Sex neben Geisterhaus: Hotelangestellter angegriffen

💦 Mit Wasser vertrieben – dann eskaliert: Der Angestellte spritzte das Paar an, um die öffentliche Handlung zu stoppen. Doch statt zu verschwinden, soll der Mann auf ihn losgegangen sein und ihn körperlich angegriffen haben.

Sex neben Geisterhaus: Hotelangestellter angegriffen
Facebook/ แจ็ค โพธิ์แดง
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PATTAYA, THAILAND – Ein ausländischer Mann soll einen Hotelangestellten angegriffen haben, nachdem dieser ihn und seine Begleiterin beim Geschlechtsverkehr neben einem Geisterhäuschen vor dem Hotel mit Wasser vertrieben hatte. Der Vorfall in der Nacht zum 10. Februar hat in Pattaya eine Debatte über Respekt gegenüber religiösen Symbolen und Verhalten im öffentlichen Raum ausgelöst.

Streit vor Geisterhäuschen eskaliert

Der 41-jährige kambodschanische Mitarbeiter Piatra des Dream Hotel Pattaya berichtete, er habe das Paar in der Nacht des 9. Februar neben einem Geisterhäuschen vor dem Hotel beim Geschlechtsverkehr bemerkt.

Der Mann schilderte gegenüber Channel 8, er habe zu diesem Zeitpunkt Pflanzen vor dem an der Pattaya Sai Song Road im Bezirk Bang Lamung gelegenen Hotel gewässert.

Situation an religiösem Ort sorgt für Kritik

Nach Angaben von Piatra habe das ausländische Paar eine Matte vor dem kleinen Schrein ausgebreitet und Kerzen angezündet, um eine private Atmosphäre zu schaffen.

Die beiden sollen sich dabei in einem engen Bereich zwischen einem Blumentopf und dem Geisterhäuschen aufgehalten haben, einem Ort, der im Alltag als spirituell bedeutsam und schützenswert gilt.

Wortgefecht und körperliche Auseinandersetzung

Der Hotelangestellte gab an, er habe das Paar aufgefordert, den Ort zu verlassen, und es mit einem Wasserschlauch bespritzt, um die öffentliche Handlung zu beenden. Daraufhin sei es zu einem verbalen Streit gekommen.

Der ausländische Mann habe sich laut Piatra anschließend angezogen, sei auf ihn zugegangen und habe ihn körperlich angegriffen. Danach habe der Mann den Ort verlassen. Zu möglichen Verletzungen wurden keine näheren Angaben gemacht.

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Videoaufnahme und Veröffentlichung im Internet

Piatra räumte ein, die Szene gefilmt und das Video später online gestellt zu haben. Nach eigenen Angaben wollte er damit auf unangemessenes Verhalten in sensiblen öffentlichen Bereichen aufmerksam machen.

Er äußerte zudem die Vermutung, dass das Paar möglicherweise Aufnahmen mit sexuellem Inhalt habe erstellen wollen. Dabei betonte er, dass es sich lediglich um seine persönliche Einschätzung handle und hierfür keine offiziellen Belege vorlägen.

Problemzone am Hotel und Reaktion des Managements

Der Mitarbeiter erklärte, der Bereich rund um das Geisterhäuschen sei bereits zuvor negativ aufgefallen. Er habe dort unter anderem benutzte Kondome gefunden und beobachtet, dass Menschen die abgelegene Ecke wiederholt zweckentfremdet hätten.

Nach dem Vorfall plane das Hotelmanagement nach seinen Angaben, zusätzliche Beleuchtung zu installieren. Ziel sei es, den Bereich besser einsehbar zu machen und künftig vergleichbare Situationen zu vermeiden.

Weitere Vorfälle mit Touristen in Phuket und Jomtien

In einem ähnlichen Fall in der vergangenen Woche wurde ein französisches Paar ausgewiesen und auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem ein Video sie beim Geschlechtsverkehr auf einem Tuk Tuk in Phuket gezeigt hatte.

Bereits im Vormonat waren zudem zwei Touristen aus Russland zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie beim Geschlechtsverkehr auf Campingstühlen am Strand von Jomtien angetroffen wurden. Die Behörden verwiesen dabei auf geltende Vorschriften zum öffentlichen Anstand.

Diskussion über Verhalten im öffentlichen Raum

Der aktuelle Vorfall hat erneut Diskussionen über angemessenes Verhalten von Besuchern in touristischen Regionen ausgelöst. Insbesondere die Nutzung religiös geprägter Orte für private oder intime Handlungen wird von vielen Menschen als respektlos empfunden.

Lokale Stimmen fordern verstärkte Präventionsmaßnahmen, etwa durch bessere Beleuchtung, deutlichere Hinweise auf Verhaltensregeln und gegebenenfalls konsequentere Durchsetzung bestehender Vorschriften. Behörden betonen zugleich, dass Konflikte möglichst deeskalierend gelöst werden sollten und körperliche Auseinandersetzungen in jedem Fall zu vermeiden sind.

Der Fall wird nach Angaben der Beteiligten weiterhin diskutiert. Ob es zu weiteren rechtlichen Schritten kommt, war zunächst nicht bekannt.

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Quelle: The Thaiger

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