Chiang Mai: MilitĂ€rflugzeug abgestĂŒrzt – zwei Tote

đŸššâœˆïž Über einem abgelegenen Waldgebiet im Norden Thailands endet ein MilitĂ€rflug in einer Feuerhölle. EinsatzkrĂ€fte stoßen auf ein TrĂŒmmerfeld, die Lage ist sofort klar. Was bisher bekannt ist – und warum jetzt intensiv ermittelt wird


Chiang Mai: MilitĂ€rflugzeug abgestĂŒrzt – zwei Tote
ThaiRath

CHIANG MAI, THAILAND – Beim Absturz eines MilitĂ€rflugzeugs vom Typ AT-6 in einem Waldgebiet im Distrikt Chom Thong sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen.

Absturz in abgelegener Bergregion

Nach Angaben der örtlichen Sicherheitsbehörden des Distrikts Chom Thong war die Maschine gegen 10.40 Uhr Ortszeit in ein schwer zugĂ€ngliches Waldgebiet gestĂŒrzt. Der Unfallort liegt in Moo 6, nahe dem Weiler Ban Huai Muang (linkes Ufer) in der Gemeinde Mae Soi, weit entfernt von bewohnten Siedlungen.

Vor Ort fanden EinsatzkrÀfte das Wrack eines kleinen militÀrischen Trainings- und leichten Angriffsflugzeugs vom Typ AT-6 in nahezu vollstÀndig zerstörtem Zustand vor. Das Flugzeug stand nach dem Aufprall vollstÀndig in Flammen.

Kennzeichen der Luftwaffe eindeutig sichtbar

An den TrĂŒmmern waren deutlich die weiß-rot-blauen Rundel-Kennzeichen der Royal Thai Air Force an den TragflĂ€chen zu erkennen. Die Maschine gehörte nach ersten Informationen zur thailĂ€ndischen Luftwaffe und war vom Fliegerhorst 411 in Chiang Mai gestartet.

RettungskrĂ€fte und Vertreter der lokalen Verwaltung meldeten, dass zwei Personen an der UnglĂŒcksstelle tot aufgefunden wurden. „Wir haben zwei Leichen am Wrack lokalisiert, zur IdentitĂ€t können wir derzeit noch nichts sagen“, hieß es in einem ersten internen Lagebericht der EinsatzkrĂ€fte. Die Namen und Funktionen der Verstorbenen waren zunĂ€chst nicht bekannt.

Gebiet weitrÀumig abgesperrt

Die Sicherheitsbehörden von Chom Thong sperrten das betroffene Waldareal gemeinsam mit lokalen Rettungseinheiten großrĂ€umig ab. Ziel ist es, den Zugang zu kontrollieren und Beweismittel am Wrack zu sichern.
‱ Absicherung der Absturzstelle
‱ Zugang nur fĂŒr autorisierte Fachleute
‱ Sicherung und Dokumentation aller TrĂŒmmerteile

Die Absturzstelle liegt in einem dĂŒnn besiedelten Gebiet sĂŒdlich der Provinzhauptstadt Chiang Mai, das von Bergen und WĂ€ldern geprĂ€gt ist. Dies erschwerte nach Angaben aus Einsatzkreisen sowohl den schnellen Zugang als auch die BrandbekĂ€mpfung am Rumpf der Maschine.

Untersuchung zu Ursache lÀuft an

Spezialisten der Flugsicherheit der Luftwaffe sowie weitere zustÀndige Behörden bereiten nun eine Unfalluntersuchung vor. Sie sollen Wrackteile, Umgebung und mögliche Flugdatenspuren auswerten.

Untersucht werden nach offiziellen Angaben mehrere mögliche Ursachen:
‱ Technische Defekte am Flugzeug
‱ Wetter- und SichtverhĂ€ltnisse zum Zeitpunkt des Flugs
‱ Weitere operative oder menschliche Faktoren

„Wir sammeln derzeit alle verfĂŒgbaren Daten, um die tatsĂ€chliche Ursache dieses Unfalls zu klĂ€ren“, erklĂ€rten beteiligte Stellen ĂŒbereinstimmend. Ein abschließender Bericht wird erst nach Abschluss der technischen Untersuchungen erwartet.

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Die Luftwaffe und die zivilen Behörden in der Region wollten sich zunĂ€chst nicht weiter zu möglichen HintergrĂŒnden des Flugs Ă€ußern, solange die IdentitĂ€t der Opfer nicht offiziell bestĂ€tigt und die Angehörigen informiert sind.

Bedeutung fĂŒr MilitĂ€rflugbetrieb im Norden

Der Fliegerhorst 411 in Chiang Mai ist ein wichtiger Standort fĂŒr militĂ€rischen Flugbetrieb im Norden des Landes. Von hier starten regelmĂ€ĂŸig Trainings- und EinsatzflĂŒge. Der Absturz eines AT-6-Trainingsflugzeugs in unmittelbarer NĂ€he des StĂŒtzpunkts wirft nun Fragen nach Sicherheit, Wartung und Ausbildungsstand im militĂ€rischen Flugbetrieb der Region auf.

Weitere Informationen zu möglichen Konsequenzen fĂŒr kĂŒnftige TrainingsflĂŒge lagen am Donnerstag zunĂ€chst nicht vor.

âœˆïžđŸ”„ MilitĂ€rflugzeug zerbricht im Wald – zwei Menschen tot

Ein Trainingsflug endet in einer Feuerhölle.
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Quelle: ThaiRath