TRANG, THAILAND – Ein vollbesetzter Doppeldecker-Fernbus auf der Strecke Phuket–Betong ist in den frühen Morgenstunden in der Provinz Trang von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Unfall wurden 30 Personen verletzt, der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Unfall in den frühen Morgenstunden
Der klimatisierte Fernbus der ersten Klasse kam gegen etwa 02:00 Uhr Ortszeit auf der Phetkasem Road im Bezirk Huai Yot von der Fahrbahn ab und kippte in einen Straßengraben gegenüber der Samakkhi Sueksa School.
Polizei und Rettungskräfte aus mehreren Bezirken rückten nach ersten Notrufen sofort aus, nachdem gemeldet worden war, dass ein Passagierbus die Kontrolle verloren und sich am Straßenrand überschlagen habe.
Lage am Unfallort
Als die Einsatzkräfte eintrafen, lag der Doppeldecker auf der rechten Seite in einem Straßengraben, die Front des Fahrzeugs war stark beschädigt.
Um eingeschlossene Fahrgäste zu befreien, öffneten Helfer die Heckscheibe und brachten die Menschen aus dem umgestürzten Bus in Sicherheit. Die Rettungsarbeiten dauerten etwa zwei Stunden, bis alle Insassen geborgen waren.
Verletzte und medizinische Versorgung
Nach Angaben der Behörden befanden sich 52 Personen an Bord, darunter 49 Fahrgäste, ein Fahrer und zwei Busbegleiter.
Insgesamt 30 Menschen wurden verletzt, darunter mehr als zehn schwer. Sie wurden in das Huai Yot Hospital und das Wang Wiset Hospital eingeliefert und dort medizinisch versorgt.
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Zustand des Fahrers
Der 52-jährige Fahrer Sirichai Tang-sengki erlitt die schwersten Verletzungen bei dem Unfall. Er zog sich eine schwere Beinverletzung sowie eine Kopfverletzung zu und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Ärzte kümmerten sich vor Ort um die Stabilisierung des Fahrers, bevor er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert wurde. Sein Zustand wurde als ernst, aber stabil eingestuft.
Abfahrtszeit und geplanter Zielort
Der Fernbus war den Angaben zufolge am 14. Februar um 22:00 Uhr in Phuket gestartet und sollte am 15. Februar gegen 11:30 Uhr die Stadt Betong im Süden erreichen.
Die Strecke verbindet ein wichtiges Touristenziel mit einem abgelegeneren Bezirk in der Provinz Yala. Die Fahrzeit beträgt nach Fahrplan mehr als zwölf Stunden, während derer mehrere Pausen eingeplant sind.
Rekonstruktion des Unfallhergangs
Ersten Ermittlungen zufolge verlor der Bus die Kontrolle und rutschte rund 80 Meter am Straßenrand entlang, bevor er gegen einen geparkten Lastwagen prallte und anschließend umkippte.
Die genauen Umstände, die zum Kontrollverlust führten, sind noch Gegenstand der polizeilichen Untersuchung. Technische Experten sollen das Fahrzeug auf mögliche Mängel überprüfen.
Widersprüchliche Angaben zur Unfallursache
Der Fahrer erklärte den Rettern, ein Motorrad sei dicht vor den Bus gefahren, weshalb er habe ausweichen müssen, bevor das Fahrzeug ins Schleudern geriet.
Ein in der Nähe befindlicher Streifenpolizist widersprach jedoch und erklärte, er habe kein Motorrad gesehen. Die Polizei prüft nun beide Versionen und wertet Spuren am Unfallort aus.
Aussagen der Passagiere
Einige Fahrgäste gaben zu Protokoll, der Fahrer sei vor dem Unfall nicht zu schnell gefahren. Sie berichteten von einem plötzlichen Kontrollverlust ohne vorherige Anzeichen von riskantem Fahrverhalten.
Andere Passagiere konnten keine genauen Angaben zum Unfallhergang machen, da viele von ihnen zum Zeitpunkt des Unfalls geschlafen hatten. Die Polizei führt derzeit Befragungen mit allen Beteiligten durch.
Weiterreise und laufende Ermittlungen
Das Busunternehmen schickte umgehend ein Ersatzfahrzeug, um die unverletzten und leichter verletzten Passagiere weiter in Richtung Betong zu bringen.
Die Polizei kündigte an, Fahrer, Personal und Fahrgäste erneut zu vernehmen, sobald sich der Zustand des Fahrers stabilisiert habe, um die genaue Unfallursache zu klären. Auch die Fahrtauglichkeit des Fahrers und mögliche technische Mängel am Fahrzeug werden untersucht.
Sicherheit im Fernverkehr
Der Unfall wirft Fragen zur Sicherheit im thailändischen Fernbusverkehr auf. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu schweren Unfällen mit Überlandbussen, die oft auf Übermüdung der Fahrer oder technische Mängel zurückgeführt wurden.
Was hältst du von der Verkehrssicherheit in Thailand? Sind strengere Kontrollen für Busunternehmen und Fahrer notwendig, oder gibt es andere Maßnahmen, die Unfälle verhindern könnten? Teile deine Meinung in den Kommentaren.



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