PATTAYA, THAILAND – In den frühen Morgenstunden des 14. Februar 2026 haben Touristenpolizei und Einwanderungsbehörde bei einer gemeinsamen Razzia entlang des Pattaya Beach 20 Personen festgenommen, die im Verdacht standen, in illegale Prostitution verwickelt zu sein. Die Aktion zielte darauf ab, gegen unerlaubte Sexdienste vorzugehen und das angeschlagene touristische Image des beliebten Badeorts zu verbessern.
Einsatz am Strand von Pattaya
Angeführt wurde der Einsatz von Pol. Lt. Col. Prabda Suksunthee, Leiter der Tourist Police Sub-Division 4, Region 2, Battalion 2, sowie Pol. Lt. Col. Kittiphat Hongchuwej, Einwanderungsinspektor der Provinz Chonburi.
Beamte der Touristenpolizei Pattaya und des Einwanderungsbüros Chonburi durchkämmten gegen etwa 1.36 Uhr die Strandpromenade und angrenzende Bereiche.
Festnahmen und Herkunft der Verdächtigen
Im Verlauf der Aktion wurden 20 Verdächtige festgesetzt, die nach Polizeiangaben als besonders gefährdet galten, in Prostitutionstätigkeiten verwickelt zu sein.
Bei der Mehrheit handelte es sich um ausländische Frauen, vor allem aus afrikanischen Staaten wie Uganda, wie Ermittler vor Ort mitteilten.
Beschwerden von Touristen und verdeckte Observation
Auslöser der Razzia waren wiederholte Beschwerden ausländischer Urlauber, die sich „schockiert“ darüber gezeigt hätten, von leicht bekleideten Frauen, thailändischen wie ausländischen, aggressiv angesprochen und zu Sexdiensten gedrängt worden zu sein.
Nach Darstellung der Polizei sah man darin eine ernste Beeinträchtigung des Rufs Pattayas als führende Destination für internationalen Tourismus.
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Vorgehen der Beamten und Beweismittel
Ein Teil der Einsatzkräfte war als Touristen getarnt und beobachtete Frauen, die auf dem Gehweg entlang des Strandes standen und gezielt das Gespräch mit ausländischen Besuchern suchten.
Dabei seien laut Polizei Preisverhandlungen über sexuelle Dienstleistungen geführt und in einigen Fällen Kondome und Gleitgel gefunden und als Beweismittel sichergestellt worden.
Weitere Ermittlungen und Null-Toleranz-Linie
Alle festgenommenen Personen wiesen zunächst sämtliche Vorwürfe zurück, woraufhin die Behörden Personalpapiere prüften, Personalien erfassten und Aussagen für weitere Ermittlungen sicherten.
Werden strafbare Handlungen nachgewiesen, sollen die Betroffenen nach Auskunft der Polizei umgehend nach den einschlägigen Gesetzen belangt werden, während bei unzureichender Beweislage Fotos und Daten für künftige Überwachungsmaßnahmen gespeichert wurden.
Imagekampagne, Gesetzeslage und politische Debatte
Vertreter der Behörden betonten eine Null-Toleranz-Politik und kündigten an, dass künftige Feststellungen mit belastbaren Beweisen ohne Ausnahme zu konsequenter Strafverfolgung führen sollen, im Einklang mit Vorgaben der Royal Thai Police, der Touristenpolizei und der Einwanderungsbehörden.
Gleichzeitig verweisen Beobachter darauf, dass nahezu alle großen politischen Parteien zuletzt zumindest eine Entkriminalisierung der Prostitution und eine Reform des noch geltenden, restriktiven Gesetzes von 1996 befürwortet haben, dieses aber weiterhin uneingeschränkt durchgesetzt wird und ausländischen Frauen selbst im Falle einer Lockerung wohl keine Arbeitsgenehmigungen im legalen Erotiksektor in Aussicht stünden.
Rolle der Öffentlichkeit und Bedeutung für den Badeort
Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Aktivitäten oder Hinweise unmittelbar an örtliche Dienststellen zu melden, um rasch eingreifen zu können.
Die Maßnahme ist Teil einer laufenden Strategie, auf öffentliche Beschwerden zu reagieren und Ordnung in einem der wichtigsten Strandziele des Landes zu sichern.



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