HUA HIN, THAILAND – Wenn am Montagnachmittag die Trommeln dröhnen, erwacht das Seebad zum Leben. Mit goldenen Drachen und einer riesigen Pfanne voller Glücksnudeln feiert die Stadt den Einzug in das Jahr des Pferdes.
Hua Hin rüstet sich für das Fest
Die Stadtverwaltung schließt die letzten Lücken im Programm. Am Montag um 16:00 Uhr verwandeln Beamte und Künstler die Straßen in eine Bühne für chinesische Bräuche. Das Ziel bleibt klar: Die Stadt will Traditionen bewahren und sie gleichzeitig den Gästen aus aller Welt zeigen.
Das Pferd bringt neuen Schwung
In diesem Jahr regiert das Pferd den Tierkreis. Das Tier steht für Energie und Fortschritt. Wer auf positive Veränderungen hofft, findet in den kommenden Festtagen den richtigen Startpunkt. Denn die Organisatoren setzen ganz auf die Dynamik dieses kraftvollen Symbols.
Der Gott des Reichtums zieht durch die Straßen
Der Umzug bildet das Herzstück des Montags. Ab 16:00 Uhr begleiten Chai Sing Yeh, der Gott des Reichtums, und weitere Gottheiten die Parade. Goldene Drachen und silberne Löwen-Tänzer wirbeln über die Phetkasem Road, während die Trommeln den Takt für das kommende Jahr vorgeben.
Anwohner bitten um das große Los
Die Route führt vom Rathaus bis zum Phon Kingphet Park. Entlang der Strecke stellen Geschäftsleute und Familien Opfertische auf. Sie laden die Götter ein, an ihren Türen haltzuhalten. So hoffen die Menschen auf Wohlstand und Glück, das sie durch die nächsten zwölf Monate tragen soll.
Die Bühne gehört dem Nachwuchs
Abends verlagert sich das Geschehen zum Einkaufszentrum Bluport. Dort kürt eine Jury die charmantesten Kinder beim „Little A-Tee und Ah-Muay“-Wettbewerb. Schüler der städtischen Schulen zeigen zudem ihr Können in traditionellen Aufführungen und beweisen, dass die alte Kultur in den Köpfen der Jungen weiterlebt.
Ein Riesen-Wok füttert die Massen
Der kulinarische Höhepunkt wartet zum Abschluss. Köche rühren in einer gigantischen Pfanne Glücksnudeln an, die sie kostenlos an Besucher verteilen. Diese Mahlzeit gilt als Omen für ein langes Leben. Wenn die letzten Drachen tanzen, endet das Fest mit vollen Bäuchen und guter Laune.
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