KOH SAMUI, THAILAND – Ein heftiger Brand hat im beliebten Touristengebiet Fisherman’s Village mehrere Geschäfte zerstört und einen Restaurantoberstock schwer beschädigt, ohne dass Menschen verletzt wurden.
Flammen im Touristenzentrum
Das Feuer brach nach Angaben der Behörden am 16. Februar in der Fußgängerzone von Fisherman’s Village im Stadtteil Bo Phut in der Provinz Surat Thani aus und verwandelte einen der meistbesuchten Touristenstreifen der Insel in kürzester Zeit in ein Trümmerfeld.
Dichter schwarzer Rauch stand über dem Meer, während Touristen und Einheimische aus den engen Gassen flohen und drei Geschäfte vollständig zerstört sowie der obere Stock eines Restaurants schwer beschädigt wurden.
Ursprung im Modegeschäft
Der Brand entstand auf der zweiten Etage des Damenbekleidungsgeschäfts Saona Collection, wo große Mengen an Stoff lagerten und sich die Flammen deshalb rasch ausbreiteten.
Innerhalb weniger Minuten griff das Feuer seitlich auf den benachbarten Schneidereibetrieb Gino’s Tailor, das angrenzende Geschäft Samui Armani sowie die obere Etage des Luna-Restaurants über.
Panik in den engen Gassen
Während Händler ihre Stände für den abendlichen Markt aufbauten, füllte sich die Luft mit Rauch, Touristen rannten orientierungslos durch die schmalen Gassen und zahlreiche Marktstände wurden überstürzt zurückgelassen.
In den betroffenen Läden blieben Schaufensterpuppen und umfangreiche Textilbestände zurück, die von den Flammen vollständig erfasst wurden.
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Großeinsatz mehrerer Behörden
Die Polizeistation Bo Phut erhielt den Notruf und alarmierte umgehend Einsatzkräfte, woraufhin die Katastrophenschutzämter der Kommune Koh Samui und der Provinz, Feuerwehrteams vom Flughafen Samui sowie Rettungskräfte der Wat Plai Laem Foundation zum Brandort ausrückten.
Mehrere Löschfahrzeuge und private Wassertanker wurden in die dicht bebaute Zone gebracht, während die Provinz-Elektrizitätsbehörde den Strom abkoppelte, um den sicheren Einsatz von Löschwasser zu ermöglichen.
Schwierige Bedingungen für die Feuerwehr
Die engen Gassen und dicht gedrängten Gebäude des Viertels erschwerten den Zugang für größere Löschfahrzeuge, zusätzlich lagen Marktausrüstung und Stände im Weg und über den Straßen hingen dichte Bündel von Strom- und Kommunikationsleitungen.
Erst nachdem der Strom abgeschaltet worden war, konnten die Feuerwehrleute ihre Schläuche voll einsetzen, doch die starke Rauchentwicklung behinderte die Sicht und verlangsamte das Vordringen in den Brandherd.
Zerstörte Läden, aber keine Verletzten
Nach etwa einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle, doch die Schneidereien und Modegeschäfte waren fast vollständig ausgebrannt, ihre Innenausstattung und Waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt und die obere Etage des Restaurants stark von Feuer und Rauch beschädigt.
Wichtig ist, dass laut Behörden keine Verletzten oder Todesopfer zu beklagen waren, da Touristen und Angestellte rechtzeitig evakuiert wurden und Rettungsteams die Gebäude durchsuchten, bevor der Bereich weiträumig abgesperrt wurde.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei sperrte das Areal nach dem Löscheinsatz für die Öffentlichkeit und ließ nur Ermittler und Forensiker zu, um Spuren zu sichern und die Trümmer systematisch zu untersuchen.
Erste Hinweise deuten auf einen möglichen Kurzschluss als Auslöser hin, doch die Behörden betonen, dass erst ein forensisches Gutachten die genaue Ursache klären wird und der Bereich bis dahin geschlossen bleibt.
Wirtschaftliche Folgen für das Viertel
Fisherman’s Village gilt als eines der meistfrequentierten Touristenzentren der Insel, und während des Feuers kam der Geschäftsbetrieb entlang der gesamten Straße abrupt zum Erliegen, zahlreiche umliegende Betriebe schlossen vorübergehend aus Sicherheitsgründen.
Offizielle Schätzungen zum Sachschaden liegen bislang nicht vor, doch die Zerstörung der Lagerbestände und Gebäude gilt als erheblich, und Eigentümer werden in den kommenden Tagen eng mit Ermittlern und Versicherern zusammenarbeiten.
Bedeutung für die Inselgemeinde
Die Behörden heben hervor, dass das koordinierte Vorgehen der verschiedenen Rettungs- und Katastrophenschutzdienste eine Ausweitung des Brandes auf weitere Bereiche der eng bebauten Touristenmeile verhindert hat.
Der Brand vom 16. Februar stellt dennoch einen schweren Vorfall in einem zentralen Geschäftsviertel der Provinz Surat Thani dar, und die Untersuchung der vermuteten elektrischen Ursache wird fortgesetzt.
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