PHUKET – Ein idyllischer Ausflug am Bang Pae Waterfall endete für eine niederländische Touristin im Albtraum. Nach einem Sturz mit Armbruch kämpfte sich ein Rettungstrupp stundenlang durch unwegsames Gelände, um sie zu bergen.
Sturz an beliebtem Ausflugsziel
Die Frau war mit einem männlichen Begleiter auf einer Wanderung nahe des beliebten Bang Pae Wasserfalls unterwegs. Auf unebenem, bergigem Gelände verlor sie das Gleichgewicht.
Sie stürzte und zog sich dabei einen komplizierten Armbruch sowie schwere Prellungen am Bein zu. Der Begleiter blieb unverletzt, konnte ihr aber nicht selbst helfen.
Die Lage war ernst: Die Touristin war bewegungsunfähig und das Gelände für Rettungsfahrzeuge völlig unzugänglich.
Vier Kilometer Fußmarsch durch dichten Dschungel
Die alarmierten Rettungskräfte standen vor einer enormen Herausforderung. Sie mussten zu Fuß mehr als vier Kilometer durch dichten Wald vorrücken, um die Verletzte zu erreichen.
Jede Minute zählte. Mit schwerer Ausrüstung im Gepeld kämpften sie sich den steilen, schlüpfrigen Pfad hinauf. Das Ziel: Erste Hilfe so schnell wie möglich zu leisten. Nach der beschwerlichen Ankunft stabilisierten die Retter vor Ort die schweren Verletzungen der Frau. Die eigentliche Bergung konnte beginnen.
Fünf Stunden Kampf gegen das Gelände
Vorsichtig wurde die Touristin auf eine Trage geladen. Der Rückweg wurde zum Nervenkrieg. Eng, steil und rutschig – jeder Schritt musste abgesichert werden.
Die Rettungskräfte arbeiteten auf Hochtouren und stimmten sich permanent ab. Ein Sturz der Träger hätte katastrophale Folgen haben können.
Insgesamt dauerte der Marathon-Einsatz über fünf Stunden. Eine Zerreißprobe für die Retter und die Geduld der verletzten Frau.
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Rettung in letzter Sekunde
Erschöpft, aber erfolgreich erreichte der Trupp endlich eine für Fahrzeuge erreichbare Stelle. Von dort ging es direkt weiter ins Thalang Krankenhaus. Die Ärzte bestätigten, dass die Niederländerin in einem stabilen Zustand sei und versorgt werde. Über die Dauer der Behandlung wurde zunächst nichts bekannt.
Ihr Begleiter blieb während des gesamten Einsatzes an ihrer Seite. Ein Schock, der den Urlaub nachhaltig überschattet.
Behörden warnen alle Thailand-Urlauber
Die lokalen Behörden nutzten den Vorfall für eine eindringliche Warnung. Viele beliebte Naturattraktionen wie Wasserfälle bergen verborgene Gefahren.
Sie raten zu angemessenem Schuhwerk, ausreichend Wasser und der Weitergabe der Wanderroute an Dritte. „Unterschätzen Sie nie das Terrain“, so ein Sprecher.
Dieser Einsatz zeigt: Die Schönheit Thailands kann tückisch sein. Ohne die heldenhaften Rettungskräfte hätte dieser Tag tödlich enden können.
🗣 Wie schnell wird ein Ausflug zum Risiko?
Ein falscher Schritt, ein rutschiger Stein – und aus einem Spaziergang wird ein Kampf um jede Minute.
Wie gut sind Besucher wirklich auf Phukets Natur vorbereitet?
Und unterschätzen wir alle nicht viel zu oft, wie gnadenlos schön – und gefährlich – solche Orte sein können? Was denkst du: Braucht es strengere Regeln oder mehr Eigenverantwortung?



