PATTAYA, THAILAND – Eine kambodschanische Frau, die trotz früherer Abschiebungen erneut mit einem Neugeborenen und einem Kind in Pattayas Ausgehviertel bettelte, sowie ein obszöner Vorfall mit einem Obdachlosen am Strand haben neue Debatten über Sicherheit, Armut und das Stadtimage ausgelöst.
Mutter aus Kambodscha erneut beim Betteln erwischt
Die Frau wurde am Abend des 19. Februar gegen 21.30 Uhr an der Beach Road und der Pattaya Second Road gesehen, mitten in einem dicht besuchten Vergnügungsbereich, mit einem geschätzten zwei bis drei Monate alten Baby im Arm und einem etwa fünf bis siebenjährigen Kind an ihrer Seite.
Die Gruppe bot Süßigkeiten an und bat zugleich ausländische Touristen um Geld, offenbar mit dem Ziel, durch das Bild der jungen Kinder besondere Sympathie zu wecken.
Illegale Rückkehr über die Grenze
Gegenüber Reportern gab die Frau an, bereits mindestens zweimal festgenommen und nach Kambodscha abgeschoben worden zu sein und dennoch auf illegalen Routen wieder eingereist zu sein.
Sie schilderte, sie habe drei Kinder und nutze in Phasen mit geringeren Kontrollen natürliche Grenzübergänge sowie Minivans nach Pattaya, um durch Betteln ihre Familie finanziell zu unterstützen.
Weitere Bettler fliehen vor Kameras
Journalisten beobachteten, wie sich in der Umgebung mehrere weitere ausländische Personen mit Kindern rasch entfernten, als sie die Medien bemerkten, und mit den Minderjährigen in der Dunkelheit verschwanden.
Dieses Verhalten wird von lokalen Quellen als Hinweis gewertet, dass ganze Gruppen von undokumentierten Migranten, vor allem aus Kambodscha, versuchen, der Aufmerksamkeit von Polizei und Medien gezielt auszuweichen.
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Sorge um Stadtimage und Kinderschutz
Anwohner und Geschäftsleute berichteten, die gleichen oder ähnlichen Gruppen kehrten nach Razzien, Festnahmen und Abschiebungen immer wieder in die wichtigsten Tourismuszonen zurück und beeinträchtigten das internationale Image Pattayas.
Gefordert werden strengere Grenzkontrollen zur Verhinderung illegaler Rückkehr, intensiverer Kinderschutz gegen Ausbeutung Minderjähriger beim Betteln und eine klarere Regulierung öffentlicher Räume in den touristischen Hotspots.
Obszöner Vorfall mit Obdachlosem am Strand
In den frühen Morgenstunden des 20. Februar wurde zudem ein Video verbreitet, das einen etwa 30- bis 35-jährigen Obdachlosen zeigt, der sich gegen 1.30 Uhr in Strandnähe bei Soi 13/1 in unangemessener Weise verhielt und damit thailändische wie ausländische Besucher schockierte.
Als Reporter wenig später eintrafen, war der Mann bereits verschwunden, doch ein Zeuge, Kampanat Ueasakul (38), erklärte, der Obdachlose sei regelmäßig am Strand zu sehen, laufe dort umher oder schlafe im Sand und habe in dieser Nacht zunächst am Boden gelegen, offensichtliche sexuelle Handlungen vollzogen und sei dann weggelaufen, als er gefilmt wurde.
Dauerproblem Obdachlosigkeit an Pattayas Stränden
Bewohner der Umgebung beklagten, dass trotz wiederkehrender Aktionen der Behörden zahlreiche Obdachlose dauerhaft an den Stränden übernachten und damit immer wieder Sicherheitsbedenken bei Besuchern auslösen.
Nach Angaben von Anwohnern kommt es im Zusammenhang mit obdachlosen Personen mit psychischen Problemen immer wieder zu Vorfällen, weshalb sie bessere öffentliche psychische Gesundheitsdienste und soziale Unterstützung einfordern.
Forderungen nach koordinierten Maßnahmen
Vertreter der Gemeinschaft drängen lokale Verwaltung, Polizei, Einwanderungsbehörden und soziale Dienste, die Strandbereiche und touristischen Zonen nachhaltiger zu regulieren, da Fälle wie die bettelnde Mutter mit Kindern oder der Obdachlose am Strand das Bild Pattayas als sicheres Reiseziel beeinträchtigen.
Sie betonen zugleich, dass sich die Problematik nicht nur auf ausländische Staatsangehörige beschränkt, sondern auch viele Thais in Pattaya betteln oder obdachlos sind, und verlangen umfangreichere Sozialprogramme, Rehabilitations- und Unterbringungsangebote für besonders verletzliche Personengruppen.
👶 Hilfe aus Not – oder organisierte Masche?
Mehrfach abgeschoben, erneut illegal eingereist und nun mit Baby auf der Straße. Anwohner sprechen von einem wachsenden Problem im Touristenviertel.
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