BANGKOK – Eine Schießerei auf der berühmten Touristenmeile Khao San Road. Jetzt hat das Strafgericht Haftbefehl gegen zwei Verdächtige erlassen. Die Polizei reagiert mit drastischen Sicherheitsmaßnahmen in ganz Bangkok.
Haftbefehl wegen versuchten Mordes
Der Kommandeur der Metropolitan Police, Polizeileutnant General Siam Boonsom, bestätigte die dramatische Lage. Das Gericht hat die Festnahme von zwei Männern angeordnet. Sie werden beschuldigt, am Tatort eine Schusswaffe gezogen und auf Rivalen gefeuert zu haben. Die Anklage lautet auf versuchten Mord.
„Aufgrund der Schwere der Tat und des Ortes in einem der bekanntesten Touristenviertel Bangkoks haben wir die sofortige Festnahme angeordnet“, so der Polizeichef.
So eskalierte der Streit unter Jugendlichen
Den Ermittlungen zufolge handelte es sich um eine persönliche Fehde zwischen zwei Jugendgruppen. Die Kontrahenten hatten bereits Vorgeschichten. Sie verabredeten sich in der Nähe der Khao San Road zu einem „klärenden Gespräch“. Doch die Verhandlungen platzen.
Plötzlich zog ein Beteiligter eine Waffe und eröffnete das Feuer. Die Schüsse fielen nicht in einer Bar, sondern nahe einem Hotel, wo es keine Waffenkontrollen gab.
Polizei startet Großoffensive gegen Waffen
Als direkte Konsequenz ordnete Polizeichef Siam eine massive Ausweitung der Sicherheitsmaßnahmen an. Nicht nur die örtliche Chana Songkhram Polizeistation ist zuständig.
In allen touristischen Hotspots Bangkoks werden nun verstärkte Streifen, Kontrollpunkte und Waffendurchsuchungen durchgeführt. Das Ziel ist klar: Abschreckung und die Verhinderung, dass Schusswaffen in die Touristenzonen gelangen.
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Die Verdächtigen sind noch auf der Flucht
Trotz der Haftbefehle haben sich die beiden Gesuchten noch nicht der Polizei gestellt. Die Fahnder der Chana Songkhram Wache sind in höchster Alarmbereitschaft. „Wir tun alles, um sie so schnell wie möglich zu lokalisieren und festzunehmen“, heißt es aus Kreisen der Ermittler.
Die Polizei setzt auf Zeugenaussagen und Auswertung von Überwachungsmaterial, um die Flüchtigen zu stellen.
Ein Problem, das ganz Thailand betrifft
Die Behörden machen keinen Hehl daraus: Solche gewalttätigen Auseinandersetzungen sind kein Einzelfall. In anderen Touristenzentren wie Pattaya kam es zu ähnlichen Vorfällen.
Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit für strengere Präventivmaßnahmen und eine bessere Koordination der Sicherheitskräfte. Orte, die von thailändischen und ausländischen Besuchern gleichermaßen frequentiert werden, müssen besonders geschützt werden.
Das bedeutet das für Touristen und Einheimische
Für Besucher Bangkoks ändert sich das Stadtbild spürbar. Erhöhte Polizeipräsenz und Kontrollen werden in den nächsten Wochen Alltag sein. Die Polizei arbeitet eng mit Betreibern von Unterhaltungsbetrieben zusammen, um Besucher zu screenen. Die Sicherheit hat oberste Priorität.
Die Botschaft der Behörden ist eindeutig: Gewalt und Waffen werden in den Touristenvierteln Bangkoks keinen Platz haben.
🚨 Mehr Waffen-Kontrollen – notwendiger Schutz oder Zeichen wachsender Gewalt?
Nach einer Schießerei reagieren die Behörden mit strengeren Kontrollen und mehr Polizeipräsenz in Ausgeh- und Touristenzonen. Ziel ist es, ähnliche Taten künftig zu verhindern.
Reicht mehr Sicherheitspersonal aus – oder braucht es grundsätzlich härtere Waffengesetze?
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