Phuket Feuer-Inferno: Explosion zerstört Boote (Video)

Phuket Feuer-Inferno: Explosion zerstört Boote (Video)
The Phuket Express

Feuer-Inferno weckt Phuket

Es ist kurz nach 4 Uhr morgens, als die Idylle der thailändischen Urlaubsinsel Phuket jäh zerreißt. Eine gewaltige Explosion am Chalong Pier reißt Anwohner aus dem Schlaf. Sekunden später lodern meterhohe Flammen aus einem Speedboot – der Beginn eines dramatischen Großbrands.

Augenzeugen berichten von einem apokalyptischen Bild: dichter schwarzer Rauch, der den Himmel verdunkelt, Flammen, die vom Meer aus weithin sichtbar sind – sogar bis zum Chalong Five-Way Roundabout. Panik breitet sich aus, Menschen laufen auf die Straßen, Handys werden gezückt.

Explosion löst Kettenreaktion aus

Nach ersten Erkenntnissen begann alles mit einer Explosion auf einem einzelnen Speedboot. Doch starke Seewinde machten aus einem Brand eine Katastrophe. Funken flogen, Leinen fingen Feuer – Boot für Boot stand plötzlich in Flammen.

Innerhalb kürzester Zeit brannten mindestens 22 bis 23 voll betankte Speedboote aus. Mehrere gehörten derselben privaten Firma, andere insgesamt 13 verschiedenen Betreibern. Die Boote waren bereits für den Touristenbetrieb am Morgen vorbereitet – vollgetankt, einsatzbereit, brandgefährlich.

Feuerwehr kämpft gegen Wind und Flammen

Sofort rücken Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr an. Einsatzteams aus vier Gemeinden, darunter Rawai, kämpfen unter extremen Bedingungen: starker Wind, hoher Wellengang, steigende Flammen.

In einem riskanten Manöver schneiden Feuerwehrleute die Vertäuungsleinen durch und ziehen Boote auseinander – ein Wettlauf gegen die Zeit. Erst im Morgengrauen gelingt es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ein Glück: Keine Verletzten, keine Toten.

Schaden in Millionenhöhe

Der materielle Schaden ist enorm. Thailands Gouverneur von Phuket, Nirat Pongsitthithaworn, spricht von rund 38 Millionen Baht Schaden – umgerechnet fast eine Million Euro. Jedes einzelne Boot ein Totalschaden, ausgebrannt bis auf das Gerippe.

Der Gouverneur lobt den schnellen Einsatz der Helfer:

„Ohne das rasche Eingreifen hätte sich das Feuer auf über 1.000 weitere vollgetankte Touristenboote in der Bucht ausbreiten können.“

Ein Albtraum-Szenario – und nur knapp verhindert.

Angst vor Umwelt-Katastrophe

Doch selbst nach dem Löschen ist die Gefahr nicht vorbei. Auslaufendes Öl, Trümmer im Wasser, giftige Rückstände. Die Behörden ordnen an, die Wracks sofort zu entfernen, um das Meer zu schützen.

Zusätzlich wird Schaum eingesetzt, um eine Ausbreitung von Treibstoff im Wasser zu verhindern. Forensiker sollen nun klären, was die Explosion ausgelöst hat. War es ein technischer Defekt? Fahrlässigkeit? Oder etwas ganz anderes?

Ermittlungen laufen – viele Fragen offen

Noch ist die Ursache unklar. Sicher ist nur: Das Feuer hätte weitaus schlimmer enden können. Für Touristen und Betreiber bleibt die bange Frage: Wie sicher sind die Boote wirklich?

Phuket atmet auf – doch das Bild der brennenden Speedboote wird bleiben.

Videos

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Bangkok Post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert