CHIANG MAI, THAILAND â Beim Absturz eines MilitĂ€rflugzeugs vom Typ AT-6 in einem Waldgebiet im Distrikt Chom Thong sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen.
Absturz in abgelegener Bergregion
Nach Angaben der örtlichen Sicherheitsbehörden des Distrikts Chom Thong war die Maschine gegen 10.40 Uhr Ortszeit in ein schwer zugĂ€ngliches Waldgebiet gestĂŒrzt. Der Unfallort liegt in Moo 6, nahe dem Weiler Ban Huai Muang (linkes Ufer) in der Gemeinde Mae Soi, weit entfernt von bewohnten Siedlungen.
Vor Ort fanden EinsatzkrÀfte das Wrack eines kleinen militÀrischen Trainings- und leichten Angriffsflugzeugs vom Typ AT-6 in nahezu vollstÀndig zerstörtem Zustand vor. Das Flugzeug stand nach dem Aufprall vollstÀndig in Flammen.
Kennzeichen der Luftwaffe eindeutig sichtbar
An den TrĂŒmmern waren deutlich die weiĂ-rot-blauen Rundel-Kennzeichen der Royal Thai Air Force an den TragflĂ€chen zu erkennen. Die Maschine gehörte nach ersten Informationen zur thailĂ€ndischen Luftwaffe und war vom Fliegerhorst 411 in Chiang Mai gestartet.
RettungskrĂ€fte und Vertreter der lokalen Verwaltung meldeten, dass zwei Personen an der UnglĂŒcksstelle tot aufgefunden wurden. âWir haben zwei Leichen am Wrack lokalisiert, zur IdentitĂ€t können wir derzeit noch nichts sagenâ, hieĂ es in einem ersten internen Lagebericht der EinsatzkrĂ€fte. Die Namen und Funktionen der Verstorbenen waren zunĂ€chst nicht bekannt.
Gebiet weitrÀumig abgesperrt
Die Sicherheitsbehörden von Chom Thong sperrten das betroffene Waldareal gemeinsam mit lokalen Rettungseinheiten groĂrĂ€umig ab. Ziel ist es, den Zugang zu kontrollieren und Beweismittel am Wrack zu sichern.
âą Absicherung der Absturzstelle
âą Zugang nur fĂŒr autorisierte Fachleute
âą Sicherung und Dokumentation aller TrĂŒmmerteile
Die Absturzstelle liegt in einem dĂŒnn besiedelten Gebiet sĂŒdlich der Provinzhauptstadt Chiang Mai, das von Bergen und WĂ€ldern geprĂ€gt ist. Dies erschwerte nach Angaben aus Einsatzkreisen sowohl den schnellen Zugang als auch die BrandbekĂ€mpfung am Rumpf der Maschine.
Untersuchung zu Ursache lÀuft an
Spezialisten der Flugsicherheit der Luftwaffe sowie weitere zustÀndige Behörden bereiten nun eine Unfalluntersuchung vor. Sie sollen Wrackteile, Umgebung und mögliche Flugdatenspuren auswerten.
Untersucht werden nach offiziellen Angaben mehrere mögliche Ursachen:
âą Technische Defekte am Flugzeug
⹠Wetter- und SichtverhÀltnisse zum Zeitpunkt des Flugs
âą Weitere operative oder menschliche Faktoren
âWir sammeln derzeit alle verfĂŒgbaren Daten, um die tatsĂ€chliche Ursache dieses Unfalls zu klĂ€renâ, erklĂ€rten beteiligte Stellen ĂŒbereinstimmend. Ein abschlieĂender Bericht wird erst nach Abschluss der technischen Untersuchungen erwartet.
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Die Luftwaffe und die zivilen Behörden in der Region wollten sich zunĂ€chst nicht weiter zu möglichen HintergrĂŒnden des Flugs Ă€uĂern, solange die IdentitĂ€t der Opfer nicht offiziell bestĂ€tigt und die Angehörigen informiert sind.
Bedeutung fĂŒr MilitĂ€rflugbetrieb im Norden
Der Fliegerhorst 411 in Chiang Mai ist ein wichtiger Standort fĂŒr militĂ€rischen Flugbetrieb im Norden des Landes. Von hier starten regelmĂ€Ăig Trainings- und EinsatzflĂŒge. Der Absturz eines AT-6-Trainingsflugzeugs in unmittelbarer NĂ€he des StĂŒtzpunkts wirft nun Fragen nach Sicherheit, Wartung und Ausbildungsstand im militĂ€rischen Flugbetrieb der Region auf.
Weitere Informationen zu möglichen Konsequenzen fĂŒr kĂŒnftige TrainingsflĂŒge lagen am Donnerstag zunĂ€chst nicht vor.
âïžđ„ MilitĂ€rflugzeug zerbricht im Wald â zwei Menschen tot
Ein Trainingsflug endet in einer Feuerhölle.
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Sollten MilitĂ€rflĂŒge ĂŒber bewohnten Regionen stĂ€rker eingeschrĂ€nkt werden?
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