BANGKOK â Mit bewegenden Worten hat Premierminister Anutin Charnvirakul die Thailänderinnen und Thailänder ins neue Jahr 2569 (2026) begleitet. In seiner landesweit Ăźbertragenen Neujahrsansprache betonte er den Zusammenhalt des Landes und appellierte an die Vernunft aller BĂźrger.
Ein Jahr voller Herausforderungen liegt hinter Thailand
Anutin begann seine Rede mit einem Rßckblick. Er sprach offen von den Hindernissen, der Mßdigkeit und dem Leid, das viele Menschen im vergangenen Jahr erfahren mussten.
Doch er lenkte den Blick schnell auf das Positive: den unbeugsamen Geist der Thailänder. âDas Herz der Thailänder ist geduldig, widerstandsfähig und immer noch erfĂźllt von Hoffnungâ, so der Regierungschef.
Gerade diese Eigenschaften seien die wichtige Stärke, die die thailändische Gesellschaft immer wieder zusammenwachsen lasse.
Appell fĂźr sichere Reisen und verantwortungsvolles Feiern
Der Premierminister nutzte die Botschaft direkt fßr einen ernsten Sicherheitsappell. Die Neujahrsfeiertage seien eine wertvolle Zeit fßr die Familie.
Er bat alle BĂźrger, ohne Nachlässigkeit zu reisen und zu feiern, das Gesetz zu respektieren und die Sicherheit an erste Stelle zu setzen. Dieser Aufruf richtet sich insbesondere an die Millionen von Reisenden während der gefährlichsten Zeit auf Thailands StraĂen.
Dank an Soldaten und Einsatzkräfte
Ein besonderer Teil seiner Ansprache galt den Frauen und Männern, die ßber die Feiertage im Dienst sind. Anutin dankte ausdrßcklich allen Beamten und Einsatzkräften, die fßr reibungslose Reisen und Üffentliche Sicherheit sorgen.
Sein besonderer GruĂ und sein Dank galten den Soldaten an den Grenzen. âIch stehe solidarisch an der Seite unserer Soldaten, die Opfer bringen und entlang der Grenze stationiert bleibenâ, sagte er sichtlich bewegt.
Spiritueller Segen fĂźr das neue Jahr
Zum Abschluss seiner Rede sprach Anutin einen tiefen spirituellen Wunsch aus. Er rief den Segen des Dreifachen Juwels (die buddhistischen Refuge) und aller heiligen Wesen an.
Ebenso bat er um den kĂśniglichen Segen Ihrer Majestäten, des KĂśnigs und der KĂśnigin. Dieser Segen soll den Menschen GlĂźck und Wohlstand, den Soldaten Schutz vor aller Gefahr und der gesamten Nation die Kraft zur Ăberwindung aller Hindernisse bringen.
Botschaft der Einheit in unsicheren Zeiten
Die Rede des Premierministers war mehr als nur eine formelle Neujahrsbotschaft. Sie war ein strategischer Appell an den Nationalstolz und die gemeinsame Verantwortung.
In einer Zeit globaler und regionaler Spannungen betonte Anutin die innere Stärke Thailands. Seine Worte sollen Zuversicht spenden und das Volk hinter der Regierung und den schßtzenden Soldaten vereinen.
Ob dieser Aufruf die erhoffte Wirkung entfaltet, wird sich in den ersten Tagen des neuen Jahres auf Thailands StraĂen und in der Stimmung der Menschen zeigen.
đŁ Worte zum Jahreswechsel â Trost oder Auftrag?
Neujahrsansprachen spenden Hoffnung, mahnen zur Vorsicht und beschwĂśren Einheit.
Doch was bleibt von diesen Worten, wenn der Alltag zurĂźckkehrt?
Sind sie bloĂ Ritual â oder ein stiller Auftrag an jeden Einzelnen, Verantwortung zu Ăźbernehmen?
Was empfindet ihr bei dieser Botschaft: Zuversicht oder leere Worte?


