PHUKET, THAILAND – In Patong haben Einsatzkräfte der Tourist Police bei einer Razzia auf der bekannten Bangla Road neun ausländische Frauen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Prostitutionsgesetz kontrolliert und festgesetzt. Die Aktion war Teil einer landesweiten Kampagne der Sicherheitsbehörden gegen zehn Kategorien schwerer Kriminalität mit Schwerpunkt auf Sitten- und Prostitutionsdelikten, die vom 9. bis 15. Februar angesetzt ist.
Razzia in der Nacht auf der Bangla Road
Die Phuket Tourist Police führte am 13. Februar 2026 um 3.00 Uhr morgens eine koordinierte Razzia auf der Bangla Road in Patong durch. Die Operation richtete sich gegen ausländische Frauen, die des Verdachts der Prostitution beschuldigt werden.
Bei der Kontrolle in dem beliebten Nachtleben-Viertel wurden neun ausländische Frauen festgenommen. Die Beamten gaben an, dass die Frauen sich in einer Weise verhalten hätten, die möglicherweise Verstöße gegen thailändisches Recht darstellt.
Teil einer landesweiten Sicherheitskampagne
Die Razzia in Patong ist Teil einer landesweiten Kampagne, die vom 9. bis 15. Februar durchgeführt wird. Die Kampagne richtet sich gegen zehn Kategorien schwerer Kriminalität.
Der Schwerpunkt der aktuellen Woche liegt auf Sitten- und Prostitutionsdelikten. Die Behörden führen in diesem Zeitraum verstärkt Kontrollen in bekannten Ausgehvierteln durch.
Beschwerden von Touristen und Anwohnern
Nach Angaben der Behörden ging der Polizeiaktion eine Reihe von Beschwerden voraus. Sowohl Touristen als auch lokale Anwohner hatten sich über ausländische Frauen beschwert, die in der Bangla Road tätig waren.
Die Beschwerden bezogen sich darauf, dass die Frauen offen Kunden in dem beliebten Nachtleben-Bezirk ansprachen. Die Tourist Police reagierte auf diese Hinweise mit der nächtlichen Kontrollaktion.
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Verdacht auf Verstöße gegen Prostitutionsgesetz
Während der Inspektion stellten die Beamten fest, dass sich die neun Frauen in einer Weise verhielten, die möglicherweise Verstöße gegen das thailändische Gesetz zur Prävention und Bekämpfung der Prostitution darstellt. Das entsprechende Gesetz stammt aus dem Jahr 1996.
Die festgenommenen Frauen wurden zunächst in Gewahrsam genommen. Die endgültige rechtliche Bewertung ihres Verhaltens steht noch aus und wird im weiteren Verfahren geklärt.
Zwei Frauen mit abgelaufenem Visum
Bei zwei der neun festgenommenen Frauen stellte sich heraus, dass sie zusätzlich zu den Prostitutionsvorwürfen auch gegen Einreisebestimmungen verstoßen hatten. Die beiden Frauen hatten ihr Visum überzogen und hielten sich damit illegal im Land auf.
Die Visumsverstöße werden neben den Prostitutionsvorwürfen separat geprüft. Die Immigrationsbehörde wird sich mit dem aufenthaltsrechtlichen Status der beiden Frauen befassen.
Übergabe an die Polizeiwache Patong
Alle neun festgenommenen Frauen wurden zur Polizeiwache Patong gebracht. Dort sollen die weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet werden.
Die Immigrationsbehörde wird den Aufenthaltsstatus der beiden Frauen mit abgelaufenem Visum prüfen, sobald die Verfahren im Zusammenhang mit den Prostitutionsvorwürfen bearbeitet wurden. Die Tourist Police informierte die zuständigen Stellen über die Vorfälle.
Prevention and Suppression of Prostitution Act
Die rechtliche Grundlage für die Festnahmen bildet das thailändische Gesetz zur Prävention und Bekämpfung der Prostitution aus dem Jahr 1996. Dieses Gesetz regelt den Umgang mit Prostitution in Thailand.
Die Beamten prüfen, ob das Verhalten der festgenommenen Frauen die Tatbestandsmerkmale dieses Gesetzes erfüllt. Die endgültige rechtliche Bewertung erfolgt durch die zuständigen Justizbehörden.
Polizeieinsätze in der Bangla Road – Ihre Meinung
Die Razzia auf der Bangla Road wirft Fragen über die Balance zwischen Ordnung und Nachtleben in Patong auf. Während einige die Maßnahmen der Tourist Police als notwendig ansehen, diskutieren andere über mögliche Auswirkungen auf den Tourismus. Wie bewerten Sie solche Polizeieinsätze in beliebten Ausgehvierteln? Welche Erfahrungen haben Sie in Patong gemacht? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.



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