Nordostprovinzen, nach Bangkok und zu beliebten Touristenzielen. Zum Jahreswechsel rechnen die Behörden mit einem deutlichen Plus an Fahrzeugen auf der Route.
Nationale Polizei setzt auf strikte Kontrollen
Die nationale Polizei hat für die „Seven Dangerous Days“ strikte Kontrollen und Aufklärung angekündigt. Hintergrund sind Erfahrungswerte, wonach die Zahl der Verkehrsunfälle über Neujahr regelmäßig stark ansteigt.
Als Hauptgründe werden höheres Verkehrsaufkommen, Fahrten unter Alkoholeinfluss und weitere Risikofaktoren genannt. Beamte äußerten Besorgnis über mögliche Zunahmen von Unfällen und Kriminalität in dieser Phase.
Unterstützung aus der Privatwirtschaft
Der Kontrollpunkt wird auch von privaten Partnern unterstützt. Unternehmen stellten Trinkwasser, Energydrinks und weitere Versorgungsartikel für das Personal an der Straße bereit.
Die Behörden appellierten an alle Verkehrsteilnehmer, Verkehrsregeln strikt zu beachten, nicht alkoholisiert zu fahren und Sicherheitsmaßnahmen ernst zu nehmen, um einen möglichst unfallfreien Jahreswechsel zu erreichen.
🗣 Kontrolle oder echte Hilfe?
Gratis-Helme, Präsenz, klare Ansagen – der Wille zur Prävention ist sichtbar.
Doch ändern kurzfristige Kontrollen wirklich das Verhalten auf Dauer?
Oder braucht es ganzjährig mehr Aufklärung, Infrastruktur und Konsequenz?
Was meint ihr: sinnvoller Schutz in gefährlichen Tagen – oder nur ein Ritual zum Jahreswechsel?



Deutlich mehr Kontrollen, diese nicht nur an allseits bekannten Checkpoints und drakonische Strafen, dann und nur dann wird es vielleicht besser.
War aber immerhin besser als nichts.
Einen Helm geschenkt bekommen? Wie toll! Der wird in den meisten Fällen auf Märkten umgerubelt. Die dringlichen Hinweise Verkehrsgesetze strikt einzuhalten sind ein frommer Wunsch. Besser wäre es solchen Fahrern das Fahrzeug und seine Schuhe (Schlappen 😉) abzunehmen und er darf barfuß nach Hause laufen. Solche Erfahrungen brennen sich tief in die Gehirnwindungen ein. Das Fahrzeug kann zu einem Drittel des Zeitwertes ausgelöst werden, nachdem der Delinquent einen Lehrgang zum Führen eines Bikes absolviert hat. Die Polizei müsste 24 h / 7 d ein Jahr lang gnadenlos kontrollieren. Danach besetzt Thailand einen der hinteren Plätze in der weltweiten Unfallstatistik.