PHUKET, THAILAND – Eine Urlauberin erlebt am Strand von Patong einen heftigen Preisschock. Für eine einfache Kokosnuss musste sie 150 Baht bezahlen – sechsmal so viel wie in ihrer Heimatstadt.
Wucher am Traumstrand
Die Frau veröffentlichte ein kurzes Video von ihrem Ausflug zur Ferieninsel Phuket. Mit der Kamera hielt sie die Erfrischung fest, die ihr den Tag vermiesen sollte. Während eine Kokosnuss bei ihr zu Hause nur 25 Baht kostet, verlangte der Händler in Patong stolze 150 Baht.
Die Touristin konnte ihren Augen kaum trauen, als sie den Preis sah. In den sozialen Netzwerken löste ihr Clip sofort eine hitzige Debatte über die Abzocke von Urlaubern aus. Viele Nutzer reagierten fassungslos auf die extreme Preissteigerung an den beliebten Touristenstränden.
Bauern klagen über Gier
Sogar Kokosnuss-Bauern meldeten sich zu Wort, um die Wucherpreise einzuordnen. Sie gaben an, dass eine Frucht direkt ab Plantage oft weniger als zehn Baht kostet. Damit schlägt der Händler am Strand das Fünfzehnfache des Einkaufspreises auf die Ware auf.
Kritiker fordern nun, dass die Behörden für Verbraucherschutz eingreifen müssen. Es sei nicht hinnehmbar, dass Waren ohne Kontrolle so teuer verkauft werden. Die Gier einzelner Verkäufer könne den Ruf des gesamten thailändischen Tourismus dauerhaft schädigen.
Mitleid oder eigene Schuld?
Doch nicht jeder zeigt Mitgefühl mit der empörten Urlauberin. In den Kommentaren fragen viele Nutzer direkt, warum sie die Frucht überhaupt gekauft hat. Niemand werde gezwungen, überteuerte Preise zu zahlen, wenn man den Wert der Ware vorher kenne.
Andere verteidigen die Händler mit den hohen Fixkosten vor Ort. In Patong seien die Mieten für Verkaufsflächen extrem teuer und die Verkäufer müssten von der kurzen Hauptsaison leben. Wer an einem der berühmtesten Strände der Welt einkaufe, müsse eben tiefer in die Tasche greifen.
Gefahr für den Tourismus
Das Problem ist nicht neu, sorgt aber immer wieder für böses Blut zwischen Einheimischen und Besuchern. Oft werden für Ausländer oder Touristen andere Preise aufgerufen als in normalen Wohngebieten. Das hinterlässt bei vielen Gästen einen bitteren Nachgeschmack nach dem Urlaub.
Ob die Behörden in Phuket nun Kontrollen durchführen, bleibt vorerst unklar. Fakt ist: Das Video wurde tausendfach geteilt und warnt nun andere Reisende vor der Preisfalle im Sand. Die Debatte zeigt, wie dünn das Eis zwischen Geschäftssinn und dreister Abzocke in Ferienregionen ist.
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Irre….. wir haben 6 Kokospalmen im Garten und wissen nicht, wohin mit den Dingern. Wir verschenken sie oder im schlimmsten Fall kommen sie auf den Scheiterhaufen. Im Grunde ewig schade, aber wir können keine Kokosnüsse mehr sehen, so lecker sie auch schmecken….
Sie ist selber schuld wenn sie das bezahlt hat überall am strassen früchte Verkäufer