Steigender Meeresspiegel – Hochwasseralarm!

Steigender Meeresspiegel - Hochwasseralarm!
TNN

SAMUT PRAKAN, THAILAND – In der Küstenprovinz Samut Prakan südlich von Bangkok warnen die Behörden vor einem ungewöhnlich hohen Meeresspiegel, der in den kommenden Tagen Straßen und Uferbereiche überfluten kann. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörden ist vor allem der heutige 1. Februar sowie der 2. Februar mit besonders hohen Wasserständen von rund 4 Metern an der Küste und entlang der Flüsse zu rechnen.

Offizielle Warnung für Samut Prakan

Die nationale Behörde für Katastrophenschutz hat für sechs Provinzen und die Hauptstadt Bangkok eine offizielle Warnung vor erhöhtem Meeresspiegel im Zeitraum vom 31. Januar bis 4. Februar herausgegeben.

Für die Provinz Samut Prakan wird erwartet, dass der Wasserstand an den Uferbereichen am 1. und 2. Februar jeweils in den Morgenstunden zwischen etwa 06:00 Uhr und 10:30 Uhr seinen Höchststand erreicht.

Verkehrsachsen im Küstengebiet betroffen

Die Gemeindeverwaltung Laem Fa Pha im Bezirk Phra Samut Chedi in Samut Prakan teilte mit, dass am 1. Februar die wichtige Verbindungsstraße Suk Sawat in Richtung Fort Phra Chulachomklao zeitweise überflutet sein wird.

Anwohner und Pendler wurden aufgerufen, „sich vor Fahrtantritt gut vorzubereiten oder die Strecke in Zeiten des höchsten Wasserstandes nach Möglichkeit zu meiden“.

Ausweitung der Warnzone auf Großraum Bangkok

Neben Samut Prakan stehen auch Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Sakhon, Nakhon Pathom und Samut Songkhram unter Beobachtung, da in diesen Provinzen mit erhöhten Wasserständen an Flüssen und Küsten gerechnet wird.

Die Behörden betonen, dass besonders Gebiete außerhalb von Hochwasserschutzdeichen und sogenannte Lückenbereiche in den Schutzanlagen entlang der Flüsse Chao Phraya, Tha Chin und Mae Klong gefährdet sind.

Kritische Uferzonen am Morgen

Im Fokus der Warnungen stehen Uferzonen an Märkten und Wohngebieten, darunter auch der bekannte Mae-Klong-Markt in der Provinz Samut Songkhram, wo der Fluss regelmäßig dicht an Gebäude und Verkehrswege heranreicht.

Die Experten verweisen darauf, dass die morgendlichen Flutphasen in den kommenden Tagen besonders aufmerksam beobachtet werden müssen, da dort die höchsten Pegel zu erwarten sind.

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Quelle: TNN

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