BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Umweltbehörde warnt vor deutlich steigenden Konzentrationen des gesundheitsschädlichen Feinstaubs PM2,5 in Bangkok, dem Umland und Teilen des Ostens am 12. Februar 2026. Besonders betroffen sind nach Einschätzung der Behörden die Provinzen Sa Kaeo, Prachin Buri und Chachoengsao, für die ein spezieller Hinweis herausgegeben wurde.
Warnung der Umweltbehörde
Das Pollution Control Department ließ über sein Air Pollution Solution Communication Centre mitteilen, dass die PM2,5-Belastung in Bangkok, den angrenzenden Provinzen und der Ostregion in diesen Tagen deutlich ansteigen dürfte.
Die Behörde hob hervor, dass Sa Kaeo, Prachin Buri und Chachoengsao als besondere Sorgengebiete eingestuft wurden, in denen die Belastung voraussichtlich am stärksten ausfallen wird.
Meteorologische Ursachen und Brandherde
Als Hauptursache nannten die Fachleute den Einfluss östlicher Winde, die verschmutzte Luft aus Nachbarländern in Richtung der betroffenen Regionen treiben und diese damit in die Lee-Position bringen.
Zugleich verwies das Department auf die Erfassung von bis zu 4.462 Hotspots in Kambodscha, dem höchsten Wert seit Beginn der aktuellen Saison, der mit einem klaren Aufwärtstrend einhergeht und die Wahrscheinlichkeit steigender Feinstaubwerte zusätzlich erhöht.
Maßnahmen gegen Emissionsquellen
Das Pollution Control Department forderte zuständige Stellen, insbesondere in der Ostregion, eindringlich auf, Emissionsquellen strikt zu überwachen und zu kontrollieren.
Im Fokus stehen dabei vor allem offene Feuer und Brandrodungen, deren Eindämmung nach Einschätzung der Behörde entscheidend ist, um gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung zu verringern.
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Empfehlungen für die Bevölkerung
Gleichzeitig rief das Zentrum die Einwohner dazu auf, verstärkt auf ihre Gesundheit zu achten, Aufenthalte im Freien möglichst zu reduzieren und bei Bedarf eine Maske oder andere Atemschutzmittel zu tragen.
Die Menschen wurden zudem aufgefordert, die Hinweise des Gesundheitsministeriums aufmerksam zu verfolgen und sich an dessen Empfehlungen zu orientieren, um Risiken durch die Feinstaubbelastung zu begrenzen.
Digitale Infos zur Luftqualität
Für eine laufende Einschätzung der Lage verwies die Behörde auf Echtzeitdaten zur Luftqualität, die über die Webseite Air4Thai.pcd.go.th abrufbar sind.
Zusätzlich stehen die aktuellen Werte und Warnhinweise über die Air4Thai-App für Mobiltelefone zur Verfügung, damit sich Anwohner laufend über die Entwicklung der PM2,5-Belastung informieren können.
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