Schul-Panik vorbei: Amokläufer stellt sich

🚨🔫 Großeinsatz endet überraschend: Nach tagelanger Fahndung stellt sich ein bewaffneter Verdächtiger selbst den Behörden. Zuvor hatten Sicherheitsängste sogar Schulen lahmgelegt. Wie es dazu kam…

Schul-Panik vorbei: Amokläufer stellt sich
Bangkok Post
Google Werbung

PATHUM THANI, THAILAND – Nach einer intensiven Fahndung von mehr als zwei Tagen hat sich ein wegen mehrfacher bewaffneter Angriffe gesuchter Mann in Pathum Thani der Polizei gestellt. Der Fall hatte in der Provinz nördlich von Bangkok zu erheblichen Sicherheitsbedenken geführt, so dass aus Vorsicht zahlreiche Schulen geschlossen wurden.

Festnahme nach zweitägiger Fahndung

Der 30-jährige Noparat Jeento begab sich am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr in das Büro der Provinzpolizei von Pathum Thani, nachdem er zuvor Kontakt zu Pol Lt Gen Khamronwit Thoopkrajang, dem Vorsitzenden der Provincial Administration Organisation, aufgenommen hatte.

Die Polizei hatte ihn zuvor mehr als zwei Tage lang gesucht und war davon ausgegangen, dass er sich im Bezirk Lat Lum Kaeo der Provinz Pathum Thani versteckt hielt.

Öffentlicher Druck und Schulschließungen

Bei einer anschließenden Pressekonferenz erklärten Ermittler, der Tatverdächtige habe sich zur Aufgabe entschlossen, nachdem er erfahren habe, dass aus Sicherheitsgründen Schulen geschlossen worden seien.

Er betonte, er habe „niemals vorgehabt, irgendeine Schule zu stürmen oder dort das Feuer zu eröffnen“ und sei aus Angst und innerer Not geflohen.

Ausgangspunkt: Streit mit Ehefrau und Schüsse auf Rettungsfahrzeug

Nach Angaben von Pol Col Dusadee Hiranrat, dem Leiter der örtlichen Polizeistation, nahm das Geschehen am Sonntag seinen Anfang, als der im Bezirk Lat Lum Kaeo gemeldete Mann seine Ehefrau angriff und anschließend in der Provinz Chon Buri Schüsse auf ein Motorway-Rettungsfahrzeug abgab.

Der Angriff auf das Rettungsfahrzeug ereignete sich, nachdem Helfer den Pick-up des Mannes auf der Motorway 7 in gefährlicher Position entdeckt und ihn aufgefordert hatten, diesen umzuparken.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Flucht, Entführungsvorwurf und Waffenfund

Die Rettungskräfte hatten nach eigenen Angaben gesehen, dass der Fahrer mit seiner Frau stritt und sich zunächst zurückgezogen, bis der Mann kurz darauf den Rettungswagen verfolgte, auf dessen Reifen schoss und dann mit seiner Frau davonfuhr, wobei die Polizei im Fahrzeug Säcke mit Kratom-Blättern entdeckte und die Frau später Anzeige wegen Körperverletzung erstattete.

Laut Pol Col Dusadee soll Noparat anschließend seinen Schwiegervater mit vorgehaltener Waffe in seinen Pick-up gezwungen haben, um über ihn ein Treffen mit seiner Frau zu erzwingen, die er für die Anzeige verantwortlich machte, wobei der Schwiegervater im Bezirk Bang Pa-in in der Provinz Ayutthaya unverletzt fliehen und den verlassenen Pickup melden konnte.

Legal registrierte Waffe und Einfluss von Drogen

Bei einer Durchsuchung des Hauses des Verdächtigen in Lat Lum Kaeo stellten Beamte nach Angaben von Pol Col Dusadee sieben Schusswaffen sicher.

Noparat erklärte vor Medienvertretern, die Waffe, die er am Mittwoch bei sich gehabt habe, sei legal registriert und zur Selbstverteidigung gekauft worden und sei zuvor nie für eine Straftat benutzt worden.

Eifersucht, Cannabis und Schutz für Schulen

Er räumte ein, vor dem Streit mit seiner Frau Cannabis geraucht zu haben und erklärte, während des Vorfalls von Eifersucht überwältigt gewesen zu sein.

Während der Fahndung ließ die stellvertretende Generalsekretärin des Office of the Basic Education Commission, Patarawan Patarabowornput, aus Vorsicht 20 Schulen in Lat Lum Kaeo schließen und Sicherheitskräfte zum Schutz von Schülern, Lehrkräften und Personal entsenden.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Bangkok Post

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert