CHIANG MAI – Es ist zu einem tödlichen Feuergefecht zwischen Grenzpolizisten und Drogenhändlern gekommen. Ein Dealer wurde erschossen, sein Komplize floh. Zurück blieb ein Fahrzeug mit einer unfassbaren Ladung von über zwei Millionen Methamphetamin-Pillen!
Polizeikontrolle eskaliert in wilder Schießerei
Gegen 21:30 Uhr am Montagabend wollten Beamte der Grenzpolizei einen weißen Toyota Vios auf der Höhe von Ban San Khong im Landkreis Mae Ai kontrollieren. Das Fahrzeug stand unter Verdacht, für Drogenschmuggler zu arbeiten.
Doch statt anzuhalten, gab der Fahrer plötzlich Gas. Der Wagen rammte ein Polizeifahrzeug. Sekunden später brachen Schüsse aus dem Toyota. Die Beamten erwiderten sofort das Feuer.
Drei Minuten langes Feuergefecht im Reisfeld
Die beiden Insassen sprangen aus dem ramponierten Auto und flüchteten in ein angrenzendes Reisfeld. Dort entspann sich ein etwa drei Minuten dauernder Schusswechsel.
Als die Schüsse verstummten, fanden die Ermittler einen der Verdächtigen tot am Tatort vor. Sein Komplize war im Dunkel der Nacht entkommen. „Keiner unserer Beamten wurde verletzt“, teilte die Polizei mit.

Unfassbarer Fund im Fluchtauto
Bei der Durchsuchung des zurückgelassenen Toyotas trauten die Beamte ihren Augen kaum. Im Fahrzeug fanden sie zehn Säcke, prall gefüllt mit Methamphetamin-Pillen.
Ersten Schätzungen zufolge handelte es sich um mehr als zwei Millionen der hochgradig süchtig machenden Tabletten. Einige Quellen sprechen sogar von 2,5 Millionen Pillen.
Dieser Fund stellt einen der größten Einzelfunde der letzten Monate in der Region dar.
Jagd auf den flüchtigen Komplizen
Während der tote Händler noch nicht identifiziert ist, läuft die fieberhafte Fahndung nach seinem Partner. Die Polizei durchkämmt das Gebiet und setzt alle verfügbaren Mittel ein.
Die sichergestellte Riesenmenge an Drogen wird als Beweismittel an die Polizei in Mae Ai übergeben. Sie hat einen Straßenwert von vielen Millionen Baht.
Nordthailand als Brennpunkt des Drogenhandels
Der Vorfall unterstreicht erneut, dass Nordthailand, insbesondere die Grenzregion zu Myanmar, ein Hauptschauplatz des regionalen Drogenhandels bleibt.
Die Schmuggler werden immer dreister und gewalttätiger. Die Polizei antwortet mit verschärften Kontrollen und konsequentem Vorgehen.
Dieser tödliche Zwischenfall ist eine düstere Warnung an alle, die im Drogengeschäft mit dem Gesetz aneinandergeraten. Der Preis kann das Leben sein.
🗣 Krieg gegen Drogen – ohne Ende?
Millionen Pillen, bewaffnete Täter, nächtliche Feuergefechte – der Drogenkrieg an Thailands Grenzen bleibt brutal.
Während ein Schmuggler tot ist und ein anderer entkommt, stellt sich erneut die Frage:
Wie viele Netzwerke operieren noch unbehelligt?
Und reicht reine Repression aus, um den Strom von Methamphetamin dauerhaft zu stoppen?
Was meint ihr: notwendige Härte – oder ein endloser Kreislauf aus Gewalt und Nachschub?



