Kaltluft trifft Thailand

Thailand schwitzt – dann wird's "kalt"!
Vaurth Hirunyatheb, Bangkok Post

Kalte Luft aus China lässt die Temperaturen fallen! In vielen Regionen wird es deutlich kühler, dazu starker Wind, hoher Seegang und im Süden kräftiger Regen.

Wetterumschwung im ganzen Land

Thailand steht vor einem markanten Temperatursturz. Der thailändische Wetterdienst TMD meldete am Mittwoch, dass eine kräftige Hochdruckzone aus China weite Teile des Landes erreicht hat. Innerhalb von nur 24 Stunden sinken die Temperaturen in vielen Regionen um 2 bis 4 Grad Celsius.

Besonders betroffen sind der Norden, der Nordosten sowie die zentrale Region. Dort wird es laut TMD „kühl bis kalt“. Selbst in Gebieten, die sonst kaum Abkühlung kennen, ist der Unterschied deutlich spürbar. Die Behörden rufen dazu auf, besonders auf die eigene Gesundheit zu achten.

Kühle Nächte und sehr kalte Bergregionen

Im Norden fallen die Tiefstwerte auf 10 bis 16 Grad, in höheren Lagen sogar deutlich darunter. Auf den Berggipfeln werden nachts Temperaturen von 2 bis 10 Grad erwartet, stellenweise kann es zu Frost kommen. Das ist für Thailand ungewöhnlich, aber nicht beispiellos.

Auch im Nordosten wird es kalt und windig. Dort sinken die Temperaturen auf 8 bis 15 Grad, in den Bergen auf 6 bis 10 Grad. Der starke Wind verstärkt das Kältegefühl zusätzlich und belastet vor allem ältere Menschen und Kinder.

Zentrale Region und Bangkok deutlich kühler

Die zentrale Region, einschließlich Bangkok, erlebt ebenfalls eine spürbare Abkühlung. In der Hauptstadt sinken die Temperaturen nachts auf 17 bis 20 Grad, begleitet von kräftigem Wind. Tagsüber bleibt es mit bis zu 32 Grad warm, doch die starken Schwankungen können den Kreislauf belasten.

Der Wetterdienst warnt außerdem vor einer erhöhten Brandgefahr, da die Luft trocken ist und der Wind das Ausbreiten von Feuer begünstigen kann. Besonders in ländlichen Gebieten ist Vorsicht geboten.

Heftiger Regen im tiefen Süden möglich

Während der Norden friert, drohen im unteren Süden ganz andere Probleme. Durch den starken Nordostmonsun kann es dort zu kräftigen Regenfällen kommen. In Provinzen wie Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat sind lokale Starkregenfälle möglich.

Der TMD warnt vor angesammelten Regenmengen, die Überschwemmungen verursachen können. Bewohner sollen Flusspegel beobachten und lokale Warnungen beachten.

Hoher Seegang – Warnung an Seeleute

Auch auf See bleibt die Lage angespannt. Im Golf von Thailand werden Wellen von 2 bis 3 Metern erwartet, bei Gewittern auch darüber. Im Andamanischen Meer erreichen die Wellen offshore etwa 2 Meter.

Der Wetterdienst rät kleinen Booten dringend, im Hafen zu bleiben. An der Ostküste des Südens sollen Anwohner zudem auf Wellen achten, die zeitweise bis an die Küste reichen können.

Feinstaub-Lage entspannt sich leicht

Eine positive Entwicklung gibt es bei der Feinstaubbelastung (PM2.5). In Ober-Thailand ist sie derzeit niedrig bis moderat. Durch die zunehmenden Winde soll sich die Luftqualität weiter verbessern.

Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie lange hält die Kältephase an – und wie stark fallen Regen und Wind in den kommenden Tagen aus?


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Quelle: The Nation

Ein Kommentar zu „Kaltluft trifft Thailand

  1. Egal ob Kaltfront oder Kaltluft, es ist trotz Sonne sehr schattig. Heute morgen grade mal 14º. Und wir wohnen nicht auf einer Anhöhe. Manch einer fühlt sich bei den Temperaturen wohl, ich weniger. Meine Schwester hat mir vor einigen Tagen ein Foto von ihrer Wetterstation geschickt, Outdoor -48º in Whitehorse, Kanada. Da könnte ich, ehrlich gesagt, nicht überleben.

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