Nächtlicher Amoklauf gegen parkende Autos

Nächtlicher Amoklauf gegen parkende Autos
Naewna
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SATUN/PATTAYA – Zwei spektakuläre Gewalt-Ausbrüche von Ausländern in Thailand. In Satun zertrümmerte ein Mann 19 Autos, in Pattaya verwüstete ein betrunkener Tourist einen 7-Eleven. Die Bilanz: massive Sachschäden und verängstigte Anwohner.

Amoklauf mit Steinen und Werkzeug in Satun

In der Horror-Nacht zum 13. Januar ging ein 45-jähriger Mann aus Myanmar in La-ngu, Provinz Satun, auf Zerstörungstour. CCTV-Aufnahmen zeigen, wie er zunächst mit einem Stein auf zwei geparkte Autos einschlug.

Der Lärm weckte die Anwohner, doch der Mann machte weiter. Er wechselte zu einem 29 Zoll langen Grabwerkzeug mit Stiel und zertrümmerte systematisch Scheiben und Karosserien.

Insgesamt 19 Fahrzeuge wurden auf einer Strecke entlang der Straße beschädigt. Ein Augenzeuge sagte: „Ich war zu verängstigt, um einzugreifen, der Mann wirkte bewaffnet und aggressiv.“

Polizei fasst Täter nach einstündiger Jagd

Die Polizei von La-ngu konnte den Mann nach etwa einer Stunde stellen und festnehmen. Bei ihm wurde das mutmaßliche Tatwerkzeug sichergestellt.

Eine wütende Menschenmenge versammelte sich vor der Polizeistation, um ihren Unmut über die sinnlose Zerstörung zu äußern. Die Ermittler brachten schnell erschreckende Details ans Licht.

Der Mann, der nur als „Saw“ identifiziert wurde, war positiv auf illegale Drogen. Zudem war er illegal nach Thailand eingereist und besaß keine Arbeitserlaubnis.

Drei harte Anklagen für den Amokläufer

Gegen den Mann aus Myanmar wurden drei Anklagen erhoben: Sachbeschädigung, illegaler Grenzübertritt und Drogenkonsum.

Die Behörden betonen, dass sie konsequent gegen ausländische Straftäter vorgehen, unabhängig von ihrer Herkunft. Der Fall zeigt erneut die Probleme mit illegaler Einwanderung und Drogenkriminalität.

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Die geschädigten Autobesitzer stehen nun vor hohen Reparaturkosten und dem bürokratischen Aufwand mit ihren Versicherungen.

Parallelfall: Betrunkener Tourist verwüstet 7-Eleven

Fast zeitgleich sorgte ein anderer Ausländer in Pattaya für Chaos. Ein betrunkener belgischer Tourist stürmte in einen 7-Eleven im Bang Lamung Distrikt.

Vor den entsetzten Blicken der Angestellten goss er sich erst mit Sodawasser über den Kopf und begann dann, mindestens zehn Weinflaschen zu zerschlagen.

Die Mitarbeiter waren schockiert, konnten aber nicht eingreifen. Der Mann wurde später von der Polizei festgenommen.

Das sagen die Behörden zu den Vorfällen

Die lokalen Polizeibehörden in Satun und Chonburi arbeiten unabhängig an den Fällen. In beiden Fällen steht die genaue Motivklärung noch aus.

Bei dem Mann in Satun gelten Drogenrausch und mögliche psychische Probleme als wahrscheinliche Ursache. Bei dem Belgier in Pattaya dürfte extremer Alkoholkonsum der Auslöser gewesen sein.

Die Vorfälle schüren in der Bevölkerung Unmut über das Verhalten einiger Ausländer und fordern die thailändische Gastfreundschaft heraus.

Konsequenzen für die Täter und die Sicherheit

Beide Täter müssen sich nun vor thailändischen Gerichten verantworten. Ihnen drohen Geldstrafen, Haftstrafen und anschließende Abschiebung.

Die Vorfälle führen zu lauten Forderungen nach verstärkter Polizeipräsenz in Wohngebieten und Touristenzentren. Die thailändischen Behörden stehen unter Druck, die Sicherheit für Einheimische und Besucher gleichermaßen zu gewährleisten.

🗣 Wenn eine Straße zur Angstzone wird

3 Uhr morgens. Schläge. Splitterndes Glas.
Menschen schauen aus Fenstern – und trauen sich nicht hinaus.

Ein Mann zerstört Auto um Auto.
Bewaffnet. Unter Drogen. Illegal im Land.

Ist das ein Einzelfall –
oder ein Symptom für größere Versäumnisse bei Kontrolle, Prävention und Betreuung?

Muss der Staat härter durchgreifen –
oder früher eingreifen, bevor jemand zur tickenden Zeitbombe wird?

Sag offen:
Sicherheitslücke – oder tragische Eskalation?

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Quelle: The Thaiger

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