PHUKET, THAILAND – Die thailändische Umweltbehörde (Pollution Control Department, PCD) hat bestätigt, dass die Wasserqualität an wichtigen Touristenstränden auf Phuket weiterhin den Sicherheitsstandards entspricht. Demnach sei das Meerwasser derzeit für Freizeitnutzung geeignet, trotz des Untergangs eines Frachtschiffs südwestlich der Insel am vergangenen Wochenende.
Überwachung nach Frachter-Untergang
Der Generaldirektor des Pollution Control Department, Surin Worakitthamrong, erklärte, das regionale Environmental and Pollution Control Office 15 in Phuket sei beauftragt worden, die Meerwasserqualität nach dem Untergang des unter panamaischer Flagge fahrenden Frachters vor Rawai engmaschig zu überwachen.
Laut einem offiziellen Bericht zielten die Maßnahmen darauf ab, mögliche Auswirkungen des Schiffsunglücks auf Strände und Küstengewässer frühzeitig zu erkennen.
Messergebnisse an fünf beliebten Stränden
Bei einer zweiten Testrunde am 10. Februar wurden Proben an fünf stark frequentierten Stränden genommen, nämlich Rawai, Nai Harn, Kata Noi, Kata Yai und Karon, ohne dass an den Messpunkten Ölteppiche auf der Wasseroberfläche oder an der Uferlinie festgestellt wurden.
Die Behörde teilte mit, dass alle untersuchten Standorte die Anforderungen der nationalen Kategorie-4-Norm für Küstenmeerwasser erfüllten, was bedeutet, dass das Wasser als geeignet für Freizeitaktivitäten eingestuft wird.
Wasserqualität innerhalb der Grenzwerte
Nach Angaben des PCD lagen entscheidende Wasserqualitätsparameter wie pH-Wert, gelöster Sauerstoff und gelöste Feststoffe an allen Messstellen innerhalb der landesweit geltenden Küstenstandards.
An Rawai Beach ergaben Proben an zwei Punkten im nördlichen und im zentralen Abschnitt normale Meerwasserbedingungen ohne sichtbare Verunreinigungen, und an Nai Harn Beach wurden vergleichbare Ergebnisse festgestellt.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Keine Ölspuren an Kata und Karon
An den Stränden Kata Noi und Kata Yai registrierten die Überwachungsteams weder an der Oberfläche noch entlang der Küstenlinie Hinweise auf Öl, während die gemessenen Wasserwerte innerhalb der zulässigen Grenzen blieben.
Auch an Karon Beach wurden sowohl der südliche als auch der nördliche Strandabschnitt untersucht, ohne dass Ölteppiche nachgewiesen wurden, und die Meerwasserqualität erfüllte nach Behördenangaben die Anforderungen für Freizeitnutzung.
Modellrechnungen zur Ausbreitung möglichen Öls
Zusätzlich zu den Feldmessungen nutzte das PCD das mathematische Modell Oil Map, um zu berechnen, wie sich ein möglicher Ölfilm aus dem gesunkenen Schiff ausbreiten würde.
Das Modell ergab, dass eine etwaige Verschmutzung von der Unglücksstelle aus nach Südwesten ins offene Meer abdriften und nicht auf die thailändische Küste zubewegen würde.
Weitere Kontrollen entlang der Küste angekündigt
Die Behörde betonte, sie werde die Meerwasserbedingungen entlang der Küste Phukets vorsorglich weiter beobachten, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Gleichzeitig bestätigte das Pollution Control Department, dass es derzeit weder Auswirkungen auf die Sicherheit der Strände noch auf die Qualität des Meerwassers für Einheimische und Urlauber gebe.
🌊 Entwarnung am Traumstrand – vertraust du solchen Tests?
Nach dem Schiffsunglück blickten viele besorgt auf die Küste. Jetzt melden Behörden sauberes Wasser und sichere Badebedingungen. Doch Umweltvorfälle können sich schnell entwickeln.
Reicht Monitoring aus – oder sollte Thailand bei maritimen Risiken noch strenger vorsorgen?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: