90-Tage-Meldung in Thailand: Aktuelle Erfahrungen mit dem Online-System im Januar 2026
Ausländer mit Langzeitvisa in Thailand müssen alle 90 Tage ihren Aufenthaltsort melden. Im Januar 2026 zeigen Erfahrungsberichte in Expat-Foren unterschiedliche Ergebnisse beim Online-Meldesystem.
Während einige Nutzer von problemlosen Genehmigungen innerhalb von 24 Stunden berichten, stoßen andere auf technische Schwierigkeiten oder lange Wartezeiten. Das System funktioniert grundsätzlich, bleibt aber nicht für alle Nutzer gleich zuverlässig.
Rechtliche Grundlage der Meldepflicht mit Formular TM.47
Jeder Ausländer, der sich länger als 90 Tage durchgehend in Thailand aufhält, muss seinen Wohnsitz der Immigration melden. Diese Pflicht ist im Immigration Act verankert und erfolgt über das Formular TM.47.
Die Meldung ist keine Visumsverlängerung, sondern eine reine Adressbestätigung. Wer Thailand zwischenzeitlich verlässt und wieder einreist, beginnt die 90-Tage-Frist von Neuem. Bei Nichtbeachtung drohen Strafgebühren.
Welche Visainhaber sind zur 90-Tage-Meldung verpflichtet
Betroffen sind alle Inhaber von Langzeitvisa, darunter Non-Immigrant-Visa für Ruhestand, Ehe, Arbeit oder Bildung sowie Thailand Elite Visa. Die Frist beginnt mit dem Tag der letzten Einreise.
Touristen mit kurzfristigen Aufenthalten unter 90 Tagen sind von der Meldepflicht ausgenommen. Für Expats mit Jahresvisa gehört die vierteljährliche Meldung zum festen Pflichtprogramm.
Kritischer Unterschied: Fristen für Online-Meldung und persönliche Meldung
Die Fristen unterscheiden sich je nach Meldeweg erheblich. Bei der persönlichen Meldung oder per Post kann die Meldung 15 Tage vor bis 7 Tage nach Fälligkeit erfolgen. Insgesamt stehen hier 22 Tage zur Verfügung.
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Die Online-Meldung hat ein deutlich kürzeres Zeitfenster. Sie ist nur in den 15 Tagen bis 7 Tage vor der Fälligkeit möglich. Eine verspätete Online-Meldung nach Fristablauf wird vom System nicht akzeptiert. Wer die Online-Frist verpasst, muss persönlich zur Immigration.
Erfahrungsberichte aus Expat-Foren zeigen gemischtes Bild im Januar 2026
In Online-Foren teilen Nutzer ihre aktuellen Erfahrungen mit dem System. Das Stimmungsbild im Januar 2026 ist vorsichtig positiv. Viele berichten von erfolgreichen Meldungen, wenn grundlegende Regeln beachtet werden.
Die Stabilität des Online-Systems hat sich nach Nutzerberichten verbessert. Vollständige Systemausfälle wie in früheren Jahren werden derzeit seltener gemeldet. Technische Probleme treten aber weiterhin vereinzelt auf.
Erfolgreiche Online-Meldungen bei frühzeitiger Einreichung
Nutzerberichte zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Einreichungszeitpunkt und Erfolgsquote. Wer die Meldung zu Beginn des 15-tägigen Zeitfensters einreicht, erhält häufiger eine schnelle Genehmigung.
Ein Forennutzer berichtete von einer Meldung am 29. Dezember bei Fristende am 8. Januar. Die Genehmigung erfolgte innerhalb von 24 Stunden. Frühe Einreichungen reduzieren das Risiko technischer Probleme kurz vor Fristende.
Systemverhalten während der Feiertage zum Jahreswechsel 2025/2026
Die Befürchtung vieler Nutzer, das System könnte über den Jahreswechsel ausfallen, bestätigte sich nicht. Ein Nutzer reichte seine Meldung am 30. Dezember ein und erhielt kurz nach Neujahr die Bestätigung.
Dies zeigt, dass die technische Infrastruktur auch während thailändischer Feiertage funktioniert. Die Bearbeitungszeiten können sich jedoch verlängern, wenn Beamte nicht im Dienst sind.
Bedeutung einer aktuellen Registrierung im System
Nutzer berichten, dass eine aktuelle Registrierung im System die Erfolgsquote erhöht. Nach einer Neueinreise oder einem persönlichen Besuch bei der Immigration funktioniert die nachfolgende Online-Meldung häufig reibungsloser.
Dies deutet darauf hin, dass das System bei aktuellen Daten zuverlässiger arbeitet. Wer längere Zeit keine persönliche Meldung mehr durchgeführt hat, könnte vermehrt auf technische Hürden stoßen.
Technische Anforderungen für die Online-Meldung
Eine stabile Internetverbindung ist für die Online-Meldung erforderlich. Veraltete Browser können zu Fehlermeldungen führen. Pop-up-Blocker sollten für die Immigration-Webseite deaktiviert werden.
Das Leeren des Browser-Cache vor dem Login kann technische Probleme verhindern. Diese einfachen Maßnahmen lösen nach Nutzerberichten viele der häufigsten Schwierigkeiten.
Empfohlene Browser und Geräte für die Meldung
Nach aktuellen Nutzerberichten funktionieren Microsoft Edge und Google Chrome am zuverlässigsten. Firefox wird ebenfalls verwendet, zeigt aber vereinzelt mehr Kompatibilitätsprobleme.
Desktop-Computer und Laptops sind mobilen Geräten vorzuziehen. Mobile Browser auf Smartphones führen häufiger zu Darstellungsproblemen und Eingabefehlern. Für eine erfolgreiche Meldung ist ein Computer die bessere Wahl.
Login-Probleme und Kontosperrungen vermeiden
Vergessene Passwörter und gesperrte Konten gehören zu den häufigsten Problemen. Das System toleriert nur wenige Fehleingaben. Nach mehreren fehlgeschlagenen Login-Versuchen kann eine temporäre Sperre erfolgen.
Bei Passwortproblemen sollte sofort die Funktion zur Passwortwiederherstellung genutzt werden. Wiederholte Fehlversuche verschärfen das Problem und führen zu längeren Wartezeiten.
Was der Status Pending bedeutet und wie lange er dauert
Der Status Pending bedeutet, dass die Meldung eingegangen ist und bearbeitet wird. In der Regel wechselt dieser Status innerhalb von ein bis drei Tagen auf Approved.
Bleibt der Status länger als eine Woche unverändert, sollte Kontakt mit der zuständigen Immigration aufgenommen werden. In solchen Fällen ist oft eine persönliche Vorsprache erforderlich, um den Vorgang abzuschließen.
Wann eine persönliche Vorsprache bei der Immigration erforderlich ist
Eine persönliche Meldung ist notwendig, wenn die Online-Meldung wiederholt fehlschlägt oder die Frist bereits überschritten wurde. Auch nach Erhalt eines neuen Reisepasses kann die erste Meldung eine persönliche Vorsprache erfordern.
Viele Immigration Offices bieten mittlerweile Online-Terminbuchungen an. Dies reduziert Wartezeiten erheblich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist daher empfehlenswert.
Korrekte Eingabe der Daten im Formular TM.47
Das Formular erfordert präzise Angaben zu Adresse, Ankunftsdatum und Visanummer. Bereits kleine Fehler bei Datumsangaben führen zur sofortigen Ablehnung durch das System.
Alle Daten müssen exakt mit dem letzten Einreisestempel oder der letzten Visaverlängerung übereinstimmen. Das System gleicht die eingegebenen Informationen automatisch mit den gespeicherten Daten ab.
Erinnerungsfunktionen und Fristen im Blick behalten
Eine Erinnerung sollte mindestens 15 Tage vor Fristablauf gesetzt werden. Kalender-Apps oder Smartphone-Erinnerungen sind dafür geeignet. Dies entspricht dem Beginn des Online-Zeitfensters.
E-Mail-Erinnerungen der Behörde sind nicht zuverlässig. Diese landen häufig im Spam-Ordner oder werden gar nicht versendet. Eigenverantwortliche Fristenkontrolle ist erforderlich.
Strafgebühren bei verspäteter oder fehlender Meldung
Bei verspäteter freiwilliger Meldung beträgt die Strafe 2.000 Baht. Nach aktuellem Wechselkurs entspricht dies circa 54 Euro.
Wird die fehlende Meldung bei einer Kontrolle festgestellt, erhöht sich die Strafe auf 5.000 Baht, was etwa 136 Euro entspricht. Zusätzlich erfolgt ein Vermerk in den Behördenunterlagen.
Vorbereitung für die persönliche Meldung bei der Immigration
Bei persönlicher Vorsprache sind angemessene Kleidung und höfliches Auftreten wichtig. Strandkleidung oder Flip-Flops sollten vermieden werden. Respektvolles Verhalten erleichtert den Ablauf.
Erforderlich sind Kopien aller relevanten Passseiten sowie das ausgefüllte Formular TM.47. Vollständige Unterlagen beschleunigen die Bearbeitung erheblich.
Zusammenhang zwischen TM.30 Meldung und 90-Tage-Report
Die TM.30 Meldung ist eine separate Adressmeldung, die vom Vermieter oder Hauseigentümer durchgeführt werden muss. Ist diese nicht aktuell, kann auch der 90-Tage-Report blockiert werden.
Vor einer 90-Tage-Meldung sollte überprüft werden, ob die TM.30 aktuell im System hinterlegt ist. Fehlt diese Meldung, ist zunächst deren Aktualisierung erforderlich.
Entwicklung der digitalen Meldeverfahren in Thailand
Die thailändische Immigration arbeitet an der Verbesserung ihrer digitalen Systeme. Die Entwicklung verläuft schrittweise. Vollständige Fehlerfreiheit ist auch 2026 noch nicht erreicht.
Für das laufende Jahr ist von weiteren Verbesserungen auszugehen. Das System wird zugänglicher, aber technische Probleme und bürokratische Hürden bleiben bestehen. Geduld und frühzeitige Planung sind weiterhin erforderlich.
Anmerkung der Redaktion
Dieser Artikel basiert auf Informationen und Forenbeiträgen mit Stand Januar 2026. Wechselkurse (1 EUR = ca. 36,7 THB) sind Momentaufnahmen und können schwanken. Bitte prüfen Sie vor Behördengängen immer die aktuellsten offiziellen Vorgaben der Royal Thai Immigration.




Bei mir hat die Online Meldung noch nie funktioniert. Ist auch egal, ich fahr einfach bei der Immi vorbei und erledige das persönlich. Das man dabei Kopien vom Pass bringen muss halte ich für ein Gerücht. Ist zumindest bei unserer Immi noch nie vorgekommen.
Ich war ganz erstaunt als meine letzte 90-Tage-Melung im Dezember online binnen weniger Stunden erfolgreich bestätigt war. Warum? Erstens weil ich auf einem DTV und nicht Non-O hier bin. Ein Nachteil des DTV ist, dass ich alle 180, respektive 360 Tagen aus- und wieder einreisen muss. Und die erste 90-Tage-Meldung nach Wiedereinreise muss man persönlich machen. Nach rund 180 Tagen muss ich wieder persönlich hin um gleichzeitig eine Verlängerung um 180 Tage zu bekommen. Damit kann ich erst die dritte und ggf. vierte 90-Tage-Meldung online erledigen.
Übrigens, nach meiner letzten Wiedereinreise im Mai 2025 bin ich zur Immi um meinen Wohnsitz wieder anzumelden. Die Reaktion war, dass dies überflüssig sei, soweit sich dieser nicht verändert hätte. Und das hat er nicht und das seit über 10 Jahren. Zumindest laut Immigration Hua Hin.