Spanierin bei E-Auto-Crash schwer verletzt

Spanierin bei E-Auto-Crash schwer verletzt
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CHIANG MAI, THAILAND – Bei einem Unfall mit einem elektrischen Mietwagen sind in Chiang Mai eine Spanierin und eine thailändische Straßenverkäuferin lebensgefährlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen, 28. Januar, am Ufer des alten Stadtgrabens – einem dicht befahrenen Bereich im historischen Zentrum der Stadt.

Unfall am Stadtgraben am frühen Morgen

Nach Angaben der Polizeiinspektion Mueang Chiang Mai ereignete sich der Unfall gegen 7.40 Uhr in der Nähe des Stadtgrabens, als ein Grab-Fahrer mit einem elektrischen MG SUV verunglückte.

Anwohner alarmierten Polizei und Rettungskräfte, die wenig später am Ort eintrafen und die Verletzten versorgten.

Spanisches Paar im Grab-Wagen

In dem Wagen saß ein spanisches Paar, das mit dem Grab-Fahrdienst unterwegs gewesen war. Der Fahrer hatte die beiden laut Zeugen unmittelbar zuvor in der Nähe des Grabens abgesetzt.

Als die Spanierin aussteigen wollte, setzte sich der Wagen nach Aussage mehrerer Zeugen plötzlich nach vorn in Bewegung. Die Frau wurde mitgerissen und auf den Bürgersteig geschleudert.

Sojamilch-Stand zerstört, zwei Schwerverletzte

Auf dem Gehweg stand ein mobiler Sojamilch-Stand, betrieben von einer thailändischen Verkäuferin. Das Fahrzeug prallte in den Stand, der vollständig zerstört wurde. Ein in der Nähe geparktes Motorrad wurde ebenfalls beschädigt.

Die Spanierin und die Straßenverkäuferin wurden laut Polizei in kritischem Zustand in das Maharaj Nakorn Chiang Mai Hospital gebracht. Der Freund der Spanierin sowie der Grab-Fahrer erlitten lediglich leichte Verletzungen.

Der jüngere Bruder der verletzten Verkäuferin schilderte der Lokalzeitung Chiang Mai News, dass er gemeinsam mit seiner Schwester am Stand gearbeitet habe, als das Auto direkt auf sie zufuhr: „Ich konnte noch rechtzeitig zur Seite springen, aber meine Schwester hatte keine Chance auszuweichen.“

Verdacht auf Bedienfehler beim E-Auto

Zeugen berichteten den Ermittlern, dass derselbe Grab-Wagen bereits kurz vor dem schweren Crash in einen weiteren Unfall verwickelt gewesen sei. Das E-Auto sei demnach mit einem Eislieferfahrzeug kollidiert, wobei nur geringer Sachschaden entstanden sei. Der Fahrer des Lieferwagens habe darauf verzichtet, Entschädigung oder rechtliche Schritte zu verlangen.

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Erst nach diesem ersten Zusammenstoß nahm der Grab-Fahrer den spanischen Fahrgast und ihren Partner auf und fuhr in Richtung Stadtgraben weiter, bevor es zu dem zweiten, deutlich schwereren Unfall kam.

Einige Anwohner äußerten den Verdacht, der Fahrer sei mit der Bedienung des Elektrofahrzeugs nicht ausreichend vertraut gewesen und habe möglicherweise das Gaspedal mit dem Bremspedal verwechselt.

Polizei ermittelt zu Ursache und Haftung

Die Polizei führte unmittelbar nach dem Unfall einen Alkoholtest beim Fahrer durch. Das Ergebnis war negativ. Der Mann wurde nach einer Erstversorgung zur weiteren Befragung auf die Wache gebracht.

Die Ermittler kündigten an, alle Beteiligten sowie Zeugen umfassend zu vernehmen. Ziel sei es, Verantwortlichkeiten zu klären und die Grundlage für Entschädigungsforderungen der Verletzten zu schaffen.
Schwerverletzte: Spanische Touristin und thailändische Straßenverkäuferin
Fahrzeug: Elektrischer MG SUV im Dienst des Fahrdienstes Grab
Zwei Unfälle: Erst leichte Kollision mit Eislieferfahrzeug, kurz darauf schwerer Crash am Stadtgraben
Hauptfrage: Möglicher Bedienfehler beim E-Auto und Haftung für Schäden.

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Quelle: The Thaiger

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