Rätselhafter Tod eines russischen Arztes

Rätselhafter Tod eines russischen Arztes
Thailand THB
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PATTAYA – Ein 41-jähriger russischer Onkologe wurde tot in seinem Hotelzimmer am Jomtien Beach entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Mord aus – und haben eine schockierende Spur.

Mutter gibt entscheidenden Hinweis

Der Arzt, Boris Tyutyunikov aus Krasnoyarsk, war erst Anfang Januar in Thailand angekommen. Kurz nach seiner Ankunft brach der Kontakt ab.

Seine Mutter gab der Polizei einen entscheidenden Hinweis. In ihrem letzten Gespräch habe ihr Sohn erwähnt, Zeuge eines versuchten Übergriffs auf eine Frau geworden zu sein.

„Er könnte eingegriffen haben oder vom Täter bemerkt worden sein“, so die Vermutung der Ermittler. Dies ist nun ein Hauptansatz der Untersuchung.

Tatort zeigt Spuren eines Kampfes

Die Hotelmitarbeiter wurden alarmiert, als Boris sein Zimmer nicht verließ. Die Polizei fand seine Leiche vor.

Thaiische Forensiker stellten fest: Die Todesursache waren Verletzungen durch einen gewaltsamen Angriff. Im Zimmer gab es Spuren eines Kampfes.

Doch sein Geld, seine Wertsachen und Dokumente waren alle da. Ein Raubmotiv schließen die Ermittler daher aus.

Großfahndung mit Videoüberwachung

Die thailändische Polizei hat die Ermittlungen auf Hochtouren aufgenommen. Sämtliches CCTV-Material der Umgebung wird gesichtet.

Hotelangestellte und mögliche Zeugen werden befragt. Ein zentrales Ziel ist es, die Frau zu identifizieren, die Boris möglicherweise helfen wollte.

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ZUM ANGEBOT

Bisher wurde noch kein Tatverdächtiger offiziell benannt. Die russische Botschaft in Bangkok unterstützt die Behörden und die Familie.

Kollegen sammeln für Heimtransport

Da die Reiseversicherung des Arztes keine kriminellen Vorfälle abdeckte, starteten Kollegen und Patienten eine Spendenaktion.

Das benötigte Geld für den Heimtransport des Leichnams nach Russland kam innerhalb von nur 24 Stunden zusammen. Eine Welle der Solidarität.

Der Fall beunruhigt die große russische Community in Pattaya zutiefst und wirft ein grelles Licht auf die Sicherheit in der Stadt.

Zweiter rätselhafter Fall eines vermissten Russen

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In einem weiteren beunruhigenden Fall sucht eine russische Mutter verzweifelt ihren Sohn. Er verschwand am 7. Januar, nachdem er sich mit zwei Landsleuten zu einem Cannabis-Investment traf.

Der Mann hatte angeblich 10.000 US-Dollar bei sich und fürchtete um seine Sicherheit, bevor der Kontakt abbrach. Die Fälle heizen die Debatte über Kriminalität in Pattaya weiter an.

🗣 Wenn Helfen tödlich endet

Ein Arzt reist nach Thailand. Kurz darauf ist er tot. Keine Beute. Keine Flucht. Aber Spuren eines Kampfes. Und dann dieser eine Satz an seine Mutter: Er habe etwas Schreckliches gesehen.
Hat er eingegriffen? Wurde er erkannt? Oder ist diese Spur nur ein Teil einer viel dunkleren Geschichte?
Was glaubst du: Zivilcourage – oder Zufallsopfer eines Verbrechens?

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Quelle: The Thaiger

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