Buriram: Polizei untersucht tödlichen Fahrzeugbrand

Buriram: Polizei untersucht tödlichen Fahrzeugbrand
KhaoSot English

BURIRAM, THAILAND – Ein 58-jähriger Taxifahrer ist in einem Dorf der Provinz Buriram in seinem vollständig ausgebrannten Taxi tot aufgefunden worden, die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar.

Fund in der Nacht auf Betonstraße

Kurz nach Mitternacht entdeckten Anwohner in Ban Tha Ngam, einem Dorf im Bezirk Phutthaisong der nordöstlichen Provinz Buriram, ein lichterloh brennendes Taxi auf einer Betonstraße.

Der Toyota-Taxiwagen stand ungewöhnlich auf dem rechten Fahrbahnrand und war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vollständig ausgebrannt. Im Fahrersitz fanden Ermittler einen männlichen Leichnam, der fast vollständig verbrannt war. Später identifizierte die Polizei den Toten als Kuson Suriwong (58), einen Einwohner des Dorfes.

Ermittler finden keine Spuren eines Angriffs

Forensische Beamte untersuchten das ausgebrannte Fahrzeug vor Ort. Nach Polizeiangaben fanden sie keine Spuren eines Kampfes und keine verdächtigen Gegenstände in der Umgebung des Fundorts.

Der Dorfvorsteher Lamut Sribungngao, der zugleich Schwager des Opfers ist, berichtete, Anwohner hätten ihn gegen 01.00 Uhr alarmiert, als sie das brennende Taxi sahen. „Als wir ankamen, hatte das Feuer bereits den größten Teil des Fahrzeugs und den Körper im Inneren zerstört“, sagte er.

Er erklärte, unklar sei, wie das Feuer ausgelöst wurde, und verwies auf kürzlich erfolgte Reparaturarbeiten am Wagen. „Es ist die Frage, ob die Reparatur wirklich ordnungsgemäß abgeschlossen wurde“, sagte Lamut.

Rückkehr aus Bangkok und Geldsorgen

Die Nichte des Verstorbenen, Sunisa Onthaisong (46), schilderte, ihr Onkel habe als Taxifahrer in Bangkok gearbeitet und sei erst vor drei Tagen in das Heimatdorf zurückgekehrt. Er habe Geld beschaffen wollen, um einen Kredit bei der Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives zu bedienen.

Laut Sunisa war Kusons Auto auf der Fahrt im Bezirk Prathai in der Provinz Nakhon Ratchasima liegengeblieben. Ein Mechaniker habe ihm Reparaturkosten von 20.000 Baht genannt, die er nicht aufbringen konnte. Stattdessen habe er den Mechaniker gebeten, den Wagen lediglich wieder zusammenzubauen und dafür 5.000 Baht Arbeitslohn gezahlt.

Sie berichtete zudem, ihr Onkel habe häufig im Auto übernachtet und an einer chronischen Bein­erkrankung gelitten. Die Familie hege keinen Verdacht gegen Dritte und überlasse die weiteren Ermittlungen vollständig der Polizei.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Obduktion soll Todesursache klären

Pol. Lt. Decha Butwiset, stellvertretender Ermittler der Polizeistation Phutthaisong, erklärte, die sterblichen Überreste seien zur weiteren Untersuchung an das forensische Institut des Police General Hospital geschickt worden.

„Die genaue Todesursache muss durch die Rechtsmedizin geklärt werden“, sagte Decha. Erst nach Abschluss der Analyse könne entschieden werden, welche Schritte in den Ermittlungen folgen. Die Polizei prüft nach eigenen Angaben derzeit alle möglichen Ursachen, darunter auch einen technischen Defekt nach den jüngsten Arbeiten am Fahrzeug.

Zentrale Fragen für die Ermittler

Für die Ermittler stellen sich insbesondere folgende Punkte:
• Ob ein technischer Defekt im Zusammenhang mit der zurückliegenden Reparatur zum Brand führte
• Ob der Fahrer zum Zeitpunkt des Feuers im Fahrzeug geschlafen hat
• Ob gesundheitliche Probleme des Mannes eine Rolle spielten

Bis zum Abschluss der forensischen Untersuchungen bleibt der Tod des 58-Jährigen offiziell ungeklärt.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: KhaoSot English

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert